EUROSOLAR-Newsletter Juli 2018

Newsletter Header Newsletter

Juli 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von EUROSOLAR,

mit unserem Juli-Newsletter informieren wir Sie über die aktuellen Aktivitäten von EUROSOLAR und bieten neben unseren Veranstaltungshinweisen Kommentare zu aktuellen Entwicklungen aus der Welt im viel zu langsamen Wandel. Themen sind u.a. die chinesische Batteriefertigung in Thüringen, der EURATOM-Vertrag, die wahren Kosten der Braunkohleverstromung und ein offener Brief von zehn europäischen Bürgermeistern an die EU-Kommission.

EUROSOLAR arbeitet unabhängig und überparteilich für eine schnelle, dezentrale und mittelständisch geprägte Energiewende. Als gemeinnütziger Verein sind wir dankbar für die Unterstützung unserer Mitglieder und der Menschen, die unsere Arbeit mit Spenden aktiv unterstützen. Wenn Sie unsere Arbeit schätzen und uns ebenfalls unterstützen möchten, informieren Sie sich am besten hier: Mitglied werden oder spenden.

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre unseres Juli-Newsletters.

Falls Bilder und Grafiken nicht richtig angezeigt werden, können Sie diese Email auch im Browser öffnen.

Inhalt: 

EUROSOLAR Veranstaltungen
EUROSOLAR aktuell
EUROSOLAR unterstützt

Kurz kommentiert

BannerEUROSOLARVeranstaltungen

Gartenfest zum 30. Jubiläum von EUROSOLAR

Vor 30 Jahren, am 22. August 1988, wurde auf Initiative von Hermann Scheer die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. gegründet. Aus diesem Anlass möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern, gemeinsam in die Vergangenheit und in die Zukunft blicken und Sie herzlich zur EUROSOLAR-Geburtstagsfeier einladen, die am Samstag, den 25. August 2018 von 14 Uhr bis 19 Uhr in der EUROSOLAR-Geschäftsstelle, Kaiser-Friedrich-Straße 11, in Bonn stattfinden wird.

Wir freuen uns auf das Zusammensein mit bekannten und neuen Gesichtern und blicken mit Vorfreude auf den Sommer. Bitte geben Sie uns per E-Mail an 30Jahre@eurosolar.de verbindlich bis zum 5. August 2018 Bescheid, ob wir Sie zu unserem Gartenfest begrüßen dürfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Verleihung des Deutschen Solarpreises 2018

Der Deutsche Solarpreis geht in die 24. Runde! Erneut zeichnet EUROSOLAR in zehn Kategorien beispielhafte Akteure aus, die durch Engagement und Innovation die dezentrale Energiewende vorantreiben. Mit Beiträgen von Lothar Schneider von der EnergieAgentur.NRW, dem Bonner Bürgermeister Reinhard Limbach, Prof. Peter Droege und StS Christoph Dammermann vom MWIDE bietet das Programm vielfältige Impulse. Nach der folgenden Prämierung und Würdigung der ausgezeichneten Projekte durch Dr. Axel Berg wird die Veranstaltung mit einem Get-Together gemütlich ausklingen und bietet Zeit zum Netzwerken und Diskutieren.

Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Wann: 15. September 2018
Einlass: 14:30 Uhr, Beginn: 15:00 Uhr
Wo: Münster Carré Bonn, Gangolfstraße 14, 53111 Bonn

Jubiläums-Symposium und parlamentarischer Abend in Berlin: Ein Europa der Erneuerbaren Energien

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums organisiert EUROSOLAR das Symposium „Ein Europa der Erneuerbaren Energien“. Auf der Veranstaltung werden renommierte Referentinnen und Referenten wichtige Impulse vorstellen, wie endlich die Weichen für ein 100 % Erneuerbares Europa gestellt werden können. Gemeinsam mit den Vorsitzenden aus den EUROSOLAR-Sektionen und Vertreterinnen und Vertretern aus Parlamenten diskutieren wir anschließend die Chancen und Hemmnisse für ein Europa der Erneuerbaren Energien. Beim anschließenden Abendempfang können die Debatten in entspannter Atmosphäre fortgesetzt werden.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung statt und wird in Deutsch und Englisch verdolmetscht. Ab sofort können Sie sich hier anmelden.

