Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in e.velop, das Entwicklungs-Magazin, 23. Dezember 2005 Die Erneuerbaren Energien sind generell die einzige Chance für alle, diesich weltweit zuspitzenden Energiekrisen zu entschärfen und schließlich zu überwinden. Es handelt sich nicht nur um die Klimakrise und die besonderen atomaren Gefahren, sondern auch um eine prinzipielle Verfügbarkeitskrise angesichts der sich erschöpfenden Reserven des Erdöls, des Erdgases, auch des Urans und der Kohle. |
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Artikel von Reinhard Blomert, erschienen in Solarzeitalter 4/2005, Dezember 2005 Wird die Petroleum-Ära im Krieg der Kulturen enden? Die amerikanischen Soldaten sind neu im Tschad. „Es war wie ein Flug zum Mars“, sagte Sergeant Class Gary, der mit einer Spezialeinheit der National Guard hierher geschickt wurde. Sie landeten im Tschad mit veralteten Karten, auf denen die Hauptstadt noch mit dem französischen Kolonialnamen Fort Lamy ausgewiesen war. Der Sergeant trug sich wichtige Punkte wie Tankstellen und Läden mit Hilfe des Satellitenleitsystems GPS selbst ein. |
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Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 4/2005, Dezember 2005 Drei internationale Konferenzen unterschiedlicher Art, aber mit vergleichbaren Themen gab es innerhalb von vier Wochen: eine erneute Runde der Weltklimakonferenz in Montreal, die erste seit dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls am 16.2.2005; zuvor die Internationale Konferenz über Erneuerbare Energien in Beijing, in Fortführung der „renewables2004“ in Bonn; und zwischen diesen die von EUROSOLAR und dem Weltrat für Erneuerbare Energien durchgeführte Weltversammlung Erneuerbarer Energien in Bonn, die keine Regierungskonferenz ist – aber sowohl eine Fortsetzung des 2006 stattfindenden Weltforums Erneuerbare Energien als auch des Internationalen Parlamentarier-Forums darstellt. Artikel "Erneuerbare Energien im Mahlwerk internationaler Konferenzen" (pdf) |
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Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Baden-Württemberg-Magazin, 04. Dezember 2005 Peter J. Webster vom Georgia Institute of Technology in Atlanta hatte noch eine Hoffnung: Die Stürme würden aus jeweils singularen, begrenzten, individuellen Ereignissen heraus entstehen. Aber nach 10 Jahren der Forschung und 3000 untersuchten Stürmen steht nun für ihn fest: das Klima hat sich insgesamt so sehr gewandelt, dass wir alle und überall mit zunehmend starken Stürmen, mit großer Hitze, mit großer Kälte und mit orkanbegleiteten Regenfällen zu rechnen haben. Er sieht den Grund in der zunehmenden Erwärmung unseres Planeten – ausgelöst durch willkürliches Handeln der Menschen. Auch Dr. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises 1999, sieht uns alle in der Verantwortung für diese Entwicklung. Er spricht von Eingriffen in die Wärmeformel unseres Planeten. Er fordert dazu auf, das wissenschaftskalte Denken bei partikularen Arbeitsteilungen der Entscheidungseliten zu ändern. Und er hofft, dass die Menschen und nicht wirtschaftlich orientierte Vorgaben die Frage nach Energiequellen lösen. |
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Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in neue energie, 30. September 2005 Die Regenerativbranche muss der konventionellen Energiewirtschaft immer einen Schritt voraus bleiben, sagt Hermann Scheer. Nur so kann der Umbau zu anderen Strukturen gelingen. So viel steht fest: Das Ergebnis der Bundestagswahl macht einen direkten gesetzgeberischen Angriff auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unmöglich. Die Gefahr eines frontalen „roll-back“ ist abgewendet, zumindest vorerst. |
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Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 3/2005, September 2005 Das erste und wichtigste Ergebnis der Bundestagswahlen vom 18. September ist: Ein „Roll-back“ gegen Erneuerbare Energien ist bei diesen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag nicht möglich. Diejenigen drei Parteien, die sich im Wahlkampf eindeutig zu den Erneuerbaren Energien und hierbei vor allem zum EEG als zentralem politischem Konfliktprojekt bekannt haben, erhielten 51% der Stimmen. Besonders auffallend war, dass die beiden Spitzenpersonen der SPD – Gerhard Schröder und Franz Müntefering – in den letzten Wahlkampfwochen die weitere Mobilisierung Erneuerbarer Energien zu einem ihrer zentralen Punkte machten. Hingegen erhielten Union und FDP, die beide minder oder mehr große Distanz zur bisherigen Politik der Erneuerbaren Energien äußerten, zusammen nur 45%. Es gibt also eine klare Parlamentsmehrheit für die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges, auf dem Deutschland eine klar profilierte weltweite Vorreiterrolle errungen hat. Artikel "Große Koalition: Welche Zukunft für die Erneuerbaren Energien?" (pdf) |
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Artikel von Wolfgang Palz, WCRE-Vorstandsmitglied, erschienen in Solarzeitalter 3/2005, September 2005 Die „EU-Roadmap“ für die Markteinführung der Photovoltaik (PV) in den 25 Mitgliedstaaten der EU (EU25) basiert auf dem programmatischen Leitmotiv der „Energieautonomie“ (Hermann Scheer). Der Plan geht grundsätzlich davon aus, dass das maximale Potenzial der Photovoltaik im Bausektor liegt. Dieses Potenzial wird auf eine Gesamtkapazität von 442 GW installierter PV abgeschätzt. Es wird beschrieben, dass dieses bis 2050 voll realisierbar ist; die Hälfte davon, 221 GW, könnte bis etwa 2035/40 verwirklicht werden. Artikel "Die "Roadmap" füŸr Photovoltaik - ein strategischer Leitfaden" (pdf) |
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