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Editorial von Hermann Scheer erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Ob die Weltklimakonferenz in Bali als Erfolg oder Misserfolg betrachtet werden kann, hängt davon ab, welche Vorstellung von Realismus man hat. Versteht man unter Realismus, was in der Konstellation der teilnehmenden Regierungen – und mit der Zielsetzung eines von allen mit getragenen Konsenses – zu erreichen war, kann man es so wie Umweltminister Sigmar Gabriel als Erfolg bezeichnen: Im Unterschied zum Kyoto-Abkommen haben sich alle bereit erklärt, bis 2009 an einem Abkommen zu arbeiten, das allen Verpflichtungen zur Reduktion bzw. Beschränkung von Klimagas-Emissionen auferlegt.
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Artikel von Hans-Josef Fell erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Das Beispiel Internationale Energieagentur (IEA)
Regierungen, Parlamentarier, Manager, Journalisten und viele andere lassen sich für ihre Handlungen in Energiefragen von vielen wissenschaftlichen Institutionen beraten. Vor allem die großen internationalen Energieagenturen beeinflussen die weltweite Energiepolitik. Dies sind insbesondere die Internationale Atomenergiebehörde IAEO in Wien und die Internationale Energieagentur IEA in Paris. Während die IAEO ausschließlich für Atomenergie zuständig ist, gilt die IEA als weltweit wichtigste Institution für alle Energiefragen.
Artikel "Die Voreingenommenheit internationaler Energieorganisationen" (pdf) |
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Artikel von Eike Schwarz erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Thesen zur Stromversorgung mit und ohne Atomkraft Kann am Kernenergieausstieg trotz Klimaproblematik festgehalten werden, oder ist deswegen eine Laufzeit- verlängerung der Kernkraftwerke notwendig? Der folgende Beitrag gibt thesenartig den Vortrag wider, den der Autor auf der Weltversammlung für Erneuerbare Energien (WREA) vom 19. - 21. November 2007 in Bonn gehalten hat. Artikel "Streitfall Kernenergie" (pdf) |
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Artikel von Dirk Uwe Sauer erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Um die globale Klimaerwärmung auf 2°C zu begrenzen, ist ein radikaler Umbau des Energieversorgun gssektors notwendig. Die CO2-Emissionen pro Kopf müssen z.B. in Deutschland auf weniger als 10 % des heutigen Wertes gesenkt werden. Dies kann erreicht werden, wenn als Endenergieträger Strom aus CO2-freier Produktion, Gas mit hohem Biogas- oder Wasserstoffanteil, flüssige Biotreibstoffe und Wärme aus solaren und geothermischen Quellen eingesetzt werden. Die intelligente Doppelnutzung von Infrastruktur (z.B. Batteriespeicher in Fahrzeugen oder Blockheizkraftwerke mit Wärmespeicher) zusammen mit Energiemanagement- und Kommunikations- systemen ermöglicht auch die Integration von großen Strommengen aus fluktuierenden Stromerzeugern wie Wind und Sonne ohne die Errichtung neuer, paralleler Energieverteilungsinfrastrukturen. Artikel "Infrastrukturbedarf von Energieverteilungsnetzen für eine weitgehend CO2-freie Energieversorgung" (pdf) |
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Artikel von Hermann Scheer erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Die Windkraft als Schrittmacher und Wegweiser zu einer schnellen Wende zu Erneuerbaren Energien
Alle reden vom Wetter und wollen, dass es möglichst gut sei. Aber wer sorgt dafür, angesichts zunehmender unberechenbarer Wetterverhältnisse durch katastrophenträchtige Klimaveränderungen? Alle reden, mittlerweile, von Erneuerbaren Energien als der Möglichkeit einer dauerhaft gesicherten, breit verfügbaren und rükkstandsfreien Energieversorgung. Aber wer tut etwas dafür, und was muss getan werden, um diese einzigartige Zukunftschance mit vollen Händen zu ergreifen? Und wie realisieren wir diese greifbare Chance in überschaubaren Zeiträumen? Dass wir dafür keine Zeit mehr zu verlieren haben, gehört inzwischen zum Allgemeinwissen. Artikel "Wind des Wandels" (pdf) |
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Artikel der Serie "Wer blockiert Erneuerbare Energien?" von Fabio Longo erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Das Fallbeispiel der hessischen Landesregierung
Das Jahr 2007 steht für eine Wende: Erneuerbare Energien sind auf der Weltbühne zu einem politischen Top-Thema aufgestiegen. Doch wer genau hinschaut, erkennt ein trügerisches Bild: Während etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Absichtserklärung nach der anderen für den Ausbau Erneuerbarer Energien erstreitet – zunächst im Rat der Europäischen Union und dann beim G8-Gipfel –, werden in Teilen Deutschlands die Weichen systematisch gegen den tatsächlichen Ausbau Erneuerbarer Energien umgestellt. Am deutlichsten wird dieser Widerspruch aktuell im Bundesland Hessen. Artikel "Zukunftsvergessene Kampagne gegen die Windkraft" (pdf) |
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Artikel von Rosa Hemmers erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007
Partner für den Aufbau einer dezentralen Energieversorgungsstruktur Der Ausbau der Erneuerbaren Energien findet auf verschiedenen Stufen statt. Die systemischen Voraussetzungen liegen bei den Erneuerbaren Energien jedoch ganz anders als bei den fossilen Energieträgern. Während die Lagerstätten Letzterer auf Grund geologischer Gegebenheiten auf bestimmte Regionen weltweit konzentriert sind, kommen die erneuerbaren Energiequellen fast überall vor, wenn auch die Eignung der Nutzung z.B. von Wind, Sonne, Biomasse oder Geothermie je nach Region verschieden ist. Dies bedeutet, dass eine verbrauchernahe Erzeugung von Nutzenergie deutlich dezentraler, also räumlich näher zu den Verbrauchern, erfolgen kann. Artikel "Die neue Rolle von Stadtwerken" (pdf)
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