Wann: 27. September 2018
Einlass: 9:30 Uhr, Beginn: 10:00 Uhr
Wo: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

Den Programmflyer finden Sie hier.

Newsletter Header EUROSOLAR Aktuell
Pressemitteilung vom 13.07.2018

EUROSOLAR: EuGH-Urteil zu Atomsubventionen macht überdeutlich, dass EURATOM abgeschafft werden muss

Der Vizepräsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V., Stephan Grüger MdL, erklärt zum EUGH-Urteil betreffend der Subventionen für das geplante AKW Hinkley Point: „Das EuGH-Urteil zu Atomsubventionen macht zweierlei überdeutlich:

1. dass das Märchen vom angeblich billigen Atomstrom erneut und endgültig als Märchen entlarvt ist, und

2. dass der EURATOM-Vertrag, der seit 60 Jahren Grundlage der Subventionen für die Atomkraft ist, endlich abgeschafft werden muss. Dieser Vertrag passt nicht mehr in eine Zeit, in der zweifelsfrei erwiesen ist, dass die Atomenergie wegen ihrer Kosten, ihrer Havariegefahren, der problematischen und endlichen Urangewinnung, der Atommüllproblematik und Proliferationen von Atomwaffentechnik keine zukunftsfähige Technologie ist.

EURSOSOLAR setzt sich seit seiner Gründung 1988 für die Aufkündigung des EURATOM-Vertrages ein. Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien fordert, den EURATOM-Vertrag durch einen EURENEW-Vertrag zur Förderung der immer kostengünstiger werdenden Erneuerbaren Energien und einer Versorgung der EU zu 100% aus Erneuerbaren Energien zu ersetzen.“

Call for Abstracts: 13th International Renewable Energy Storage Conference (IRES2019)

EUROSOLAR organisiert vom 12.-14. März 2019 zum 13. Mal die Internationale Konferenz für die Speicherung Erneuerbarer Energien. Die wissenschaftliche Speicherkonferenz bildet zusammen mit der Konferenz und B2B-Messe Energy Storage Europe der Messe Düsseldorf die weltweit größte Fachveranstaltung zu allen Formen von Energiespeichern aus.

Wir laden Sie herzlich ein, eine Kurzzusammenfassung ihrer wissenschaftlichen Arbeit einzureichen. Neben Beiträgen zu den vielfältigen Speichertechnologien stehen die praktischen Anwendungen in den Bereichen Mobility, Heat und Smart Networks im Fokus. Auch Beiträge zu rechtlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen sind willkommen.

Aus den Einreichungen des Calls wird das Konferenzprogramm (Posterausstellung und Vortragssessions) erstellt. Den vollständigen Call for Abstracts sowie weitere nützliche Informationen zum Ablauf erhalten Sie unter www.energystorageconference.org

Die Deadline für den Call ist der 14. September 2018.

EUROSOLAR als Projekt Nachhaltigkeit ausgezeichnet

EUROSOLAR ist als „Projekt Nachhaltigkeit“ von RENN.west, der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeit West ausgezeichnet geworden. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird vom Rat für Nachhaltige Entwicklung an Initiativen und Projekte verliehen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen. Die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit" ist ein Qualitätssiegel, das in den letzten Jahren bundesweite Bekanntheit erlangt hat. Es steht für innovatives und wirksames Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. Schwerpunktthemen für 2018 sind Konsum, Stadt-Land/Ländlicher Raum, Quartierskonzepte und Mobilität. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung unserer langjährigen Arbeit.

Alle Preisträger finden Sie hier.

Newsletter Header EUROSOLAR–unterstuetzt

Energiewendeforum des Grüner Strom Label am 18.9.2018 in Bonn

Das 5. Energiewendeforum des Grüner Strom Label e.V. findet am 18. September in Bonn statt. Kooperationspartner und Gastgeber sind die Stadtwerke Bonn (SWB Energie und Wasser) sowie die EnergieAgentur.NRW mit der Dachmarke Elektromobilität NRW.

