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Unabhängig. Kritisch. Gemeinnützig.

Wir arbeiten für die schnelle und vollständige Ablösung atomarer und fossiler Energien durch Erneuerbare Energien. Unterstützen Sie unsere Stimme für eine dynamische und dezentrale Energiewende mit Ihrer Mitgliedschaft.

Kampagnen

Finden Sie hier eine Übersicht der EUROSOLAR-Kampagnen seit 2001.

Es gibt viele Gründe, die Energiewirtschaft so schnell als möglich zu 100% auf dezentral genutzte Erneuerbare Energien umzustellen.

  • Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien ist mittel- und langfristig kostengünstiger als das Verbrennen von fossilen Energieträgern oder das lebensgefährliche Spiel mit der Atomtechnologie. Ohne Subventionen für fossile und nukleare Energieträger wären die Erneuerbaren schon heute kostengünstiger als diese.

  • Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien macht uns unabhängig von konfliktreichen Herkunftsländern und entzieht den Konflikten um Öl, Kohle, Erdgas und Uran gleichzeitig den Treibstoff.

  • Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien ist damit ein aktiver Beitrag zum Frieden und macht die Welt sicherer.

  • Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien holt die Wertschöpfung in die Regionen und stärkt damit die ländlichen Räume, sie schafft hochwertige Arbeitsplätze in Produktion, Aufbau, Betrieb, Pflege, Wartung und später auch Abbau und Recycling von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Sie ist im besten Sinn bürgernah und mittelständisch.

  • Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien macht unsere Energieversorgung sicherer gegen Störungen von innen, wie von außen. Sie ist in ihrer Wirkung marktwirtschaftlich und wird zu einem fairen Energiemarkt ohne unfaire Oligopolprofite führen.

  • Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien verringert massiv die Belastung unserer Luft mit Schadstoffen und rettet damit jedes Jahr tausende Menschenleben. Sie reduziert den Ausstoß von CO2 und ist damit die einzige richtige Antwort auf die Klimakatastrophe und die von der Bundesregierung eingegangenen Verpflichtungen zum Klimaschutz.

  • Je schneller wir zu einer dezentralen Nutzung von Erneuerbaren Energien zur vollständigen Abdeckung des Energiebedarfs kommen, desto kostengünstiger wird dieser Umbau der Energieversorgung, da bei einem schnellen Umbau der kostspielige Parallelbetrieb nicht kompatibler Energieversorgungssysteme minimiert oder gar vermieden werden kann.

Eine tiefergehende Betrachtung sowie weitere Argumente finden Sie in unseren Papieren, Memoranden und Resolutionen.

Falls Sie nach spezifischen Dokumenten oder Studien suchen, steht Ihnen das EUROSOLAR-Team der Geschäftsstelle für Nachfragen gerne zur Verfügung.


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EUROSOLAR-Anzeige 2013 für ZeitungAm Donnerstag, den 19. September, in der Wochenzeitung DIE ZEIT: die EUROSOLAR-Anzeigenkampagne „Eine kostengünstige Energiewende geht nur mit dem EEG“

Wir bedanken uns für die breite Beteiligung und den große Zuspruch der Unterstützer!

Sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission kritisieren immer häufiger den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Lobby der konventionell-fossilen Energiewirtschaft sowie einige Medien betreiben massiv Propaganda gegen die Erneuerbaren und gegen das EEG. Die Monopolkommission der Bundesregierung mit ihrer Forderung nach einem Quotenmodell attackiert die Grundpfeiler des EEG – dem muss breit widersprochen werden!

Vom Ausgang der Bundestagswahl am 22. September wird es abhängen, ob die wichtigste politische und gesetzliche Rahmenbedingung für die Einführung einer Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien erhalten und der Ausbau weiter voran getrieben wird oder ob ein tiefgreifender Einschnitt droht.

In den Wahlprogrammen der Parteien findet ein Überbietungswettbewerb statt, wie das EEG zu reformieren sei – von grundlegender Reform bis zur Abschaffung ist alles dabei. Reformbedarf besteht aber allein, weil das Grundprinzip des EEG durch falsche Entscheidungen ausgehöhlt wurde. Nun geht es darum, Erreichtes zu erhalten und auszubauen. Ob dies gelingt, hängt von einer breiten Bundestags- und Bundesratsmehrheit für das EEG ab.

