EUROSOLAR Newsletter September 2016

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Bonn, September 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde von EUROSOLAR,

nach dem Ende der Sommerpause erwartet Sie und uns ein abwechslungsreicher September. Neben der EUROSOLAR-Mitgliederversammlung und dem Symposium "Praxis der Energiewende" beteiligen wir uns an weiteren Veranstaltungen in Bonn und Berlin. Unser Newsletter gibt Ihnen heute Einblicke in die unterschiedlichen Veranstaltungen in den kommenden Wochen und Monaten und informiert Sie über die aktuellsten energiepoltischen Entwicklungen in der Rubrik "Kurznachrichten".

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen
Ihr EUROSOLAR-Team

 

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Symposium "Praxis der Energiewende" am 29. September in Berlin

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. und das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz laden Sie herzlich zum diesjährigen Symposium "Praxis der Energiewende" nach Berlin ein. Die Veranstaltung legt das Augenmerk auf innovative Projekte und Geschäftsmodelle bei der Anwendung Erneuerbarer Energien. Im Tagesprogramm werden nach der Keynote und einem Überblick zum Wandel des Rechts Erneuerbarer Energien praxisorientierte Vorträge zu Innovationen und Geschäftsmodellen im Vordergrund stehen, die gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert werden.

Das Programm, aktuelle Informationen und die Anmeldung finden Sie unter: http://bit.ly/29nCQzP

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Call for Abstracts für IRES 2017: 10 Tage bis zur Deadline

Vom 14.-16. März 2017 findet die 11. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) statt. Gemeinsam mit der Energy Storage Europe werden drei Tage lang die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung (IRES) und Wirtschaft und Finanzen (ESE) präsentiert und diskutiert.

Die IRES-Vortragsreihen und die Posterausstellung werden durch einen wissenschaftlichen Call for Abstracts gestaltet. Themenschwerpunkte für das Konferenzprogramm 2017 sind: Global Approaches; Municipality Energy Supply Systems; Framework Conditions (Politics, Policies, Law, Finances, Market); Technologies, Systems, Plants and Scenarios sowie Networks. Der Call for Abstracts und die Konferenz finden auf englischer Sprache statt. Abstracts können bis zum 15. September auf ConfTool eingereicht werden.

Mehr Informationen sowie den vollständigen Text des Call for Abstracts finden Sie auf der Konferenzseite www.energystorageconference.org.

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IRES-Symposium 2016 am 1. Dezember in Berlin

Im Dezember wird das 3. IRES-Symposium als Ergänzung zur Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW organisiert. Experten der Energieforschung präsentieren und diskutieren die aktuellen Entwicklungen des Speichermarktes in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin.

Bei einer Anmeldung bis zum 30. September 2016 erhalten Sie 30 % Preisnachlass auf Ihre Teilnehmergebühr. Das vollständige Tagesprogramm und die Anmeldung zum Symposium finden Sie hier: http://bit.ly/29AtlzQ

 

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Umweltpolitik 3.0 – EUROSOLAR mit Infostand bei BMUB-Festlichkeiten

Am 10. und 11. September geben sich die Klima- und Umweltbewegungen auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg ein Stelldichein: Sie treffen sich zu einem Umweltratschlag, wie es ihn in Deutschland in dieser Offenheit, Breite und Vielfalt noch nicht gegeben hat. Anlass ist der 30-jährige Geburtstag des Bundesumweltministeriums – und der hat es in sich: Rund 100 Partnerinstitutionen und -verbände widmen sich mit über 170 Einzel-Veranstaltungen an zwei Tagen nahezu allen Fragen aktueller Umwelt-, Natur- und Klimaschutzthemen. EUROSOLAR ist am Samstag, den 10. September, ebenfalls mit einem Infostand auf dem Gelände am Schöneberger Gasometer. Der Eintritt und die Teilnahme an allen Programmpunkten des Festivals sind frei.

Programm und weitere Informationen: www.festivalderzukunft.de

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Strukturwandel Lausitz: Bilder einer Zukunft für Peitz und Region

Die Lausitz und insbesondere die Region Peitz steht vor einem deutlichen Strukturwandel, der große Herausforderungen, aber auch Chancen bietet. Noch beherrschen die neun Kühltürme des Kraftwerkes Jänschwalde die Fläche zwischen Peitz und Bärenbrück, Teichlandschaft und Laßzinswiesen. Was könnte dort in Zukunft sein? Was könnte den Raum landschaftlich, was wirtschaftlich attraktiv machen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich junge Architekten und Raumplaner der Universität Liechtenstein im Sommersemester 2016. Ihre kreativen Entwürfe werden ab dem 8. September in Form einer Ausstellung in der Lausitz präsentiert. Sie können Anregung und Inspiration für die in der Region nötige Debatte bieten.

Mehr Informationen finden Sie im online-Flyer auf http://bit.ly/2bdIqTh.