Die Themenforen befassen sich mit „E-Mobilität und Verkehrswende“, „Dezentrale Energiewende und Post-2020-Konzepte“ sowie mit dem Bereich „Smarte Energieversorgung und Sektorenkopplung“, der von EUROSOLAR moderiert wird. Abends findet dann ein Abendempfang anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Grüner Strom Label e.V. statt.

Wer sich frühzeitig anmeldet, profitiert vom Early-Bird-Rabatt. Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen geht es hier entlang.
kurz kommentiert

Chinesisches Unternehmen baut Batterien in Thüringen

Bereits seit einiger Zeit mehrten sich die politischen Rufe nach einer eigenen Batteriezellenproduktion für E-Autos auf europäischem Boden. Sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission stellten Fördermittel für die Forschung und den Aufbau einer eigenen Produktion in Aussicht. Doch viele Unternehmen zierten sich bisher, eine europäische Zellenproduktionen aufzubauen und damit die Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten aufzubrechen. Nun schafft das chinesische Unternehmen CATL Tatsachen.

CATL hat einen Vertrag mit dem Land Thüringen über den Bau der größten Batteriezellenfabrik Europas bis 2022 unterzeichnet. Zunächst sollen rund 600 Arbeitsplätze geschaffen werden, um jährlich Batterien im Umfang von rund 14 Millionen Kilowattstunden zu produzieren. Das Investitionsvolumen soll sich auf 240 Mio. Euro belaufen. Mit BMW ist gleich der erste Kunde gefunden worden, der Zellen im Wert von 1,5 Milliarden Euro beziehen wird.

Während Wirtschaft und Politik in Europa zögern, hat man in Asien die Zeichen der Zeit erkannt. Das Volumen des neuen Auftrags und der existierende und zukünftige Bedarf an Batterietechnologien zeigen das große wirtschaftliche Potenzial. Das politische Festhalten am Verbrennungsmotor birgt aber natürlich auch für CATL Risiken, denn im Gegensatz zum chinesischen Markt muss in Europa mit Zögerlichkeit gerechnet werden. Es bleibt zu hoffen, dass jetzt ein Denkprozess bei Gesetzesgebern und Industrie ausgelöst wird. Erstere sind dringend gefordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um einen schnellen Ausstieg aus der fossilen Mobilität zu schaffen. Nur dann werden auch europäische Unternehmen ambitionierte Zukunftsinvestitionen angehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der EURATOM-Vertrag ist nicht reformierbar und muss abgeschafft werden

Die 1957 gegründete Atomgemeinschaft EURATOM hatte die Förderung der Atomindustrien als gemeinsames europäisches Interesse verankert und führt seitdem ein mehr als intransparentes Dasein. Heute betreibt zwar die Mehrzahl der Europäischen Mitgliedsstaaten gar keine Atomanlagen, mit dem Brexit wird voraussichtlich ein bedeutender Nuklearstaat die EU verlassen und die krasse Unwirtschaftlichkeit bei gleichzeitig riesigem Havariepotential der AKWs treten längst offen zutage. Trotzdem ist dieses Relikt der 50er Jahre immer noch Grundlage für desaströse Fehlentscheidungen. So hat vor wenigen Tagen der EuGH eine Klage Österreichs gegen die milliardenschwere Subventionierung des geplanten Atomkraftwerks Hinkley Point C mit Verweis auf den EURATOM-Vertrag abgewiesen.

