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Am 3.Dezember fand in der Vertretung des Landes NRW in Berlin zum zweiten Mal das IRES Symposium zu Politischen Rahmenbedingungen und Finanzierungsfragen der Speicherung Erneuerbaren Energie statt. Etwa 100 Gäste aus Wissenschaft, Politik, Beratungsunternehmen und der interessierten Öffentlichkeit verfolgten die Vorträge der 10 Referenten und belebten die Debatte zur besseren Integration von Speichern. 

Zum Auftakt des Symposiums begrüßten Prof. Peter Droege, Lothar Schneider und Staatssekretär Peter Knitsch die Anwesenden und betonten die Bedeutung der Etablierung von Speichern für die Energiewende und die Vorreiterrolle des Landes NRW. Anschließend wurden in drei Themenblöcken Ausblicke, Geschäftsmodelle und Analysen vorgetragen und anschließend diskutiert. Umrahmt wurden die Präsentationen von einer Zusammenfassung und Impulsen von Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen.

Dezentrale Speicherprojekte, beispielsweise zur Erhöhung des Eigenverbrauchs von PV-Anlagen, werden dank Förderung, sinkender Endverbraucherpreise und steigender Nachfrage immer attraktiver und wirtschaftlicher und leisten einen wichtigen Beitrag zu Entlastung der Verteilnetze. Der Markt für große Speicherprojekt von Energieversorgung wird aktuell ebenfalls belebt. Sie bieten den Versorgern und Netzbetreibern die Möglichkeit, Netzdienstleistungen, wie das Auffangen von Erzeugungsspitzen, Blackout-Schutz und das Gewährleisten der Netzstabilität zu kokurrenzfähigen Preisen zu erbringen. Nach wie vor werden Energiespeicher von der Gesetzgebung jedoch als Letztverbraucher behandelt. Ungeachtet der Tatsache, dass sie Netzdienstleistungen erbringen, müssen sie, ähnlich wie Verbraucher, Netzendgelte zahlen, die der Wirtschaftlichkeit schaden.

Für Stadtwerke und Netzbetreiber besteht durch die schnell sinkenden Preise für Batterien eine weitere Herausforderung darin, die Rentierlichkeit abzuschätzen, welche durch den Eintritt zukünftiger Marktteilnehmer geschmälert werden könnte. Ein breiter Konsens bestand darüber, dass für Speicher eine rechtliche Verankerung, die deren Funktionen als Netzdienstleister anerkennt und sie von Netzendgelten befreit, geschaffen werden muss. Außerdem war man sich einig, dass die KFW Speicherförderung wesentlich zu den Innovationen auf dem Feld beigetragen hat und fortgesetzt werden sollte.

Die Pressemitteilung vom IRES Symposium finden sie hier. Das IRES-Symposium findet seit 2014 als ergänzende Vorveranstaltung zur IRES-Konferenz im März 2016 statt. Auf der internationalen Konferenz, die gemeinsam mit der Fachmesse Energy Storage Europe stattfindet, trifft sich die wissenschaftliche Gemeinschaft und die Speicherindustrie um sich auszutauschen. Bei der IRES-Konferenz vom 15. - 17. März 2016 werden über 200 wissenschaftliche Beiträge aus über 30 Ländern den aktuellsten Überblick über den Forschungsstand der Energiespeicherung präsentieren.


Programm

pdf small IRES-Symposium (Programm)

pdf small Pressemitteilung zum IRES-Symposium (03.12.2015)

pdf small Voträge des IRES-Symposiums (18,2MB)

 

Veranstaltungsort

SYMP15 Anfahrt LV NRW Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund

Hiroshimastraße 12 - 16,
10785 Berlin

 

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Kontakt

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Lina Hedwig, Projektleitung IRES-Konferenzreihe
ires-symposium[AT]eurosolar.de
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