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3. Innovationskonferenz des Grüner Strom-Labels

Am 15. und 16. September 2016 richtet der Grüner Strom Label e.V. die 3. Innovationskonferenz ‚Energie Erneuerbar Gestalten‘ in Düsseldorf aus. Die zweitägige Veranstaltung bietet Energieversorgern und Energiewende-Unterstützern eine Plattform für den Austausch von praxisnahen Erfahrungen, Perspektiven und Ideen für eine grüne (Energie-)Zukunft.

Themenschwerpunkte der diesjährigen Konferenz sind (1) smarte Welt: Smart-Meter-Rollout und Unternehmensstrategien von Energieversorgern, (2) Bürgerenergiegenossenschaften: Teilhabe an der Energiewende, Geschäftsmodelle und Kooperationen, (3) Mieterstrommodelle: Erfahrungen zu verschiedenen Umsetzungsstrategien, sowie (4) praxisnahe Netzintegration: Lastmanagement, Flexibilisierung und Speicher. Darüber hinaus bietet die Innovationskonferenz Raum zum Networking beim Get-Together in rheinischer Brauhausatmosphäre und einem Besuch der Klimaschutzsiedlung QBUS.

Weitere Informationen unter: www.innovationskonferenz.net.

 

DSP ESP


Verleihung des Deutschen Solarpreises am 08. Oktober in Solingen

Die feierliche Verleihung der Preise findet am Samstag, den 8. Oktober 2016, von 15:00 bis 18:00 Uhr im „Steinhaus-Bahnhof" in Solingen statt. Eröffnet wird die Veranstaltung durch einführende Worte vom Oberbürgermeister der Stadt Solingen Tim Kurzbach sowie von NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Gäste und Preisträger erwartet eine spannende und feierliche Veranstaltung in der alten Schalterhalle. Im Anschluss wird zu einem gemeinsamen Beisammensein mit Imbiss in der alten Fahrgastbrücke geladen. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei, um eine Anmeldung bis zum 30. September (online hier möglich) wird gebeten.

Wir bieten lokalen und regionalen Unternehmen, Organisationen und Institutionen die Möglichkeit, sich als Aussteller vor Ort zu präsentieren. Falls Sie Interesse haben sich unseren Preisträgern und regionalen Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft vorzustellen, können Sie sich über dieses Formular als Aussteller für unsere Veranstaltung anmelden. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der begrenzten Plätze Ihre Anmeldung erst nach unserer Bestätigung verbindlich ist.

Weitere Informationen zur Verleihung des Deutschen Solarpreises: http://bit.ly/2azToq8 und zur Verleihung des Europäischen Solarpreises: http://bit.ly/2anXx1h.

 

Kurznachrichten


Überkommenes Denken nicht zukunftsfähig!

Mit einem Beitrag in der Kategorie „Meinung der Woche“ legt EUROSOLAR-Vizepräsident Stephan Grüger, MdL, dar, warum das Denken in alten Kategorien bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen der Energiewende nicht weiterhilft und welche Denkblockaden in den Köpfen von Technokraten die notwendige Konvergenz der Energiemärkte bislang verhindern.  

Den Artikel finden Sie hier: http://bit.ly/2bTrJCL

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Von Hamburg bis München: Zehntausende gegen CETA und TTIP auf der Straße!

Am 19. September stimmt der Parteikonvent der SPD über die Haltung zum geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) ab. Der Leitantrag des SPD-Vorstands spricht sich für das Abkommen aus, obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung den Plänen sehr kritisch bis ablehnend gegenübersteht. Deshalb sind für den 17.09. zahlreiche Großdemonstrationen in sieben deutschen Großstädten geplant, u.a. in Berlin, Hamburg, Köln und München.

CETA gilt als Blaupause für das Abkommen TTIP mit den USA. Grundsätzlich sollen in diesen Verträgen Handelshemmnisse abgebaut und der Handel zwischen den Wirtschaftsmächten erleichtert werden. Allerdings kritisieren Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker aus Europa und Nordamerika gleichermaßen eine ganze Reihe von Gefahren. Vor allem umstrittene Paragraphen wie die Anpassung von Schutznormen an den niedrigeren Standard eines Vertragspartners, die Einführung undemokratischer Schiedsgerichte, die viel diskutierten Investorenschutzklauseln und das intransparente Zustandekommen der Verträge sind den GegnerInnen ein Dorn im Auge. In vielen Gebieten der Daseinsvorsorge steht zu befürchten, dass der gesellschaftliche Gestaltungsanspruch der beteiligten Staaten und damit ihrer BürgerInnen den Ansprüchen multinationaler Konzerne auf Wachstum und Profit geopfert wird. Für die Demonstrationen erwarten die Veranstalter zehntausende TeilnehmerInnen, die ein deutliches Signal gegen unausgewogene Freihandelsverträge setzen wollen.