Die neuen Träger der Energiewende sind die Bürger, Genossenschaften, Landwirte, mittelständische Unternehmen und Stadtwerke. Sie haben die Investitionen der dezentralen Energiewende mit Hilfe des EEG getätigt. Es ist ihr Erfolg und es ist entscheidend, dass diese dezentrale Energiewende mit dem Ziel „100-% Erneuerbar“ erreicht wird. Leider sehen wir dafür keine Signale, weder von der deutschen Bundesregierung noch von der EU-Kommission, die unter dem Deckmantel der Kostenfrage und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft das deutsche EEG als „Alleingang“ diffamiert und gleichzeitig eine Atomkraft-Renaissance in Europa durchsetzen will. Deshalb ist es Zeit, dem breit zu widersprechen.

EUROSOLAR knüpft damit an die früheren, erfolgreichen Anzeigenkampagnen an, die wichtige Impulse für einen Richtungswechsel in der Erneuerbaren-Energien-Politik gesetzt haben.

pdf small EUROSOLAR-Anzeigenkampagne "Eine kostengünstige Energiewende geht nur mit dem EEG" (pdf)


Weiterführende Hintergrundinformationen
pdf small EUROSOLAR-Papier: Eckpunkte für die Fortentwicklung des EEG
pdf small EUROSOLAR-10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende
pdf small Buch  "Der energethische Imperativ" von Hermann Scheer
pdf small Vergleich "Strategien für den Ausbau von Wind- und Solarenergie bis 2033"
pdf small Kostenoptimaler Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland
pdf small Studie der Energy Watch Group (März 2013)
pdf small Fossile und Nukleare Brennstoffe – die künftige Versorgungssituation
pdf small Onshore-Windkraft-Potenziale nach dem Umweltbundesamt (UBA)

EUROSOLAR Anzeige Erneuerbare Energien brauchen keine Brücke BILDAm 09. September 2010 startete EUROSOLAR vor dem Hintergrund der Diskussion um verlängerte Laufzeiten für die deutschen Atomreaktoren in der Wochenzeitung "DIE ZEIT" eine neue Anzeigenaktion "Erneuerbare Energien brauchen keine Brücken". Eine weitere ganzseitige Anzeige erschien am 09. Oktober 2010 in der "Süddeutschen Zeitung".

pdf small EUROSOLAR-Anzeige "Erneuerbare Energien brauchen keine Brücken" (pdf)

Weiterführende Informationen
Icon Globe
10-Punkte-Sofortprogramm für die Energiewende - Was jetzt zu tun ist
Icon Globe
Update: Lügen und Märchen der Anti-Energiewende-Lobby
pdf small Kurzgutachten: Sicherheitsgewinn durch Stärkung der Atomaufsicht
pdf small Kurzgutachten: Sicherung von Kernkraftwerken vor Terrorangriffen
pdf small Studie: Analyse des Bedrohungspotenzials "gezielter Flugzeugabsturz"
pdf small EUROSOLAR-Studie für eine vollständige Stromversorgung aus EE in Hessen
pdf small Memorandum: Jenseits von Kohle und Atom

Weitere Informationen auch auf: www.ippnw.de und www.unendlich-viel-energie.de.

anzeige_2010.gifAm 11.02.2010 startete EUROSOLAR in der Zeitung DIE ZEIT die neue Anzeigenserie "Mit der Kraft der Sonne". Die zweite Anzeige erschien am 06.03.2010 in der Süddeutschen Zeitung.

Es ist unübersehbar: Die Stromerzeugung geht in Bürgerhände über. Damit wird der dringende Wandel zu einer emissionsfreien und sicheren Energieversorgung vorangetrieben. Hunderttausende unabhängige Solarstromerzeuger in Deutschland haben das Versorgungsmonopol der Stromkonzerne gebrochen. Ein neues Zeitalter der Energieversorgung hat begonnen.

pdf small EUROSOLAR-Anzeige "Mit der Kraft der Sonne" (pdf)

Weitere Informationen
Icon Globe Hermann Scheers Konzept "Die Photovoltaik innovativ fortentwickeln"

Termine

10. - 12. März 2020

14th IRES Conference and Energy Storage Europe

14th IRES Conference and Energy Storage Europe, Hall 8b, Messe Düsseldorf

29. - 30. April 2020

Stadtwerkekonferenz Speyer

Stadthalle Speyer

Herbst 2020

Solarpreise

Verleihung des Deutschen und des Europäischen Solarpreises 2020

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.