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Artikel erschienen in DGS-Newsletter, 02. November 2006 Von Tomi Engel. Auf der von EUROSOLAR ins Leben gerufenen IRES-Konferenz in Gelsenkirchen drehte sich zwei Tage alles um das Thema "Energiespeicher". Auch wenn die Entwicklungen auf dem Gebiet der Wärmespeicher nicht weniger faszinierend und schon gleich gar nicht weniger wichtig sind galt doch erwartungsgemäß das Interesse der meisten Teilnehmer den Stromspeichern. Der Grund dafür lang sicherlich darin, dass landläufig behauptet wird, man bräuchte ab einem Anteil von 20% Strom aus Erneuerbaren Energien zusätzliche Speicher im Stromnetz, ansonsten sei kein weiterer Ausbau möglich. |
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Artikel erschienen in Mittelbayerische Zeitung, 10. Oktober 2006 Eurosolar-Chef Hermann Scheer befürchtet brutale Konflikte um Energieressourcen Von Anneke Sinzinger. Ein Don Quijote, mag man zunächst denken, wenn man mit den Ideen Dr.Hermann Scheers (62) konfrontiert wird. Gemein sind dem Vorsitzenden des Weltrates für Erneuerbare Energien und der tragischen Gestalt de Cervantes‘ allein die Windmühlen – nur dass Scheer nicht gegen, sondern für sie kämpft. Seit Jahrzehnten setzt sich der charismatische Bundestagsabgeordnete für die Umstellung auf erneuerbare Energien, vorrangig die Sonnenenergie, ein. Dass er da oft mit Treibstoff fressenden Flugzeugen unterwegs ist, nimmt er in Kauf: „Soll ich den anderen die Podien überlassen?“ Scheers Engagement geht weit über Worte hinaus. Nicht nur, dass er mit vollem Körpereinsatz seine Reden zelebriert – so auch in Regensburg beim 3.Umweltgespräch der SPD am Montagabend. Er gründete 1988 die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR), ist Vater des 100000-Dächer-Programms und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. www.mittelbayerische.de |
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Artikel erschienen in Kölner Stadt-Anzeiger, 25. September 2006 Pulheim - Diesmal ist es umgekehrt. Diesmal sind es nicht die Umweltschützer, die protestieren, sondern die Mitarbeiter des RWE-Kraftwerks Niederaußem, allen voran der Vorsitzende des Betriebsrats, Harald Könen. „Moderne Kraftwerke - bester Umweltschutz“, steht etwa auf einem der Transparente, das die Kraftwerker hoch halten. Die Menschen, die an ihnen vorbei in den Köster-Saal zur Tagung des Aktionsbündnisses „Zukunft statt Braunkohle“ drängen, sind anderer Meinung. Für sie steht fest: Es geht ohne die klimaschädliche Braunkohle - mit Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme und Gaskraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung. |
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Artikel erschienen in Kölnische Rundschau, 21. September 2006 Von Markus Grabitz. Berlin. Bei Neubauten soll künftig ein Drittel der Wärme aus erneuerbaren Energiequellen kommen. Diese Verpflichtung will SPD-Umweltpolitiker Hermann Scheer ins Gesetz für die regenerative Wärmenutzung schreiben, an dem die Koalition arbeitet. Und für Bestandsimmobilien sollen höhere und verlässlichere staatliche Zuschüsse als bisher eingeführt werden, damit mehr Besitzer zum Umrüsten motiviert werden. |
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Artikel erschienen in Rheinischer Merkur, 24. August 2006 Stadtwerke - Preistreiber oder letzte Bastion gegen das Kartell der Strom- und Gaskonzerne? Von Stefan Deges. Kommunale Grenzen zählen nicht mehr: Die kleinen Versorger suchen überall im Land Partner. Das macht sie stark – und deshalb auch verdächtig. Auf Ottobrunn folgt Sankt Augustin. Dienstreisen führen Gebhard Gentner selten in touristische Hochburgen. Der technische Leiter der Stadtwerke Schwäbisch Hall sucht überall im Land nach Kooperationspartnern. Wo immer eine Wasser-, Strom- oder Gasleitung betrieben werden soll – Gentner kennt die Details. In Ottobrunn haben die Schwaben gerade das Stromnetz übernommen. Auch im rheinischen Sankt Augustin würden sie gerne die Strom-, Gas- und Wasserversorgung organisieren. „Das alles gehört in eine Hand“, sagt Gentner. |
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