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Europäische Solarpreise 2011

(c) KfW

Der Europäische Solarpreis 2011 wurde am 2. Dezember in Berlin von EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der KfW Bankengruppe verliehen. Grußworte sprachen Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, und Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR. Die Laudatio hielt Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments.

Der Europäische Solarpreis wird von EUROSOLAR seit 1994 für beispielhafte Projekte und Initiativen zur Nutzung Erneuerbarer Energien vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien. Mit der Verleihung soll das Interesse für Erneuerbare Energien in der Öffentlichkeit geweckt und gefestigt werden.

EUROSOLAR gratuliert allen Gewinnern des Jahres 2011.

Eine Broschüre in der alle Preisträger präsentiert werden, finden Sie hier.

Kategorie
Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke
(c) KfW
Rhein-Hunsrück-Kreis, Deutschland
Projekt Im Rhein-Hunsrück-Kreis steckt viel Energie

Würdigung und Präsentationsfilm
  www.rheinhunsrueck.de
-------------------------
(c) KfW
Stadt Svoge, Bulgarien
Projekt Wege der Stadt Svoge in der Nutzung erneuerbarer Energien bis 2020

Würdigung und Präsentationsfilm
  www.svoge.bg


Kategorie
Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/
Unternehmen
(c) KfW
Younicos AG, Deutschland
Projekt Azoreninsel Graciosa wird energieautark

Würdigung und Präsentationsfilm
  www.younicos.com


Kategorie
Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
(c) KfW
Heizplan AG, Schweiz
Projekt Produktions- und Montagewerkstatt als solarer PlusEnergieBau

Würdigung und Präsentationsfilm

www.heizplan.ch


Kategorie
Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
(c) KfW
Danish Small Wind Turbine Association, Dänemark
Projekt Förderung von Kleinwindanlagen für die dezentrale Energiewende

Würdigung & Präsentationsfilm

www.husstandsvindmolle.org


Kategorie
Solares Bauen und Stadtentwicklung
(c) KfW
Architetture Sostenibili, Italien
Projekt Null-Emissions-Konzept für Regionales Umweltzentrum in Ungarn

Würdigung & Präsentationsfilm

www.architetturesostenibili.it


Kategorie
Medien
(c) KfW
"Green Nature", CNN Türk, Türkei
Projekt Umfassende Aufklärung zu Umweltthemen

Würdigung & Präsentationsfilm

www.cnnturk.com


Kategorie
Bildung und Ausbildung
(c) KfW
Fundación Sotavento Galicia, Spanien
Projekt Forschung und Bildung für eine effiziente Energienutzung

Würdigung & Präsentationsfilm

www.sotaventogalicia.com


Kategorie
Eine-Welt-Zusammenarbeit
(c) KfW
Phaesun GmbH, Deutschland
Projekt Picosysteme zur ländlichen Elektrifizierung in Afrika

Würdigung & Präsentationsfilm

www.phaesun.com


Kategorie
Sonderpreis für persönliches Engagement
(c) KfW
Dipl.-HLFL-Ing. Josef Meisl, Österreich
Projekt Vorbildliches Engagement für die Energienutzung aus der Landwirtschaft

Würdigung & Präsentationsfilm
  www.lfs-tulln.ac.at
-------------------------
(c) KfW
Petra Jebens-Zirkel, Spanien
Projekt Vorbildliche Leistungen im Bereich der Baubiologie

Würdigung & Präsentationsfilm
  www.jebens-architecture.eu
-------------------------
(c) KfW
Projekt Europäischer Solarpreis für Schweizer Atomausstieg

Würdigung & Präsentationsfilm
  www.admin.ch

Kategorie
Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke
(c) KfW
Rhein-Hunsrück-Kreis, Deutschland
Projekt Im Rhein-Hunsrück-Kreis steckt viel Energie
  Würdigung als pdf-Datei Würdigung als pdf-Datei
  www.rheinhunsrueck.de


Rhein-Hunsrück-KreisFrüher musste der Rhein-Hunsrück-Kreis fast seinen kompletten Energiebedarf importieren. Der Landkreis mit seinen 103.000 Einwohnern hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Energieversorgung auf regionale, erneuerbare Quellen umzustellen.

