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Europäische Solarpreise 2012

(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko

Der Europäische Solarpreis 2012 wurde am 7. Dezember in Berlin von EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit der KfW Bankengruppe verliehen. Grußworte sprachen Irm Scheer-Pontenagel, Geschäftsführerin von EUROSOLAR, und Werner Oerter, Bereichsleiter der KfW Mittelstandsbank. Die Laudatio hielt Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR

Der Europäische Solarpreis wird von EUROSOLAR seit 1994 für beispielhafte Projekte und Initiativen zur Nutzung Erneuerbarer Energien vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien. Mit der Verleihung soll das Interesse für Erneuerbare Energien in der Öffentlichkeit geweckt und gefestigt werden.

EUROSOLAR gratuliert allen Gewinnern des Jahres 2012.

Eine Broschüre in der alle Preisträger präsentiert werden, finden Sie hier.

Kategorie
Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Kreise Zagreb, Karlovac, Krapina-Zagorje und Stadt Zagreb / Kroatien
Projekt Erfolgreiches Programm zur Finanzierung Erneuerbarer Energien
  Würdigung & Präsentationsfilm
  www.regea.org

 

Kategorie
Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Umwelt Arena AG / Schweiz
Projekt 203 % Plusenergiebau "Umwelt Arena"
  Würdigung & Präsentationsfilm
  www.umweltarena.ch

 

Kategorie
Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Som Energia / Spanien
Projekt Spaniens erste Genossenschaft für Erneuerbare Energien
  Würdigung & Präsentationsfilm
  www.somenergia.coop

 

Kategorie
Solares Bauen und Stadtentwicklung
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Silvio d'Ascia / Italien, Frankreich
Projekt Solares Architekturkonzept des Turiner Bahnhofsneubau Porta Susa
  Würdigung & Präsentationsfilm
  www.dascia.com
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(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH und Forschungsgruppe Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske / Deutschland
Projekt Energieatlas: Zukunftskonzept Erneuerbares Wilhelmsburg
  Würdigung & Präsentationsfilm
  www.iba-hamburg.dewww.fh-nordhausen.de



Kategorie
Transportsysteme
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Europa Studio Ltd. / Ungarn
Projekt Erneuerbare Energiewende: ein Einführungsmodell zur solaren Mobilität
  Würdigung & Präsentationsfilm
  www.europastudio.hu

Kategorie
Sonderpreis für persönliches Engagement
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Ing. Franz Niessler / Österreich
Projekt Ein halbes Jahrhundert aktiv für die Energiewende
  Würdigung & Präsentationsfilm

 

 

Kategorie
Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Kreise Zagreb, Karlovac, Krapina-Zagorje und Stadt Zagreb / Kroatien
Projekt Erfolgreiches Programm zur Finanzierung Erneuerbarer Energien

Präsentationsfilm

  Würdigung als pdf-Datei Würdigung als pdf-Datei
  www.regea.org


Im Nord-Westen von Kroatien wurde 2009 ein nachhaltiges Finanzierungsmodell ins Leben gerufen, um den Bürgern die Investition in Solarenergie zu erleichtern. Das Programm wurde von den drei kroatischen Kreisen Zagreb, Karlovac und Krapina-Zagorje sowie der EU finanziert und durch die regionale Energieagentur umgesetzt. Diese war zuvor von den drei Kreisen und der Stadt Zagreb gegründet worden, um die Nutzung regenerativer Ressourcen und die Energieeffizienz zu fördern.

Im ersten Jahr wurden 130 solarthermische Anlagen auf den Dächern von Privathäusern der Region installiert. Mit 40 % der Investitionskosten bzw. bis zu 1.600 € Zuschüssen wurden die Haushalte gefördert. Um das Projekt stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, startete die Energieagentur die Kampagne "I can have solar collectors, too!". Das werbewirksame Markenzeichen der Aktion war die landesweit bekannte Comic-Figur Viktor.

Das Programm ist ein großer Erfolg. Neben der kroatischen Hauptstadt Zagreb haben inzwischen weitere Kreise und Städte die populäre Kampagne übernommen. Zudem werden nun auch andere Nutzungsformen regenerativer Energien und mittelständische Unternehmen unterstützt.

Das Projekt hat sich als feste Komponente der Energiestrategie von Kroatien etabliert. Die Potentiale der Solarenergie sind erkannt und die regionale Wirtschaft gestärkt worden. Das zunächst lokal begrenzte Programm wurde in ganz Kroatien aufgegriffen und hat starke Resonanz in der Bevölkerung gefunden, entgegen der günstigen Energiepreise vor Ort. Damit ist es Anreiz und Vorbild zugleich für alle Länder Süd-Ost Europas.