Viele Akteure fordern nun wieder eine Reform des Vertrags. Dagegen setzt sich EUROSOLAR seit seiner Gründung immer wieder konsequent dafür ein, den EURATOM-Vertrag und die Privilegierung der Atomenergie endlich zu beenden. Nur die Auflösung des Vertrages kann dazu führen, dass auch die Finanzierung der Lagerung der atomaren Hinterlassenschaften transparent und zu Lasten der Verursacher geregelt werden kann. EURATOM sollte in Europa durch die klare Ausrichtung auf Erneuerbare Energien und durch einen EURENEW-Vertrag abgelöst werden. Dadurch könnten wesentliche industriepolitische, soziale und umweltpolitische Impulse gesetzt werden. Die Forschung an neuen Reaktorendesigns und die Finanzierung der ewig unerfüllt bleibenden Hoffnung auf eine irdische Kernfusion, jeweils mit maßgeblicher Beteiligung Deutschlands, ist jedenfalls nicht zukunftstauglich.

EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit

Am 7. Juni 2018 hat die EU-Kommission ein förmliches Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit eingeleitet. Vorausgegangen war im Dezember 2017 die Aufforderung an die belgische Regierung, binnen 2 Monaten zu den Vorwürfen der unzureichenden Umsetzung der EU-Richtlinie zur nuklearen Sicherheit aus dem Jahre 2014 Stellung zu nehmen. Mit dieser Richtlinie legte die EU verschärfte Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima fest. Belgien hat weder die Umsetzungsmaßnahmen an die EU-Kommission gemeldet noch die Frist für die geforderte Stellungnahme eingehalten. Nimmt Belgien nun nicht bis zum 07. August zu den erhobenen Vorwürfen Stellung und leitet Umsetzungsmaßnahmen ein, wäre die Kommission berechtigt, den Europäischen Gerichtshof anzurufen.

Wie der online-Informationsdienst E&M powernews berichtete, kritisiert die Kommission unter anderem die unzureichende Unabhängigkeit der Atomaufsicht und die Informationspolitik gegenüber der Bevölkerung und den Nachbarstaaten insbesondere bei den Hochrisiko-Reaktoren Tihange und Doel.

Damit hat der Streit um die belgischen Atomkraftwerke eine neue Qualität erreicht und die deutsche Bundesregierung hat nun auch von der EU-Ebene die offizielle Bestätigung, dass die Atomsicherheit in Belgien nicht den EU-Standards entspricht. Auf Nachfrage erklärt das Bundesumweltministerium jedoch, dass dieses Verfahren keinen Einfluss auf die Exportgenehmigungspraxis für Brennelemente aus Deutschland habe. Stattdessen hat sich das BMU von der Reaktorsicherheitskommission (RSK) durch ein hochgradig umstrittenes Gutachten bestätigen lassen, dass die AKW Tihange 2 und Doel 3 trotz zahlreicher Risse sicher zu betreiben seien.

Deutschland trägt durch die Belieferung der belgischen Reaktoren mit Brennstoffen eine wesentliche Mitverantwortung an der atomaren Bedrohung. Die Bundesregierung muss daher immer wieder an ihre eigene Zusage erinnert werden, die Atomanlagen in Lingen (Brennelementefabrik) und Gronau (Urananreicherung) in das Atomausstiegsgesetz aufzunehmen und eine Schließung dieser beiden Anlagen bis spätestens 2022 sicherzustellen.

Greenpeace Studie: Braunkohle-Ausstieg spart jährlich 28 Milliarden Euro

Kosten von 27,9 Milliarden Euro könnten durch einen zügigen Braunkohleausstieg in Deutschland pro Jahr vermieden werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace Energy. Für die Untersuchung haben Forscher sowohl die Stromgestehungskosten erfasst, als auch jene externalisierten Kosten, die durch Subventionen und Vergünstigungen sowie durch Klima- und Gesundheitsschäden entstehen. Das Ergebnis zeigt, dass die vermeintlich günstige Braunkohle real zu den teuersten Formen der Energieerzeugung zählt. Ein möglichst zügiger Kohleausstieg ist somit nicht bloß ökologische, sondern auch ökonomische Notwendigkeit.

