• Deutscher und Europäischer Solarpreis
    Unsere
    Solarpreise

    Seit 1992

  • IRES2017
    14. - 17. März
    11. Internationale
    Konferenz
    zur Speicherung
    Erneuerbarer Energien
    (IRES 2017)
    und 6. Energy Storage
    Europe (ESE)

  • Stadtwerke-Konferenz 2017
    10. - 11. Mai
    11. EUROSOLAR-Konferenz:
    "Stadtwerke mit
    Erneuerbaren Energien"
    in Schwäbisch Gmünd

Unabhängig. Kritisch. Gemeinnützig.

Wir arbeiten für die schnelle und vollständige Ablösung atomarer und fossiler Energien durch Erneuerbare Energien. Unterstützen Sie unsere Stimme für eine dynamische und dezentrale Energiewende mit Ihrer Mitgliedschaft.

Presseinformation: Witten/Wuppertal/Bonn, 25. Oktober 2014

Deutscher Solarpreis in Witten vergeben – Klimaschutzminister Johannes Remmel ehrt Kölner WDR-Redakteur

Im festlichen Rahmen wurde heute (25. Oktober) in Witten der diesjährige Deutsche Solarpreis vergeben. Der Deutsche Solarpreis wird in diesem Jahr in sechs Kategorien von Eurosolar e.V., der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, für beispielhafte Bemühungen zur Nutzung und Verbreitung der regenerativen Energiequellen verliehen. Die Auszeichnungen wurden von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens, überreicht. Die Feier wurde von Eurosolar in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW im Haus Witten ausgerichtet. Mit der Preisverleihung des Deutschen Solarpreises soll das Thema Energie und Energiewende in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden und weitere Vorbilder und Wegbereiter für eine dezentrale und regenerative Energiewende generieren. „Die Preisträger des Deutschen Solarpreises zeigen, dass die Energiewende von vielen verschiedenen Akteuren aus allen Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft getragen wird“, betont Peter Droege, Präsident von Eurosolar.

Einer der sechs verliehenen Solarpreise geht auch in diesem Jahr wieder nach Nordrhein-Westfalen – diesmal an den Journalisten Jürgen Döschner aus der Wirtschaftsredaktion des Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln. Döschner wurde mit dem Sonderpreis für persönliches Engagement für seine langjährige Berichterstattung zu Energiethemen ausgezeichnet. Der Journalist hinterfrage und kommentiere die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Energiesektor und gelte als Experte dieser Branche, heißt es in der Begründung der Jury. „Nordrhein-Westfalen ist wieder beim Deutschen Solarpreis vertreten - das ist ein deutliches Indiz dafür, dass wir in NRW in Sachen Energiewende auf dem besten Weg sind. Die Preisträger sind wichtige und praktische Vorbilder auf unserem Weg in die Zukunft der erneuerbaren Vollversorgung. Wir aus NRW sorgen damit auch auf nationaler Ebene für Maßstäbe und Orientierung“, so NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel.

Die weiteren Preisträger des Deutschen Solarpreises 2014 sind:

  • In der Kategorie „Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke“ geht der Deutsche Solarpreis in diesem Jahr an die Gemeinde Feldheim bei Berlin für den Aufbau einer autarken Versorgung mit Erneuerbaren Energien.
  • In der Kategorie „Architektur, Bauen und Stadtentwicklung“ wurde die Firma Galaxy Energy GmbH für die vorbildliche Nutzung Erneuerbarer Energien am Firmensitz in Berghülen mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.
  • In der Kategorie kommerzielle, industrielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen wurde die Heidelberger Energiegenossenschaft eG für die Umsetzung eines wegweisenden Vermarktungsmodells ausgezeichnet.
  • In der Kategorie „Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften“ geht der Deutsche Solarpreis an die Sonneninitiative Marburg e.V. für den Aufbau zahlreicher Solarkraftwerke in Bürgerhand.
  • In der Kategorie „Medien“ wurde den Betreibern der Seite www.energieblogger.net der Deutsche Solarpreis für ihre Internetplattform verliehen.