Kontakt:
North-west Croatia Regional Energy Agency
Andrije Žaje 10
10 000 Zagreb
Kroatien
www.regea.org

Kategorie
Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Umwelt Arena AG / Schweiz
Projekt 203 % Plusenergiebau "Umwelt Arena"
Präsentationsfilm
  Würdigung als pdf-DateiWürdigung als pdf-Datei
  www.umweltarena.ch


(c) aPix Alex Buschor PhotographyKonstruktion und Inhalt der Umwelt Arena im schweizerischen Spreitenbach bringen ihren Verwendungszweck auf den Punkt. Seit der Eröffnung im Sommer 2012 können sich die Besucher über ein breites Spektrum an Energie- und Umweltfragen informieren. Die Integration vieler innovativer Technologien in die Gebäudehülle und die Haustechnik machen energetische und ökologische Aspekte sichtbar und verständlich.

Das Gebäude besticht durch Eleganz, Dynamik und Effizienz. Die Dachfläche ist das wichtigste architektonische Bauteil und verleiht ihm seine eindrucksvolle Identität. Wie die Schuppen von Reptilien bilden speziell geformte Photovoltaikmodule die Gebäudehülle. Ihre Facetten und der dunkle Glanz erinnern an einen Kristall. Mit einer Leistung von 760 kWp erzeugt die Photovoltaikanlage 540.000 kWh Strom im Jahr. Zusätzliche Energie wird durch ein BHKW, eine Solarthermieanlage sowie einen Biogas-Fermenter produziert.

Statt mit einer herkömmlichen Kältemaschine wird mit Solarenergie im Sommer gekühlt und im Winter geheizt. Dank der Kombination der vorbildlich integrierten Photovoltaikanlage mit innovativer Gebäudetechnik, produziert die Umwelt Arena fast das Doppelte des benötigten Energieverbrauchs. Dies entspricht einer Eigenenergieversorgung von 203 %.

In der Umwelt Arena werden die zentralen Themen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit für alle erlebbar und begreifbar. Der Plusenergiebau präsentiert auf beispielhafte Weise, wie Architektur, Ästhetik und Ökologie optimal vereint werden können. Er ist damit zukunftsweisend für den CO2-neutralen Gebäudebetrieb.

Kontakt:
Umwelt Arena AG
Türliackerstrasse 4
8957 Spreitenbach
Schweiz
www.umweltarena.ch

Kategorie
Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Som Energia / Spanien
Projekt Spaniens erste Genossenschaft für Erneuerbare Energien
Präsentationsfilm
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  www.somenergia.coop


Das Genossenschaftsmodell ist in vielen Ländern Europas verbreitet. Inzwischen gibt es unzählige Energiegenossenschaften, die lokale Kräfte bündeln und die dezentrale Energieversorgung vorantreiben. 2010 gründeten 150 Bürger mit Som Energia ("Wir sind Energie") Spaniens erste Genossenschaft für Erneuerbare Energien in Katalonien.

Für viele Privatpersonen ist die Umsetzung von Wind-, Wasser- oder Solarprojekten finanziell nicht möglich. Som Energia bietet die Möglichkeit, gemeinsam die Idee einer regionalen und regenerativen Stromversorgung zu unterstützen. Zunächst begann die gemeinnützige Organisation damit, regionalen Ökostrom aus vorhandenen Quellen einzukaufen. Die Mitglieder können ihn zu erschwinglichen Preisen beziehen. Mittlerweile sind auch eigene Solaranlagen gebaut worden oder befinden sich in Planung. Spaniens erste Bürger-Biogasanlage mit einer Leistung von 500 kW ist im Bau. Ziel ist es, soviel Strom zu produzieren wie die Mitglieder verbrauchen.

Wer von Som Energia Strom bezieht, ist nicht nur Kunde, sondern gleichzeitig Miteigentümer der Genossenschaft. Sie können mitbestimmen, wie sich die Kooperative weiterentwickelt. Außerdem können sie selbst in den Ausbau Erneuerbarer Energien investieren. Heute zählt Som Energia knapp 4.000 Mitglieder.

Auf vorbildliche Weise wird der genossenschaftliche Gedanke mit bürgerschaftlichem Engagement und einer regionalen Energieerzeugung aus regenerativen Energien verknüpft. Som Energia gibt jedem Bürger die Chance, einen aktiven Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Spanien zu leisten.