Den mit 23,2 Milliarden deutlich größten Anteil machen Klimaschäden aus. Die durch Braunkohle verursachten Gesundheitsschäden wie Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und neurologische Erkrankungen kosten „nur“ 3,1 Milliarden Euro. Direkte und indirekte Subventionen belaufen sich laut Studie auf zwei Milliarden Euro. Die Publikation, die Erkenntnisse für die Arbeit der Kohlekommission liefert, bringt deutlich zu Tage, worauf EUROSOLAR schon seit vielen Jahren hinweist: Wenn die ausgelagerten Kosten der konventionellen Energieerzeugung eingerechnet werden, löst sich ihr angeblicher Kostenvorteil in Wohlgefallen auf. Bei Licht betrachtet sind Erneuerbare Energien schon längst deutlich günstiger als ihre überholten Alternativen.

Auch von anderer Seite werden Argumente für den schnellstmöglichen Kohleausstieg präsentiert. Pünktlich zur zweiten Sitzung der Kohlekommission bringt auch der WWF ein Kurzgutachten heraus. Aus diesem geht hervor, dass allein mit den bereits bestehenden Förderberechtigungen für Braunkohletagebaue Deutschland sein CO2-Budget für den gesamten Energiesektor ausschöpfen würde.

Die Studie finden Sie hier, das Kurzgutachten hier.

Europäische Bürgermeister gegen CO2-Emissionen

Paris, London, Bonn: All diesen Städten ist gemein, dass sich ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf europäischer Ebene gegen die Klimakatastrophe engagieren. Auch die Stadtoberhäupter von Stockholm, Kopenhagen, Mailand, Barcelona, Heidelberg, Arendal in Norwegen und Turku in Finnland unterzeichneten einen offenen Brief an die Europäische Kommission, in dem sie das Erreichen des Ziels von Null CO2-Emissionen bis 2050 fordern. Dies entspreche dem Pariser Abkommen, betonen sie. Der kollektive Appell erscheint pünktlich zur öffentlichen Konsultation der Kommission in dieser Woche, mit der die Strategie für kohlenstoffarme Energien bis 2050 auf den neuesten Stand gebracht werden soll. Es ist erfreulich, dass auch die Bundesstadt Bonn, die seit nunmehr 30 Jahren Heimat von EUROSOLAR und zum Jubiläum Jahrespartner ist, auf internationaler Ebene eindeutig Farbe bekennt. Entscheidend wird jedoch sein, welche konkreten Maßnahmen vor Ort eingeleitet werden.

„Wir fordern die Europäische Kommission auf, die 1,5°C- und Null-CO2-Emissionsziele des Pariser Abkommens als Ziele dieser Strategie festzulegen“, schreiben die Kommunalpolitiker in dem am Montag erschienenen Brief. Sie sind Teil eines größeren Bündnisses von 9.000 Städten weltweit, die sich verpflichtet haben, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren und Anpassungsstrategien zu entwickeln, um den Auswirkungen der Klimakatastrophe zu begegnen.

Mehr dazu finden Sie hier.

Die aktuellsten Neuigkeiten des Vereins gibt es auch bei Twitter unter @EUROSOLAR_D und auf Facebook unter EUROSOLAReV.

Stärken Sie die Arbeit von EUROSOLAR und werden Sie Mitglied
oder unterstützen Sie uns mit einer Spende!

Sie teilen unsere Überzeugung von der Notwendigkeit einer dezentralen Energieversorgung auf Basis von 100 % Erneuerbarer Energien? Sie schätzen unser Engagement und möchte uns unterstützen? Dann werden Sie jetzt Mitglied bei EUROSOLAR oder unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende und leisten Sie so einen wichtigen Beitrag für den Erfolg unserer Arbeit. Ihre Unterstützung ermöglicht es, dass wir uns gemeinnützig, unabhängig und überparteilich für eine echte Energiewende einsetzen können!

Als Mitglied profitieren Sie von Ermäßigungen bei unseren Veranstaltungen sowie von der Fachkompetenz von EUROSOLAR, Sie erhalten kostenlos die Zeitschrift Solarzeitalter und bleiben mit unserem Newsletter auf dem Laufenden über Energiethemen.

Mehr Informationen finden Sie auf www.eurosolar.org

  Infomails von EUROSOLAR abbestellen

Powered by AcyMailing