Aufruf zur Beteiligung an der Eventkampagne in Städten und Regionen zum Kino-Dokumentarfilm
Dieser Film zeigt, dass unsere Zukunft nur in der 100%igen Versorgung durch Erneuerbare Energien liegen kann. Er ist materiell und ideell von einer breiten, ständig weiter wachsenden Bewegung getragen, deren Ziel es ist, die Energiewende durchzusetzen. Dabei geht es um nicht weniger als das Auslösen des größten ökonomischen Strukturwandels seit Beginn des Indutriezeitalters. Der visionäre Kinodokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – EnergyAutonomy beobachtet in einer Reise um die Welt das Leben und Wirken von zehn Menschen, die ein Ziel verbindet: EnergieAutonomie - den vollständigen Wechsel der Energieversorgung der Menschheit weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen hin zu 100% Erneuerbaren Energien. Ein Wechsel, so radikal, dass man vom Aufbruch in eine Revolution sprechen kann - nach der agroökonomischen, der industriellen und der informationstechnologischen - von der vierten, der EnergieRevolution.
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Berlin, 18. März 2010
Die Absicht von rund 150 deutschen Stadtwerken, den Energieriesen Eon , RWE, EnBW und Vattenfall Paroli zu bieten, ist ein erfreulicher Schritt und wird von EUROSOLAR e.V. nicht nur befürwortet, sondern unterstützt. Ihre gemeinsame Ankündigung, eigene Investitionen in neue, klimafreundliche Kraftwerke zu stoppen, wenn sich die Bundesregierung auf eine Laufzeitverlängerung einlässt und trotzdem alte Kohlekraftwerke nicht stilllegt, ist gerechtfertigt und begründet.
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Berlin, 15. März 2010
Wie versucht wurde, Abgeordnete für das CCS-Gesetz zu gewinnen Der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow (39) aus Dortmund hat in aller Offenheit die Mechanismen des Einflusses von Lobbyisten auf das Parlament enthüllt. In seinem soeben bei Econ erschienenen Buch "Wir Abnicker. Über Macht und Ohnmacht der Volksvertreter" beschreibt EUROSOLAR-Mitglied Bülow, wie im vorigen Jahr während der Beratungen eines Gesetzentwurfs zur Abscheidung und Speicherung von CO2 aus Kohlekraftwerken (kurz: CCS-Gesetz) auf ihn eingewirkt wurde. Ausführlich stellt er dar, wie die Energielobby ihn bearbeitete und warum aus dem Gesetzentwurf dann trotzdem nichts wurde. Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Kapitel "Die Lobby-Republik".
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Pressemitteilung des Bunds der Energieverbraucher, 23. Februar 2010
Der Bund der Energieverbraucher hat die Strompreisentwicklung der vergangenen drei Jahre analysiert - mit einem schockierenden Ergebnis.
Die Strompreise für Haushalte haben sich durchschnittlich zwischen 2006 und 2009 um 3,75 Cent je Kilowattstunde erhöht. Verringert haben sich dagegen in diesem Zeitraum die Netzentgelte, und zwar um 1,5 Cent je Kilowattstunde.
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Berlin, 28. Januar 2010
Beim Jahresempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) in Berlin würdigte dessen Präsident Dietmar Schütz die Urheber des Erneuerbare Energien-Gesetzes. Das EEG war vor zehn Jahren – am 25. Februar 2000 – verabschiedet worden und vier Wochen danach in Kraft getreten. Namentlich erwähnte er den EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer, Michaele Hustedt und Hans-Josef Fell (Grüne), die damals als Umweltpolitiker im Bundestag maßgeblich an der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligt waren. Auch Schütz selbst gehörte als ehemaliger Abgeordneter zu dieser Gruppe, ebenso die bei der Veranstaltung anwesenden Axel Berg, Vorsitzender der deutschen EUROSOLAR-Sektion, und EUROSOLAR-Mitglied Josef Göppel (CSU).
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Bonn, 28. Januar 2010
Neue Zahlen zum europäischen Emissionshandel lassen aufhorchen: Um ca. 5 Mrd. € sind in den vergangenen 18 Monaten die EU-Staaten im Handel mit Emissionsrechten betrogen worden, wie die EU-Polizeibehörde Europol jetzt in Den Haag mitteilte. In einigen Staaten seien sogar bis zu 90 % des gesamten Handels nur getätigt worden, um sich auf diese Weise Steuergelder zu erschleichen. Schon Ende 2008 gab es deutliche Hinweise auf dieses Geschehen, als das Handelsvolumen mit Emissionsrechten an einigen Emissionsbörsen plötzlich nach oben schnellte.
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EUROSOLAR-Stellungnahme, Bonn, 18. Januar 2010
Die EU-Kommission leitet Millionenzuschüsse in die Kassen der Energiekonzerne und zementiert damit die von ihnen erwünschten Machtstrukturen. Besser wäre es, wenn sich die EU um die dezentrale Förderung Erneuerbarer Energien in die Regionen Europas kümmert.
Im Dezember vorigen Jahres beschloss die EU-Kommission, eine Reihe von Projekten zu fördern, die zur Konjunkturbelebung beitragen sollen. Ziele der Förderung sind unter anderem eine Erhöhung der Energiesicherheit in der Europäischen Union und eine Reduktion der CO2-Emissionen. Insgesamt sind 1.5 Milliarden Euro für die Förderung von Offshoreprojekten und von Vorhaben zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) vorgesehen. Der größte Teil dieser Summe wird für sechs CCS-Projekte zur Verfügung gestellt. Mit der Förderung der CCS-Technologie werde die anhaltende Bedeutung fossiler Brennstoffe für die Energiegewinnung und die Notwendigkeit zu einem CO2-armen Energiesystem festgestellt, meint die EU-Kommission.
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Stellungnahme von EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer zur Weltklima- konferenz in Kopenhagen, 21. Dezember 2009
Das Weltklima hängt nicht an einer einzelnen Regierung und nicht an der Weltorganisation, sondern muss zur eigenen Sache jedes Landes werden! Was in Kopenhagen passierte, war nicht wirklich überraschend, sondern vorprogrammiert. Es bringt nichts, nun nachträglich einzelne Regierungen - die USA oder China - für das Scheitern verantwortlich zu machen. Die Ursache für das kollektive Versagen liegt im falschen Ansatz dieser nunmehr 15. Weltklimakonferenz binnen 15 Jahren.
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Berlin, 05. September 2009
Bei der seit Jahren größten Kundgebung gegen die Atomenergie hat die Anti-Atom-Bewegung ihre ungebrochene Kraft gezeigt. Zwischen 36.000 (Polizeischätzung) und 50.000 (Veranstalterangabe) Menschen nahmen am Samstag an der bundesweiten Demonstration "Einfach mal abschalten" in Berlin teil, zu der auch EUROSOLAR aufgerufen hatte. Eine der Parolen hieß: "Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien".
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