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Artikel 2003
Solar oder Atom? Die Wasserscheide der Zukunft PDF Drucken E-Mail
Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 4/2003, Dezember 2003 

Das Atomgeschäft mit China und dessen globaler Problemhintergrund

Die Turbulenzen innerhalb der rot/grünen Koalition und in der Öffentlichkeit über die beabsichtigte Lieferung der Hanauer MOX-Brennelementefabrik nach China haben sich vorläufig beruhigt. Macht die Bundesregierung ihre Absicht wahr, die Genehmigung für diese Lieferung an die Voraussetzung zu knüpfen, dass diese Anlage im Falle ihrer Lieferung einer lückenlosen Kontrolle durch die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) zur Gewährleistung ausschließlich „friedlicher Nutzung“ unterstellt wird, wird es möglicherweise gar nicht zur Umpflanzung dieser in Deutschland eingemotteten Anlage nach China kommen.

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Solare Vollversorgung in Deutschland bis 2050 ist möglich PDF Drucken E-Mail
Artikel von Simone Peter, EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 4/2003, Dezember 2003 

 


Energiekostenanteil am Bruttosozialprodukt bleibt bei forcierter Nutzung Erneuerbarer Energien und von Energieeinsparpotenzialen stabil

Im Auftrag der Enquête-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und Liberalisierung", die der Deutsche Bundestag im Februar 2000 eingesetzt hat, erstellte ein Konsortium aus der Prognos AG, dem Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung (IER) und dem Wuppertal Institut (WI) Szenarien zur zukünftigen energiewirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, um dem Bundestag für den „politischen Willensbildungsprozess zur künftigen Energiepolitik eine belastbare Beratungsgrundlage“ bis zum Jahr 2050 zu schaffen. Die Szenarien sollten unterschiedliche Wege aufzeigen, die Treibhausgas- (THG-) Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 % gegenüber 1990 zu senken sowie die damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Kosten zu quantifizieren. Die Institute berechneten vier Hauptszenarien - ein Referenzszenario und die drei THG-Minderungsszenarien Umwandlungseffizienz, REG-/REN-Offensive und fossil-nuklearer Energiemix sowie drei Varianten, in denen jeweils unterschiedliche Parameter variiert wurden. Basierend auf den Ergebnissen der Szenarien und auf der Grundlage der Nachhaltigkeitsindikatoren der Enquête-Kommission empfahl diese, die Energieversorgung soweit wie möglich auf die Stützpfeiler forcierter Effizienz (REN) und Erneuerbarer Energieträger (REG) zu stellen.

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Der Abgeordnete als Sachbearbeiter PDF Drucken E-Mail
Die PolitikerArtikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Frankfurter Rundschau, 06. Oktober 2003 

Die immer stärkere Spezialisierung der Parlamentarier lässt das Politische verkümmern. Durch die bis ins Absurde vollzogene Aufgliederung in spezialisierte Zuständigkeiten häufen sich auch die Fehler in der Parlamentsarbeit, warnt Hermann Scheer. Der Text ist seinem neuen Buch "Die Politiker" entnommen, in dem er Handlungsbedingungen der Politik untersucht.

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Die EEG-Novelle: Entscheidungskampf um die Zukunft der Stromversorgung PDF Drucken E-Mail
Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 3/2003, September 2003

Das Erneuerbare Energie-Gesetz ist vielfach gerühmt worden - als das wirkungsvollste und dynamischste gesetzliche Instrument der Markteinführung Erneuerbarer Energien. Es gibt weltweit kein herausragenderes Beispiel. Die nackten Einführungszahlen sprechen für sich. Es war das Modell, das EUROSOLAR von Anfang an verfochten hat - schon als es 1989/90 um das Stromeinspeisungsgesetz für Erneuerbare Energien ging: der garantierte Netzzugang und die gesetzlich garantierte Mindestpreisvergütung. Es war von Anfang an umstritten: Die Vereinigung der deutschen Elektrizitätswirtschaft (VdEW) versuchte es 1990 noch in letzter Minute zu verhindern.

Die EEG-Novelle: Entscheidungskampf um die Zukunft der Stromversorgung (pdf)  Die EEG-Novelle: Entscheidungskampf um die Zukunft der Stromversorgung (pdf)

 
Droht ein Fadenriss? Ein Vorschaltgesetz für die Photovoltaik wird unausweichlich PDF Drucken E-Mail
Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 3/2003, September 2003

Bei allen Kontroversen über die Windkraft, die in den letzten Monaten das Land durchwehten, ist entschieden zu wenig über die Photovoltaik gesprochen worden. Diese ist in ihrer Kostenentwicklung, wenn es um in das Netz eingespeisten Strom geht, vielleicht um ein Jahrzehnt hinter der Windkraft zurück. Sie ist aber die vielseitigste und damit vielversprechendste Technik zur Nutzung Erneuerbarer Energien - und sie ist die populärste. Man denkt nur noch zu wenig an sie und unterschätzt sie, weil ihr aktueller Beitrag zur Stromversorgung noch geringfügig ist. Sie braucht eben längere Anlaufzeiten. Es gibt gegenwärtig in Deutschland etwa 40mal mehr installierte Windkraft- als PV-Kapazitäten.

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15 Jahre EUROSOLAR PDF Drucken E-Mail
Artikel von Simone Peter, EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 3/2003, September 2003 

Die EuropäŠische Vereinigung fŸür Erneuerbare Energien feierte Geburtstag 

Rund 150 Gäste aus Nah und Fern, darunter Gründungs- und Neumitglieder, Verbände-, Presse- und Parteienvertreter, Interessierte und Freunde sowie haupt- und ehrenamtlich Tätige kamen am 22. August 2003 im EUROSOLAR-Haus Bonn zusammen, um das 15-jährige Bestehen der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien zu feiern. Genau auf den Tag vor 15 Jahren, am 22. August 1988, wurde EUROSOLAR in der historischen Gaststätte „Schaumburger Hof“ gegründet. Die Initiative hierzu ergriff Hermann Scheer, seitdem unermüdlich ehrenamtlich als Präsident der Vereinigung für die „Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen“ tätig – von der lokalen bis zur internationalen Ebene.

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Biokraftstoffe statt Erdgas fördern! PDF Drucken E-Mail
Artikel von Irm Pontenagel, Geschäftsführerin EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 3/2003, September 2003

Warum die Favorisierung des Erdgases fragwürdig ist

In einer am 18. September 2003 herausgegebenen Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums fordert Jürgen Trittin die langfristige Förderung von Erdgas als Kraftstoff und den konsequenten Ausbau eines europaweiten Tankstellennetzes für Erdgasfahrzeuge. Doch dieser Ansatz ist fragwürdig: Er lenkt von dem eigentlichen Schritt der Einführung von Biokraftstoffen ab. Der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg zur Förderung von Erdgas als Kraftstoff darf nicht fortgesetzt werden. Die Förderung, der Transport und die Verbrennung dieser fossilen Energiequelle verursachen – ähnlich wie beim Erdöl und bei der Kohle – zahlreiche Umwelt-, Gesundheits- und soziale Schäden. Erdgas kann per se keinen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten – es belastet ebenfalls die Umwelt und verändert das Klima.

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