Kontakt:
Som Energia
Edifici Jaume Casademont
C/Pic de Peguera, 15
17003 Girona
Spanien
www.somenergia.coop

Kategorie
Solares Bauen und Stadtentwicklung
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Silvio d’Ascia / Italien, Frankreich
Projekt Solares Architekturkonzept des Turiner Bahnhofsneubau Porta Susa
Präsentationsfilm
  Würdigung als pdf-DateiWürdigung als pdf-Datei
  www.dascia.com


Als Teil eines anspruchsvollen städtebaulichen Großprojekts stand schon zu Planungsbeginn fest, dass der neue Turiner Hauptbahnhof "Porta Susa" ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien setzen sollte. Der in Paris schaffende italienische Projektleiter Silvio d’Ascia hat in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro AREP und Prof. Agostino Magnaghi einen modernen Bahnhof entworfen, der eine urbane Energiequelle darstellt. Auftraggeber war die italienische Schienennetzgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana Spa.

Beim Bau des Bahnhofs orientierten sich die Architekten an den traditionellen städtischen Galerien und der Bahnhofsarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die Ästhetik gebäudeintegrierter Photovoltaik zeigt sich durch die im Glasdach integrierte Solaranlage. Das von Stahlbögen getragene Gewölbe der Bahnhofshalle ist zu zwei Drittel mit Solarmodulen bedeckt. Um den Wellencharakter sowie die Lichtdurchlässigkeit des Daches sicher zu stellen, wurden die einzelnen Module speziell zugeschnitten. Die Solaranlage mit einer Leistung von rund 600 kWp nimmt eine Fläche von über 10.000 m2 ein. Neben der Energiegewinnung fungiert sie zusätzlich als Schattenspender.

Der Bahnhof ist ein Knotenpunkt für Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Paris und Rom, den Regionalverkehr sowie die städtische U-Bahn. Er ist ein Wegweiser für die Entwicklung des städtischen Raumes. Das Dach ist ein gelungenes Beispiel für die Einbindung der Photovoltaik in die Architektur. Durch die zentrale Lage wird die Nutzung der Solarenergie öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Kontakt:
Silvio d’Ascia
35, rue Washington
75008 Paris
Frankreich
www.dascia.com

Termine

26. Oktober 2019

Mitgliederversammlung

EUROSOLAR-Geschäftsstelle in Bonn

15. November 2019

Europäischer Solarpreis

Verleihung des Europäischen Solarpreises 2019 in Luxemburg

10. - 12. März 2020

14th IRES Conference and Energy Storage Europe

14th IRES Conference and Energy Storage Europe, Hall 8b, Messe Düsseldorf

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • „Für den Erfolg der Energiewende brauchen wir die Vielen"

    Grußwort von Marburgs Oberbürgermeister Thomas Spies, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Am 15. und 16. März organisierte EUROSOLAR gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg die jährlich stattfindende Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“. Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Konferenztag mit einer ermutigenden Rede.

  • Warum verschläft die deutsche Bundesregierung den Klimawandel?

    Artikel von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Die Preise für Solar- und Windenergie fallen weiter dramatisch. Schon heute sind Solar- und Windstrom in über 70 Ländern preiswerter als alle anderen Energiequellen.  Die Grundlage für diese sensationelle und positive Entwicklung wurde in Deutschland im Jahr 2000 durch das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG)  gelegt, das inzwischen von nahezu 100 Regierungen übernommen wurde.

  • Zum 75. Geburtstag von Hermann Scheer

    Artikel von Mathias Greffrath, erschienen im Solarzeitalter 2/2019


    Am 29. April wäre Hermann Scheer 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert der Autor und Journalist Mathias Greffrath an den Gründer von EUROSOLAR und den erfolgreichen Impulsgeber für die International Renewable Energy Agency (IRENA).

  • Je mehr Prosumer, desto besser

    Interview mit Claudia Kemfert, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Die „Fridays for Future“-Bewegung stellt Forderungen an die deutsche Politik. In einer Erklärung fordert sie Klimagerechtigkeit und kündigt an, die Schulstreiks und andere Aktionen fortzusetzen, bis politische Entscheidungen nicht länger zu Lasten ärmerer Regionen und folgender Generationen getroffen würden. Es bedurfte wohl erst einer weltweiten Jugendbewegung als Weckruf auch an die deutsche Politik, um wieder über die Ziele und Regelungen zu streiten, die für die Gestaltung der Energiesystemwende mit Erneuerbaren Energien (EE) unabdingbar sind.