Klimaveränderungen und politische Instabilitäten lassen die Erneuerbaren über kurz oder lang als alternativlos erscheinen. „In Nordrhein-Westfalen arbeiten zahlreiche kompetente Akteure sehr intensiv an der Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit der künftigen Energieversorgung. Wir freuen uns deshalb besonders darüber, dass auch dieses Jahr wiedereiner von uns‘ unter den Siegern des Deutschen Solarpreises zu finden ist“, resümiert Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, die bereits selbst mit dem deutschen und europäischen Solarpreis ausgezeichnet wurde.

Der Deutsche Solarpreis wurde vor 20 Jahren vom mittlerweile verstorbenen Träger des Alternativen Nobelpreises, Dr. Hermann Scheer, ins Leben gerufen. Gemeinden, Unternehmen, Vereine oder Organisationen, Journalisten und Privatpersonen erhalten seit 1994 den Deutschen Solarpreis von Eurosolar für ihr Engagement rund um die Erneuerbaren Energien. Ausgezeichnet werden besondere und herausragende Projekte und Initiativen, die eine konsequente und dezentrale Energiewende verfolgen.

Termine

14.-16. März 2017

11. IRES 2017

Die 11. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) findet gemeinsam mit der 6. Energy Storage Europe (Konferenz und Expo) in Düsseldorf statt.

10./11. Mai 2017

Stadtwerke Konferenz

EUROSOLAR-Konferenz "Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien" in Schwäbisch Gmünd.

06. Mai 2017

Europäische Delegiertenversammlung

VertreterInnen der europäischen EUROSOLAR-Sektionen treffen sich für die zweijährliche Delegiertenversammlung.

14. Oktober 2017

Deutscher Solarpreis

Mit der Verleihung der deutschen Solarpreise werden innovative Vorbilder und engagierte Wegbereiter in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt sowie neue Impulse für eine regenerative und dezentrale Energiewende gegeben.

Twitter

Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung

"Neue Energiemarktordnung statt Rettung überkommener Strukturen"

Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien macht uns unabhängig von konfliktreichen Herkunftsländern und entzieht den Konflikten um Öl, Kohle, Erdgas und Uran gleichzeitig den Treibstoff. Sie ist damit ein aktiver Beitrag zum Frieden. Sie macht die Welt sicherer. Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien holt die Wertschöpfung in die Regionen und stärkt damit die ländlichen Räume, sie schafft hochwertige Arbeitsplätze in Produktion, Aufbau, Betrieb, Pflege, Wartung und später auch Abbau und Recycling von Erneuerbare-Energien-Anlagen.

Lesen Sie die gesamte Resolution als pdf-Datei

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Solarzeitalter

    Das "Solarzeitalter - Politik, Kultur und Ökonomie Erneuerbarer Energien" (ISSN-Nr. 0937-3802) ist die Fachzeitschrift von EUROSOLAR, der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien. Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift wird seit 1989 herausgegeben und geht den Mitgliedern kostenlos zu.

    In dieser Zeitschrift wird die politik- und wirtschaftsstrategische Diskussion über Erneuerbare Energien geführt und findet die kritische Auseinandersetzung mit konventionellen Energiekonzepten statt. Sie informiert über politische Entwicklungen für Erneuerbare Energien und gilt als die wichtigste politische Programmzeitschrift für Erneuerbare Energien.

    Mitglieder von EUROSOLAR erhalten die Zeitschrift kostenlos. Sie können aber auch ohne Mitgliedschaft ein Abonnement für die Druck- oder die Onlineversion des Magazins abschließen.

  • Editorial 01-2017

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 01/2017

    „Klimaschutzdiskussionen werden generell als hemmend für die wirtschaftliche Entwicklung wahrgenommen. Dieses Problem würde es nicht geben, wenn man statt
    internationaler Reduktionsverpflichtungen prozentual steigende nationale Pflichtquoten zur Substitution fossiler Energien durch Erneuerbare Energien festlegen würde.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Das Energiepaket der EU-Kommission: Fortschritt oder Rückschlag für Erneuerbare Energien?

