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Artikel 2004
Weg vom Öl: Ein Strategieentwurf PDF Drucken E-Mail
(c) photocase.comArtikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 4/2004, Dezember 2004

Auf der Klausurtagung des SPD-Parteivorstandes am 28. August war die Diskussion um eine Strategie „Weg vom Öl“ ein Schwerpunktthema. Diese Diskussion wurde durch einen Vortrag von Hermann Scheer, Mitglied des SPD-Vorstands und Präsident von EUROSOLAR, eingeleitet. Im Folgenden veröffentlichen wir die diesem Vortrag zugrunde liegenden Grundlinien.

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Renaissance der Atomenergie? PDF Drucken E-Mail
Artikel von Klaus Traube, erschienen in Solarzeitalter 4/2004, Dezember 2004

Seit Jahren berichten die Medien periodisch über eine bevorstehende Renaissance der Atomenergie. Auftrieb bekam die Rede von der Atomrenaissance insbesondere durch die finnische Entscheidung zum Bau eines neuen Kernkraftwerks Ende letzten Jahres und durch einem im Juli 2004 veröffentlichten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Darin verkündete diese Zentralinstanz der Atomgemeinde, im Zuge der Klimadebatte und des steigenden Energiebedarfs könne Atomenergie wieder Auftrieb bekommen: bis 2030 könnte die weltweite Atomstromkapazität auf das 2,5-fache der derzeitigen anwachsen, bis 2050 auf das vierfache. Selbst „Die Zeit“ verkündete kürzlich in einem wirren Artikel ausführlich eine „neue Strahlkraft“ der Atomenergie. Wie steht es wirklich um sie?

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Kommerzieller Kurzschluss PDF Drucken E-Mail

(c) photocase.comArtikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in taz, die Tageszeitung, 13. Dezember 2004 

Kommentar zur Debatte um RECS und Öko-Institut 

Das deutsche Einspeisegesetz ist entscheidend für den Erfolg erneuerbarer Energien. Die Stromkonzerne wollen es zu Fall bringen. Das Öko-Institut steht ihnen dabei zur Seite. Weltweit hat kein Gesetz die Einführung erneuerbarer Energien so dynamisiert wie das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) in der Bundesrepublik Deutschland. Deshalb werden die Stromkonzerne nicht müde, auf seine Abschaffung hinzuarbeiten. Gut honoriert beteiligen sich daran energiewirtschaftliche Institute und neuerdings auch einige Umweltinstitute.

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Aufstieg und Niedergang des fossilen Energie-Regimes PDF Drucken E-Mail
(c) aboutpixel.comArtikel von Elmar Altvater, erschienen in Solarzeitalter 3/2004, September 2004 

Die Steigerungen des Ölpreises in den vergangenen Monaten bis an die 50 US$-Marke je Fass können kaum noch als konjunkturelle Ausreißer angesehen werden. Nur Optimisten glauben, dass der Aufwärtstrend des Ölpreises umgekehrt werden könne. Denn bislang unprofitable Projekte (Erschließung der Lagerstätten unkonventioneller Öle; neue Pipelines; Erweiterung und Modernisierung der Raffinerie-Kapazität; Investitionen in die militärische Sicherung der Erdöl-Regionen etc.) werden rentabel, wenn die Ölpreise nach oben klettern. Der knappe Faktor in der Ölindustrie sei das zu investierende Kapital, die Profite seien zu niedrig, um das Finanzkapital auf den globalen Finanzmärkten für Investitionen im Ölsektor zu interessieren.

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Fahrlässige Umweltpolitik: IAEA und IRENA PDF Drucken E-Mail
Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in taz, die Tageszeitung, 17. August 2004

Obwohl Trittin mauert: Wir brauchen eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien, um gegen die internationale Renaissance der Atomenergie zu kämpfen. Es ist eine offenkundig breit vorbereitete Kampagne der Atomgemeinde: Ob in Deutschland oder in Großbritannien, in den USA oder in Indien - seit einigen Monaten mehren sich weltweit und mit zunehmender Lautstärke die Rufe nach einer Renaissance der Atomenergie. Vor sechs Wochen traf man sich in Moskau zum Kongress "50 Jahre Atomenergie - und die nächsten 50 Jahre".

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Kernenergie gehört ins Technikmuseum PDF Drucken E-Mail

(c) arbeiterfotografie.deArtikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Die Zeit, 29. Juli 2004

Immer noch zu teuer, immer noch zu gefährlich: Eine Antwort auf Gero von Randows Plädoyer für die Atomkraft von Hermann Scheer.

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Die Lähmung globaler ökologischer Konsensstrategien PDF Drucken E-Mail
(c) photocase.comArtikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 2/2004, Juni 2004 

Warum auch die Internationale Konferenz über Erneuerbare Energien am entscheidenden Momentum versagte

Globale Herausforderungen können nur mit globalen, einvernehmlich ausgehandelten Strategien bewältigt werden, so das Leitmotiv internationaler Umweltpolitik. Die Gründe wirken überzeugend: Schadstoffe, die in die Atmosphäre oder in Gewässer entlassen werden, kennen keine nationalstaatlichen Grenzen. Die staatlichen Hoheitsgebiete, in denen sie verursacht werden, sind großenteils nicht identisch mit denen, wo die Schadenswirkung unmittelbar spürbar wird. Je mehr überdies die wirtschaftlichen Ströme internationalisiert werden und je mehr sich dabei der globale Standortwettbewerb zuspitzt, desto mehr werden diejenigen, die gutwillig eigenständige Umweltinitiativen ergreifen, von denen wirtschaftlich übervorteilt, die sich einen Teufel um die Umweltprobleme scheren.

Artikel  Artikel "Die Lähmung globaler ökologischer Konsensstrategien" (pdf)

 
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