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Memoranden & Papiere 2004
Fakten zur Atomenergie PDF Drucken E-Mail
EUROSOLAR-/ IPPNW- Hintergrundinformationen, August 2004 

Atomkraftwerke werden mit dem nur begrenzt vorhandenen Rohstoff Uran betrieben. Das Natururan wird in Untergrundminen, im Tagebau oder durch das so genannte In-situ Lösungsverfahren gefördert und kommt hauptsächlich aus Kanada, Australien, Niger und Namibia. Kleinere Mengen werden weiterhin vor allem in Usbekistan, Russland, Kasachstan, den USA und in der Europäischen Union gefördert.

EUROSOLAR-/IPPNW-Hintergrundinformatinen  EUROSOLAR-/IPPNW-Hintergrundinformationen "Fakten zur Atomenergie" (pdf)

 
Synopse der Politische Forderungen der internationalen Konferenzen in Bonn PDF Drucken E-Mail
Renewables 2004Synopse der Politische Forderungen, erschienen in Solarzeitalter 2/2004, Juni 2004

Zusammenfassung und Übersicht der Beschlüsse und Forderungen der Internationalen Regierungskonferenz für Erneuerbare Energien "Renewables 2004", des Internationalen Parlamentarier-Forum Erneuerbare Energien, der Internationalen Jugendkonfernz zu Erneuerbaren Energien und des Weltforums für Erneuerbare Energien des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE) im Mai und Juni 2004 in Bonn.

Synopse der Politische Forderungen der internationalen Konferenzen in Bonn (pdf) Synopse der Politische Forderungen der internationalen Konferenzen in Bonn (pdf)

 
Zivilisation am energetischen Wendepunkt PDF Drucken E-Mail
Hermann Scheer beim Weltforum für Erneuerbare Energien 2004Artikel von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, erschienen in Solarzeitalter 2/2004, Juni 2004

Zweites Weltforum Erneuerbare Energien setzt Handlungsmaßstäbe 

Über einen Zeitraum von einer Woche – vom 29. Mai bis 04. Juni – gab es in Bonn die weltweit bisher größte Zusammenkunft von Akteuren im Bereich der Erneuerbaren Energien. Anlass war die Internationale Regierungskonferenz, die vom 1.-4. Juni stattfand und zu der Bundeskanzler Schröder auf der UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung im August 2002 eingeladen hatte. In diesem Rahmen wurde auch am 2. Juni auf Einladung des Bundestages ein Internationales Parlamentarierforum über Erneuerbare Energien unter dem Vorsitz des Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer abgehalten. Parallel zu diesen Ereignissen lud Bundespräsident Johannes Rau im Garten der Villa Hammerschmidt zu einer Woche der Umwelt ein, in der ebenfalls die Erneuerbaren Energien im Zentrum standen. WCRE Forum 2004Im zeitlichen Vorfeld der Ereignisse wurde vom 29.-31. Mai das Zweite Weltforum Erneuerbare Energien unter dem Leitmotiv „Zivilisation am Wendepunkt“ durchgeführt, zu dem der Weltrat für Erneuerbare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE) und EUROSOLAR eingeladen hatten. Der Einladung waren mehr als 500 Teilnehmer, überwiegend aus dem Spektrum der Nichtregierungs-Organisationen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien aus allen Kontinenten gefolgt.

Artikel  Artikel "Zivilisation am energetischen Wendepunkt" (pdf)

 
Ein globales Nachhaltigkeitsszenario PDF Drucken E-Mail
(c) photocase.comStrategiepapier von Joachim Nitsch, Mai 2004

Fossile Energien – Motor der heutigen Weltwirtschaft und Hauptverursacher des Klimawandels

Seit Beginn der Industrialisierung wächst der Energieverbrauch deutlich rascher als die Anzahl der Menschen. Während die Weltbevölkerung seit 1870 bis heute um das Vierfache auf 6 Milliarden Menschen stieg, wuchs der weltweite Energieverbrauch und damit der Verbrauch fossiler Ressourcen an Kohle, Mineralöl und Erdgas um das Sechzigfache auf derzeit 425 EJ/a (EJ = Exajoule). Der Durchschnittsmensch verbraucht also heute 15mal mehr Energie als vor 130 Jahren, die Bürger der Industriestaaten noch wesentlich mehr. Historische Einschnitte, wie die beiden Weltkriege, die Ölpreiskrisen oder der gravierende Rückgang der Industrieproduktion in den Staaten der früheren Sowjetunion haben diesen Wachstumstrend nur kurzzeitig unterbrochen. Das eigentlich rasante Wachstum des Energieverbrauchs ist erst ab etwa 1950 eingetreten und allein zwischen 1970 und 2000 hat sich der Weltenergieverbrauch verdoppelt. Auch in absehbarer Zukunft wird sich an diesem Wachstumstrend nichts grundsätzliches ändern.

Strategiepapier  Strategiepapier "Ein globales Nachhaltigkeitsszenario" (pdf)