    Artikel von Jo Leinen, erschienen im Solarzeitalter 01/2017

    Die Europäische Kommission hat im November letzten Jahres ein Paket zur Überarbeitung der EU-Energiegesetzgebung vorgelegt. Hauptziele der Vorschläge sind die Ausgestaltung der Europäischen Energieunion und die Umsetzung der EU-Klimaziele für 2030. Trotz vieler positiver Ansätze zeigt sich Verbesserungsbedarf, um Entwicklungen im Bereich Erneuerbare Energien nicht auszubremsen und um dem Versprechen der Kommission „Saubere Energie für alle Europäer“ gerecht zu werden. Konkret sollte die Verbindlichkeit der Vorschläge erhöht und das Ausbauziel für Erneuerbare aufgestockt werden. Die Rolle der Verbraucher und kleinerer Marktteilnehmer sollte gestärkt und die Kooperation zwischen Mitgliedstaaten gefördert werden. Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten sollten in den kommenden Monaten daran arbeiten, dass das Energiepaket nicht zum Rückschlag für die europäische Energiewende wird.

  • „Wir brauchen viele dezentrale Klein- und auch größere, leistungsstärkere Anlagen“ Interview mit Georg Müller

    Interview mit Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie AG, geführt von Irm Scheer-Pontenagel und erschienen im Solarzeitalter 01/2017

    Das EEG 2017 hat nur noch den Namen gemein mit dem EEG 2000. Der von Wirtschaftsminister Gabriel gewollte „Paradigmenwechsel“ wird vollzogen: Weg von der garantierten Einspeisevergütung hin zu den Ausschreibungen. Zudem wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht, wie im Sinne effektiver Klimaschutzpolitik notwendig, beschleunigt, sondern abgebremst und gedeckelt. Bürgerenergie-Genossenschaften bleiben außen vor, den großen Energiekonzernen werden die Türen geöffnet, um am Boom der Erneuerbaren Energien teilhaben zu können.

  • EU-Emissionshandel: Optimierung oder Abgesang?

    Artikel von Gert Samuel, erschienen im Solarzeitalter 01/2017

    Die Bemühungen um das Funktionieren des Emissionshandels gehen nach erfolglosen Bemühungen in die nächste Runde. Zu Beginn dieses Jahres wurden auf europäischer Ebene erneut Vorschläge diskutiert, die das „zentrale Klimaschutzinstrument der EU weiter optimieren“ sollen, wie dieser wiederkehrende Vorgang meist euphemistisch umschrieben wird. Kritiker, allen voran Hermann Scheer, haben stets auf die Unmöglichkeit verwiesen, die formulierten Klimaziele mit diesem Instrument realisieren zu können. Doch die Schar der Überzeugten und Hoffenden ist weiterhin groß. Es wird nicht davon abgelassen, auch und vielleicht gerade in Zeiten nach dem Pariser Klimaabkommen von 2015, im Emissionshandel den Hebel zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen zu sehen, auch wenn ernüchterte und zweifelnde Stimmen sich in letzter Zeit häufiger zu Wort meldeten.

  • Energiewende als Strom-, Wärme- und Mobilitätswende - Anforderungen durch das Pariser Klimaabkommen

    Artikel von Prof Dr. Volker Quaschning, erschienen im Solarzeitalter 01/2017

    Am 4. November 2016 trat das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft, dem auch Deutschland beigetreten ist. Das Hauptziel des Abkommens ist die Begrenzung der globalen Erwärmung möglichst auf 1,5 °C. Die derzeitige Erwärmung beträgt bereits rund 1 °C. Betrachtet man die Temperaturveränderungen seit der letzten Eiszeit und den damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels (Bild 1), ist bereits eine Temperaturerhöhung um 1,5 °C eine gravierende Veränderung. Noch größere Temperaturanstiege stellen eine enorme Bedrohung dar. Darum sollte Deutschland dringend seinen Beitrag zum Einhalten der Pariser Klimaschutzziele leisten.