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Axel BergPressemitteilung, Bonn, 07. November 2009

Axel Berg: Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien bis 2030


Ex-MdB neuer Vorsitzender der EUROSOLAR-Sektion Deutschland

Zum Vorsitzenden der EUROSOLAR-Sektion Deutschland ist Axel Berg gewählt worden. Die am Wochenende in Bonn tagende Mitgliederversammlung wählte den 50-jährigen bisherigen Bundestagsabgeordneten auf Vorschlag des EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer einstimmig in diese ehrenamtliche Funktion. Die bisherige Vorsitzende Rosa Hemmers hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Rosa Hemmers und Hermann Fellner gewählt. Die EUROSOLAR-Sektion Deutschland hat rund 4.000 Mitglieder.

Nach seiner Wahl sagte Axel Berg: "Wir wollen, dass Deutschland als internationaler Vorreiter bei der Einführung Erneuerbarer Energien seine Spitzenstellung behält und die Stromversorgung unseres Landes bis 2030 vollständig aus Erneuerbaren Energien gespeist wird. Dieses Ziel ist nicht utopisch, sondern real erreichbar. Hierzu ist allerdings noch Überzeugungsarbeit zu leisten und es müssen politische Weichen gestellt werden. EUROSOLAR wird wie bisher zu denen gehören, die ideenreich, kreativ und tatkräftig in der ersten Reihe daran mitwirken, das Umsteuern auf Erneuerbare Energien zu beschleunigen. Gleichzeitig werden wir mit vielen anderen Menschen und Organisationen dafür eintreten, dass der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie konsequent fortgeführt wird."

EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer sagte zur Wahl von Axel Berg: "Mit Axel Berg haben wir einen langjährigen bewährten Mitstreiter für die Einführung Erneuerbarer Energien an der Spitze der deutschen Sektion unserer Organisation. Er wird mit seinen Kenntnissen und seiner Tatkraft dazu beitragen, das große Ziel einer umweltverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung der Zukunft zu ereichen."

Axel Berg ist am 26. März 1959 in Stuttgart geboren, studierte Jura und Politik in München, Tübingen, Aix/Marseille und Frankfurt am Main. Promotion 1992 über den französischen Atomkonflikt. Seit 1993 selbständiger Rechtsanwalt. Sein politisches Engagement führte über zahlreiche Bürgerinitiativen der Friedens- und Anti-AKW-Bewegung zur SPD. Von 1998 bis 2009 gehörte er als Abgeordneter des Wahlkreises München-Nord dem Bundestag an. Dort war er unter anderem SPD-Sprecher in der Enquetekommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung" und stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Berg ist Beiratsmitglied der Deutschen Energie-Agentur (dena), Kuratoriumsmitglied der Green City Energy GmbH, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts für Physik, Mitglied des Parlamentarischen/Wissenschaftlichen Beirats im Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) und Beiratsmitglied im Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW).

Kontakt: Helmut Lölhöffel, EUROSOLAR e.V. Kommunikation, T 0173 61 60 004

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

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    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • EUROSOLAR im weltweiten Klimanotstand: Aufruf zur Dekade der Regeneration

    Beitrag von Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 1-2020

    Für Klimastabilisierung mit 100 % Erneuerbaren Energien: Der neue Corona-Virus hält die Welt seit Wochen in Atem. Massive internationale Maßnahmen werden unternommen, die Pandemie einzudämmen, und sie davon abzuhalten, eine boomende Weltwirtschaft zu infizieren. Fast tausend Menschen fielen ihr bislang zum Opfer, und mehrere hunderttausend Menschen gelten bereits als betroffen.

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