Alle Informationen zu den Demonstrationen und zu Shuttlebussen finden Sie unter:
http://ttip-demo.de/home/

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Landesweites Solarkataster geht in Hessen an den Start

Seit wenigen Tagen können BürgerInnen, Unternehmen und Kommunen in ganz Hessen einfach und kostenlos die Eignung ihrer Dächer für Photovoltaik- bzw. die Solarthermienutzung ermitteln. Mit einem neuen Online-Angebot ist nun in ganz Hessen möglich, was vorher nur einzelne Städte und Kommunen angeboten haben. Sowohl das Potential konkreter Dachflächen als auch von Freiflächen können auf Grundlage von hochauflösenden Daten hinsichtlich ihrer Eignung für solare Energiegewinnung untersucht werden. Mit wenigen Klicks kann man eine Anlage auf dem fraglichen Dach einzeichnen und anhand der hinterlegten Daten berechnen lassen. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus der langjährigen Forschungsarbeit von Frau Prof. Dr. Klärle von der Frankfurt University of Applied Science, die für ihre Arbeit am Projekt SUN AREA bereits 2009 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet wurde.

Mehr Informationen: http://www.energieland.hessen.de/solar-kataster

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Mieterstrom endlich von Hemmnissen befreien

Im EEG 2017 ist kurz vor Ende Eilverfahrens noch eine Verordnungsermächtigung für Mieterstrommodelle aufgenommen worden. Hintergrund ist die Benachteiligung von Mieterstromprojekten gegenüber privaten Eigenverbrauchsanlagen, da bei ersteren die volle EEG-Umlage fällig wird. Dadurch kommt ein Segment mit erheblichem Potential bisher kaum über engagierte Pilotprojekte hinaus, obwohl mit Mieterstrommodellen auch Menschen ohne Eigenheim von günstiger, sauberer und lokal produzierter Energie in großer Zahl profitieren könnten. Durch die Stabiliserung bzw. die Senkung der Betriebskosten und die Gleichstellung von Eigenheimbesitzern und Mietern haben solche Modelle ein erhebliches sozialpolitisches Gewicht und tragen zur Akzeptanz der Energiewende bei.

Doch Verordnungsermächtigungen können erfahrungsgemäß auch dazu dienen, die auf schnelle Besserung hoffenden Akteure am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, wie beispielsweise bei der Verordnungsermächtigung zur Grünstromvermarktung im EEG 2014 geschehen. Daher werden die Stimmen nach der parlamentarischen Sommerpause bereits lauter, die eine schnelle Umsetzung der Verordnungsermächtigung für Mieterstrom fordern. Diesen Forderungen schließt sich nun auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) an.

Weitere Informationen: http://bit.ly/2bQcf10

 

zum Schluss


Von schwarzen und pinken Schwänen und anderen Vögeln

Fast wäre das Letzte zum Schluss dem schönen Wetter und den Spätfolgen des Sommerlochs zum Opfer gefallen. Doch dann schwammen Sie in Scharen auf den Autor zu: an die 150 schwarzen Schwäne. So nennt die Risikoforschung mehr oder weniger unwahrscheinliche aber mögliche Ereignisse, die dem Weltenlauf eine völlig unerwartete Richtung geben können.

Die Auswirkungen solch seltener Vögel hat das BMWi nun durch Forscher untersuchen lassen, die aus einer Liste mit 150 unwahrscheinlichen Eventualitäten die wahrscheinlichsten der unwahrscheinlichen Fälle identifiziert haben: Darunter Extremwetter, Terroranschläge, wankelmütige Politik, fallende Rohöhlpreise und das Zusammbrechen des "Klimaregimes". Man darf da gerne mal fragen, wie angesichts des aktuellen Weltgeschehens solche Ereignisse eigentlich als besonders unwahrscheinlich eingestuft werden? Und dann kommt auch noch ein pinker Schwan daher geschwommen - ein vermutlich noch seltenerer Anblick -  und der steht für einen Preisverfall bei den Speichertechnologien. Von statistischen Wahrscheinlichkeiten bis zur vogelkundlichen Farbenlehre verdrehen sich dem Leser nun sämtliche Koordinatensysteme.

Immerhin kommen die ForscherInnen zum Schluss, dass die Energiewende ziemlich widerstandsfähig ist gegenüber den farblich auffälligen Vögeln. Immerhin eine gute Nachricht. Entscheidend wird jedoch sein, ob die Akteure der Energiewende das Projekt auch gegen die anderen komischen Vögel verteidigen (egal welcher Couleur), die ja kaum eine noch so abwegige Möglichkeit auslassen, dieses entscheidende Zukunftsprojekt zu torpedieren.

Mehr Information im Endbericht: http://bit.ly/2c7nZdE und im Interview: http://bit.ly/2cgcgKX

 

Mehr Informationen finden Sie wie immer auf unserer Internetseite www.eurosolar.org
Die aktuellsten Neuigkeiten des Vereins gibt es auch bei Twitter unter @EUROSOLAR_D.

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