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Infrastrukturbedarf von Energieverteilungsnetzen für eine weitgehend CO2-freie Energieversorgung PDF Drucken E-Mail

SauerArtikel von Dirk Uwe Sauer erschienen in Solarzeitalter 4/2007, Dezember 2007

Um die globale Klimaerwärmung auf 2°C zu begrenzen, ist ein radikaler Umbau des Energieversorgun gssektors notwendig. Die CO2-Emissionen pro Kopf müssen z.B. in Deutschland auf weniger als 10 % des heutigen Wertes gesenkt werden. Dies kann erreicht werden, wenn als Endenergieträger Strom aus CO2-freier Produktion, Gas mit hohem Biogas- oder Wasserstoffanteil, flüssige Biotreibstoffe und Wärme aus solaren und geothermischen Quellen eingesetzt werden. Die intelligente Doppelnutzung von Infrastruktur (z.B. Batteriespeicher in Fahrzeugen oder Blockheizkraftwerke mit Wärmespeicher) zusammen mit Energiemanagement- und Kommunikations- systemen ermöglicht auch die Integration von großen Strommengen aus fluktuierenden Stromerzeugern wie Wind und Sonne ohne die Errichtung neuer, paralleler Energieverteilungsinfrastrukturen.

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