Die kreiseigenen Liegenschaften nehmen hierbei eine Vorbildfunktion ein. Zusätzlich zum systematischen Energiecontrolling werden alle Schul- und Verwaltungsgebäude seit 2002 nach und nach mit erneuerbaren Energien ausgerüstet. Politisch flankiert wurden diese Anstrengungen durch einen Beschluss des Kreistages im Jahr 2006 zur Erstellung eines Energiekonzepts für lokales und regionales Stoffstrommanagement.

Mit den derzeit installierten und im Bau befindlichen Windkraftanlagen wird der Kreis 2012 zum Energieexporteur. Durch die Nutzung des kommunalen Planungsrechts und die Umsetzung der laufenden Genehmigungsverfahren soll die Jahresstromerzeugung aus regenerativen Energien bis 2014 sogar auf 236 % gesteigert werden. Mit der "1000-Dächer-Initiative" wird die Solarenergie in Zusammenarbeit mit den Volks- und Raiffeisenbanken und dem örtlichen Handwerk stetig ausgebaut.

Thermische Solaranlagen, Wärmepumpen und von Holzheizwerken gespeiste Nahwärmenetze bilden die Basis im Wärmebereich. Beispielhaft ist die Verwertung von Grünschnitt und Resthölzern.

Die umfassenden Maßnahmen des Kreises führen zu einer erheblichen Steigerung der regionalen Wertschöpfung und Vermeidung von Energieimportkosten sowie einem Zubau an neuen Arbeitsplätzen. Das vorbildliche Konzept zeigt, dass die Energiewende nur mit Beteiligung und dem Engagement der Kommunen möglich ist.

Kontakt:
Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis
Ludwigstr. 3-5
55469 Simmern
www.rheinhunsrueck.de

Kategorie
Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke
(c) KfW
Stadt Svoge, Bulgarien
Projekt Wege der Stadt Svoge in der Nutzung erneuerbarer Energien bis 2020
Präsentationsfilm
  Würdigung als pdf-Datei Würdigung als pdf-Datei
  www.svoge.bg

Stadt SvogeDie bulgarische Stadt Svoge beschloss in den Jahren 2003 und 2004 Gesetze zur Modernisierung der Energiewirtschaft sowie Energieeffizienz. Die Kommune hat daraufhin frühzeitig mit der Nutzung der vorhandenen natürlichen Ressourcen zum Aufbau einer dezentralen, regenerativen Energieversorgung begonnen.

In einem ersten Schritt wurden neun kleine Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 25 MW geplant. Zwei Anlagen mit insgesamt 6 MW sind seit Planungsbeginn bereits in Betrieb. Die Errichtung der restlichen sieben Wasserkraftwerke erfolgt bis 2014.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Umwelt des Deutsch-Bulgarischen Forums wurde im Jahr 2008 ein Seminar über die Nutzung weiterer regenerativer Energien wie Photovoltaik und Windenergie durchgeführt. Daraus entstand eine Zusammenarbeit mit Firmen und Investoren aus Deutschland.

Die eingeleiteten Wege beinhalten die Realisierung von zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen. In einem weiteren Projekt wird ein Windpark mit einer Leistung von 25 MW gebaut. Außerdem ist die Errichtung eines Biomasse-Kraftwerkes zur Erzeugung von Strom und Wärme geplant, um die vorhandenen Holzreserven der Region zu nutzen.

In der vorbildlichen Zielstellung einer nahezu 100 %-igen Versorgung mit regenerativen Energien ist Svoge schon einen großen Schritt weitergekommen. Da die Vertreter der Atomindustrie in Bulgarien immer noch einen starken Einfluss haben, ist das Engagement der Kommune besonders bemerkenswert. Dies macht Mut für weitere Städte in Bulgarien und in anderen osteuropäischen Ländern.

Kontakt:
Kommune Svoge
Region Sofia
„A. Stambolijski“ Str. 7
2260 Svoge
Bulgarien
www.svoge.bg

Kategorie
Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
(c) KfW
Younicos AG, Deutschland
Projekt Azoreninsel Graciosa wird energieautark
Präsentationsfilm
  Würdigung als pdf-Datei Würdigung als pdf-Datei
  www.younicos.com


Younicos AGDie Younicos AG wurde 2008 mit dem Ziel gegründet Netzlösungen mit Speichersystemen für eine wirtschaftliche und sichere Stromversorgung aus regenerativen Energiequellen zu entwickeln.

