• IRES & ESE conference & expo
    Ticketshop, Programm and
    Call for Abstracts
    online

  • Die 14. Stadtwerke-Konferenz zu Gast in Speyer
    29. & 30.
    April 2020
    in Speyer

  • IRES 2020 Call for Abstracts
    IRES 2020
    Jetzt für ein
    wissenschaftliches
    Poster bewerben

Unabhängig. Kritisch. Gemeinnützig.

Wir arbeiten für die schnelle und vollständige Ablösung atomarer und fossiler Energien durch Erneuerbare Energien. Unterstützen Sie unsere Stimme für eine dynamische und dezentrale Energiewende mit Ihrer Mitgliedschaft.

Axel BergPressemitteilung, Bonn, 07. November 2009

Axel Berg: Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien bis 2030


Ex-MdB neuer Vorsitzender der EUROSOLAR-Sektion Deutschland

Zum Vorsitzenden der EUROSOLAR-Sektion Deutschland ist Axel Berg gewählt worden. Die am Wochenende in Bonn tagende Mitgliederversammlung wählte den 50-jährigen bisherigen Bundestagsabgeordneten auf Vorschlag des EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer einstimmig in diese ehrenamtliche Funktion. Die bisherige Vorsitzende Rosa Hemmers hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Rosa Hemmers und Hermann Fellner gewählt. Die EUROSOLAR-Sektion Deutschland hat rund 4.000 Mitglieder.

Nach seiner Wahl sagte Axel Berg: "Wir wollen, dass Deutschland als internationaler Vorreiter bei der Einführung Erneuerbarer Energien seine Spitzenstellung behält und die Stromversorgung unseres Landes bis 2030 vollständig aus Erneuerbaren Energien gespeist wird. Dieses Ziel ist nicht utopisch, sondern real erreichbar. Hierzu ist allerdings noch Überzeugungsarbeit zu leisten und es müssen politische Weichen gestellt werden. EUROSOLAR wird wie bisher zu denen gehören, die ideenreich, kreativ und tatkräftig in der ersten Reihe daran mitwirken, das Umsteuern auf Erneuerbare Energien zu beschleunigen. Gleichzeitig werden wir mit vielen anderen Menschen und Organisationen dafür eintreten, dass der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie konsequent fortgeführt wird."

EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer sagte zur Wahl von Axel Berg: "Mit Axel Berg haben wir einen langjährigen bewährten Mitstreiter für die Einführung Erneuerbarer Energien an der Spitze der deutschen Sektion unserer Organisation. Er wird mit seinen Kenntnissen und seiner Tatkraft dazu beitragen, das große Ziel einer umweltverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung der Zukunft zu ereichen."

Axel Berg ist am 26. März 1959 in Stuttgart geboren, studierte Jura und Politik in München, Tübingen, Aix/Marseille und Frankfurt am Main. Promotion 1992 über den französischen Atomkonflikt. Seit 1993 selbständiger Rechtsanwalt. Sein politisches Engagement führte über zahlreiche Bürgerinitiativen der Friedens- und Anti-AKW-Bewegung zur SPD. Von 1998 bis 2009 gehörte er als Abgeordneter des Wahlkreises München-Nord dem Bundestag an. Dort war er unter anderem SPD-Sprecher in der Enquetekommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung" und stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Berg ist Beiratsmitglied der Deutschen Energie-Agentur (dena), Kuratoriumsmitglied der Green City Energy GmbH, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts für Physik, Mitglied des Parlamentarischen/Wissenschaftlichen Beirats im Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) und Beiratsmitglied im Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW).

Kontakt: Helmut Lölhöffel, EUROSOLAR e.V. Kommunikation, T 0173 61 60 004

Termine

10. - 12. März 2020

14th IRES Conference and Energy Storage Europe

14th IRES Conference and Energy Storage Europe, Hall 8b, Messe Düsseldorf

29. - 30. April 2020

Stadtwerkekonferenz Speyer

Stadthalle Speyer

Herbst 2020

Solarpreise

Verleihung des Deutschen und des Europäischen Solarpreises 2020

Twitter

Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.