Pressemitteilungen 2012
Strategiepapier des Energiekommissars: Oettinger probt den Ausstieg aus der Energiewende | Strategiepapier des Energiekommissars: Oettinger probt den Ausstieg aus der Energiewende |
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Das "Strategiepapier" von Energiekommissar Oettinger ist eine Rolle rückwärts in der Energiepolitik und eine Huldigung der Interessen weniger Großkonzerne. Energiekommissar Oettinger hat offensichtlich die wirtschaftliche Bedeutung einer dezentralen, mittelständischen und vollständigen Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien nicht verstanden. Dabei sind Offshore-Windkraftwerke und große Sonnenkraftwerke in der Wüste teurer als dezentrale Photovoltaik. Hinzu kommen eklatante Transportkosten und politische Probleme bei der Errichtung von Transportleitungen. Der Zeitverlauf von Planung und Ausführung dieses zentralistischen Großprojektes übersteigt den möglichen Zeitraum einer vollständigen dezentralen Energiewende zudem um ein Vielfaches. So verhält es sich auch mit den Kostenrelationen. Dabei sind die technischen Probleme von Offshore-Windenergieanlagen und zusätzlich noch sozioökonomischen Probleme von Sonnengroßkraftwerken in außereuropäischen Ländern wie den Staaten des Maghreb, deren Energie ausschließlich nach Zentraleuropa geleitet werden soll, noch gar nicht berücksichtigt. Dass Energiekommissar Oettinger in Zusammenhang mit den Erneuerbaren Energien von Subventionen spricht und gleichzeitig die schon geleisteten und weiterhin bestehenden Subventionen für Atom- und fossile Kraftwerke ausklammert, ist ein weiteres Indiz für die Einseitigkeit und ökonomische Blindheit des "Strategiepapiers". Arbeitsmarkteffekte und Preisdämpfungseffekte durch Erneuerbare Energien existieren zwar in der realen Welt aber offenbar nicht im Brüsseler Wolkenkuckucksheim. Das "Strategiepapier" von Herrn Oettinger ist gut für einige wenige Großkonzerne. Für Arbeitnehmer, Energieverbraucher und für den Mittelstand ist es ein Trauerspiel. Herr Oettinger probt den Ausstieg aus der Energiewende, wir sind gespannt, was seine Parteifreundin Bundeskanzlerin Angela Merkel hierzu sagt." EUROSOLAR 2012 |
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Der Deutsche Solarpreis wird von EUROSOLAR an Projekte vergeben, die sich besonders um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien verdient gemacht haben. Der Weltrat für Erneuer- bare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE) ist das von EUROSOLAR initiierte globale Netzwerk für Erneuerbare Energien. www.wcre.org
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