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    Verleihung
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    2021

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Kategorie
Solares Bauen und Stadtentwicklung
(c) KfW Bankengruppe / Raum11, Michalko
Silvio d’Ascia / Italien, Frankreich
Projekt Solares Architekturkonzept des Turiner Bahnhofsneubau Porta Susa
Präsentationsfilm
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  www.dascia.com


Als Teil eines anspruchsvollen städtebaulichen Großprojekts stand schon zu Planungsbeginn fest, dass der neue Turiner Hauptbahnhof "Porta Susa" ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien setzen sollte. Der in Paris schaffende italienische Projektleiter Silvio d’Ascia hat in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro AREP und Prof. Agostino Magnaghi einen modernen Bahnhof entworfen, der eine urbane Energiequelle darstellt. Auftraggeber war die italienische Schienennetzgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana Spa.

Beim Bau des Bahnhofs orientierten sich die Architekten an den traditionellen städtischen Galerien und der Bahnhofsarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die Ästhetik gebäudeintegrierter Photovoltaik zeigt sich durch die im Glasdach integrierte Solaranlage. Das von Stahlbögen getragene Gewölbe der Bahnhofshalle ist zu zwei Drittel mit Solarmodulen bedeckt. Um den Wellencharakter sowie die Lichtdurchlässigkeit des Daches sicher zu stellen, wurden die einzelnen Module speziell zugeschnitten. Die Solaranlage mit einer Leistung von rund 600 kWp nimmt eine Fläche von über 10.000 m2 ein. Neben der Energiegewinnung fungiert sie zusätzlich als Schattenspender.

Der Bahnhof ist ein Knotenpunkt für Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Paris und Rom, den Regionalverkehr sowie die städtische U-Bahn. Er ist ein Wegweiser für die Entwicklung des städtischen Raumes. Das Dach ist ein gelungenes Beispiel für die Einbindung der Photovoltaik in die Architektur. Durch die zentrale Lage wird die Nutzung der Solarenergie öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Kontakt:
Silvio d’Ascia
35, rue Washington
75008 Paris
Frankreich
www.dascia.com

Termine

19. September 2020

Solarpreise

Verleihung des Deutschen Solarpreises 2020 im H7 in Münster

Spätherbst 2020

Solarpreise

Verleihung des Europäischen Solarpreises 2020

Frühjahr 2021

Stadtwerke-Konferenz in Speyer

Stadthalle Speyer

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 1 – 2020

    „Der Wechsel zu emissionsfreien und unerschöpflichen Energien ist jedoch der nervus rerum jeder nachhaltigen Klima- und Umweltstrategie. Wer diesen als nachrangig ansieht, braucht mit einer globalen Klimaschutzstrategie gar nicht erst anzufangen."

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • EUROSOLAR im weltweiten Klimanotstand: Aufruf zur Dekade der Regeneration

    Beitrag von Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 1-2020

    Für Klimastabilisierung mit 100 % Erneuerbaren Energien: Der neue Corona-Virus hält die Welt seit Wochen in Atem. Massive internationale Maßnahmen werden unternommen, die Pandemie einzudämmen, und sie davon abzuhalten, eine boomende Weltwirtschaft zu infizieren. Fast tausend Menschen fielen ihr bislang zum Opfer, und mehrere hunderttausend Menschen gelten bereits als betroffen.

  • Solarzeitalter - Dörte Fouquet: "Mit Winkeladvokat-Mustern vergeuden wir kostbare Zeit"

    Solarzeitalter - Dörte Fouquet:

    Interview mit Dörte Fouquet, erschienen im Solarzeitalter 1-2020

    Mit der Mitteilung der Kommission an das Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 11.12.2019 stellt die Europäische Kommission ihren Vorschlag, den europäischen „Grünen Deal“, vor.

  • 20 Jahre EEG – „Viel Feind, viel Ehr“

    Beitrag von Nina Scheer, erschienen im Solarzeitalter 1-2020

    „Die schnelle und umfassende Einführung Erneuerbarer Energien heute garantiert, dass wir morgen eine umweltfreundliche, sichere und kostengünstige Energie für alle haben.“ Mit diesen Worten überzeugte Hermann Scheer, Gründungsvater von EUROSOLAR, langjähriger SPD-Bundestagsabgeordneter, Träger des Alternativen Nobelpreises und eben auch Architekt des EEG, weltweit und vor Ort.