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Pressemitteilung: Verleihung des Europäischen Solarpreises in Rom

Am 24. November 2014 wurden die diesjährigen Preisträger des Europäischen Solarpreises gefeiert. Seit 1990 vergibt EUROSOLAR den Solarpreis für herausragende Projekte und Initiativen von Kommunen, Unternehmen, lokalen Vereinen, Architekten und Einzelpersonen.

Erstmals wurde der Preis in Rom verliehen, in Kooperation mit der italienischen Sektion Eurosolar Italia und der römischen Architektenkammer. Aus der Vielzahl der Bewerbungen beeindruckten 8 Gewinner die internationale Jury mit Innovationen, Exzellenz und  außergewöhnlichem Engagement. Der Europäische Solarpreis 2014 ging nach Australien, Deutschland, Italien, Uganda, ins Vereinigte Königreich und in die Schweiz.

Eine weitere Innovation der diesjährigen Preisverleihung bestand darin, dass der Solarpreis Teil eines eintägigen Symposiums war mit dem Titel: "ENERGY TRANSITION INTO A REGENERATIVE ENVIRONMENT: THE FUTURE OF THE CITY AND THE TERRITORY" Die gesamte Veranstaltung fand im beeindruckenden Aquario Romanum statt, dass heute der Sitz der Casa dell´ Architettura ist.

Die Preisverleihung schloß sich dem Symposium und einigen Buchpräsentationen an und war mit insgesamt über 200 Personen gut besucht. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR übernahm die Aufgabe, die Preisträger dem Publikum vorzustellen und die Pokale und Urkunden nach einen kurzen Interview zu überreichen.

In der Kategorie "Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke wurde die Stadt Sydney aus Australien ausgezeichnet für die Erarbeitung und Umsetzung ihres Masterplans zur Nutzung Erneuerbarer Energien bis 2030.

In der Kategorie "Solares Bauen und Stadtentwicklung wurde die Klärle GmbH aus Weikersheim in Deutschland ausgezeichnet für die vorbildliche Sanierung einer historischen landwirtschaftlichen Hofstelle zu einem modernen Ensemble, dass sich vollständig aus der Nutzung regenerativer Energien versorgt und Platz für Arbeiten, Leben und Alt werden bietet.

Mit dem Europäischen Solarpreis 2014 wurde in der Kategorie "Transport und Mobilität" der schweizerische Lebensmittelhändler COOP ausgezeichnet. COOP nutzt in einem Feldversuch seit einem Jahr einen E-Lastwagen "E-Force" und beweist damit sowohl die Machbarkeit als auch die Effiziens umweltschonender Transportmittel.

Als Unternehmen wurde in diesem Jahr ein Kooperationsprojekt zwischen ENEL Green Power (Italien) und 40South Energy (Großbritannien) ausgezeichnet. Die beiden Unternehmen haben gemeinsam die Entwicklung und den Markteintritt vielversprechender Wellenkraftwerke vorangetrieben.

Ebenfalls in der Kategorie Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Unternehmen und Betriebe wurde die schweizerische Firma Flumroc AG für ihr langjähriges Engagement für Erneuerbare Energien und die vorbildliche Sanierung ihres Verwaltungsgebäudes ausgezeichnet.

In der Kategorie "Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften" wurden die Energiepioniere aus Hollich und der Kreis Steinfurt (Deutschland) für die Umsetzung der "Energielandschaft Hollich geehrt. Die langjährige und vertrauensvolle Kooperation verschiedener Akteure stand dabei im Mittelpunkt.

Die Jury hat in der Kategorie "Eine-Welt-Zusammenarbeit" Radio Pacis aus dem nördlichen Uganda ausgezeichnet. Der seit 13 Jahren bestehende Radiosender ist nicht nur wegen seiner wichtigen Funktion als Informationsmedium erwähnenswert sondern auch, weil Radio Pacis die erste netzgekoppelte PV-Anlage der Region betreibt um die Betriebskosten zu senken und damit einen wichtigen Impuls in der Region setzt.

Den Sonderpreis für persönliches Engagement ging in diesem Jarh an den Solarunternehmer und Pionier Giorgio Hefti, der mit der Gründung seines Unternehmens vor über 25 Jahren bis heute erfolgreiche und anspruchsvolle Solarprojekte umsetzt.