In einem beispielgebenden Projekt auf der Azoreninsel Graciosa baut das Unternehmen weltweit erstmals ein stabiles und autarkes Stromnetz auf Basis von bis zu 100 % erneuerbaren Energien auf. Das in den letzten vier Jahren entwickelte System garantiert eine sichere Versorgung auch nachts und bei Windstille. Ab 2013 werden so die 4.700 Einwohner ihren Jahresbedarf an Strom zu über 75 % aus Wind- und Sonnenenergie beziehen. Der bestehende Dieselgenerator kann die meiste Zeit ausgeschaltet bleiben. Dank einer intelligenten Regelungstechnik halten Natrium-Schwefel-Batterien das autarke Netz auch ohne die rotierende Masse fossiler Generatoren stabil.

Die Kombination aus Wind- und Solarenergie spart nicht nur CO2. Das neue System ist über seine Lebenszeit auch günstiger als die bestehende Stromversorgung aus teurem, importierten Diesel.

Am Berliner Firmensitz von Younicos wurden die Verhältnisse der Insel im Maßstab 1:3 nachgebaut. Auf Basis von hochaufgelösten Messdaten werden Erzeuger und Verbraucher in Echtzeit simuliert, um so die zukünftige Energieversorgung wirklichkeitsgetreu zu erproben.

Das beispielhafte Projekt auf Graciosa zeigt, dass eine regenerative Vollversorgung schon mit den heute verfügbaren Speichertechnologien möglich ist. Es dient somit als Vorbild für entlegene Regionen und soll in Zukunft auch auf die deutsche oder europäische Ebene übertragen werden.


Kontakt:
Younicos AG
Am Studio 16
12489 Berlin
www.younicos.com

Kategorie
Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
(c) KfW
Heizplan AG, Schweiz
Projekt Produktions- und Montagewerkstatt als solarer PlusEnergieBau
Präsentationsfilm
  Würdigung als pdf-Datei Würdigung als pdf-Datei
  www.heizplan.ch


Heizplan AGSeit 1983 setzt sich die Heizplan AG aus dem schweizerischen Gams als Photovoltaik-, Solarthermie- und Wärmepumpenspezialist für eine nachhaltige Energieversorgung ein. Als führender Anbieter in der Ostschweiz und Liechtenstein betreut das Unternehmen mittlerweile ein großes Absatzgebiet in einer wirtschaftsstarken Region.

Neben der Planung und Realisierung von Projekten für Kunden geht die Heizplan AG auch selbst mit gutem Beispiel voran. So errichtete das Unternehmen im Jahr 2010 ein neues energieeffizientes Produktions- und Bürogebäude als Plusenergiebau. Bei einem Gesamtenergieverbrauch von etwa 13.000 kWh pro Jahr und einer nutzbaren Energieerzeugung von über 58.000 kWh pro Jahr wird mehr als vier Mal so viel Energie erzeugt, wie in dem Gebäude selbst verbraucht wird.

Für die Stromversorgung wurden zwei Photovoltaikanlagen an der Süd- und Ostfassade vorbildlich integriert. Auf dem Gebäudedach befinden sich eine große aufgeständerte Anlage sowie zwei Nachführsysteme, sodass insgesamt eine Leistung von 60,6 kWp installiert ist.

Eine mit Solarstrom betriebene Wärmepumpe erzeugt die benötigte Energie für Heizung und Warmwasser. Die restliche Heizwärme wird durch eine 25 m² große thermische Solaranlage mit einem 2000-Liter umfassenden Speicher abgedeckt.

Mit einer beeindruckenden Eigenenergieerzeugung von 448 % zeigt der solare Plusenergiebau der Heizplan AG die enormen Potentiale der Solarenergie. Es wird beispielhaft demonstriert, wie produzierende Unternehmen selbst zum Energieerzeuger werden können.

Kontakt:
Heizplan AG
Karmaad 38
9473 Gams
Schweiz
www.heizplan.ch

Termine

10. - 12. März 2020

14th IRES Conference and Energy Storage Europe

14th IRES Conference and Energy Storage Europe, Hall 8b, Messe Düsseldorf

29. - 30. April 2020

Stadtwerkekonferenz Speyer

Stadthalle Speyer

Herbst 2020

Solarpreise

Verleihung des Deutschen und des Europäischen Solarpreises 2020

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.