EUROSOLAR Newsletter Januar 2017

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Januar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde von EUROSOLAR,


wir begrüßen Sie herzlich im neuen Gewand und wünschen Ihnen und uns ein erfolgreiches Jahr 2017. Was die Zukunft der Energiewende angeht, werden wir jeden zweiten Donnerstag in unserem Newsletter über aktuelle Entwicklungen, Kampagnen und Veranstaltungen berichten. Ganz neu in diesem Jahr ist unserer modernisierter Internetauftritt, den Sie unter der bekannten Adresse www.eurosolar.org finden. Die Umstellung macht erfahrungsgemäß in den ersten Tagen noch Probleme und möglicherweise finden Sie über regelmäßig genutzte Links nicht das gesuchte Dokument. Wir bemühen uns, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Falls Sie partout etwas vermissen oder Anregungen loswerden möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Mit sonnigen Grüßen
Das EUROSOLAR-Team

Inhalt:

1. IRES2017: Frühbuchertickets nur noch bis 31.01.2017!
2. Stadtwerke Konferenz 2017 in Schwäbisch Gmünd: Jetzt als Aussteller anmelden!
3. Die neue EUROSOLAR-Webseite ist online
4. Kurznachrichten
5. Das Letzte zum Schluss

 

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IRES2017: Frühbuchertickets nur noch bis 31.01.2017!

Noch bis zum 31.01.2017 bieten wir reduzierte Konferenz- und Tagestickets für die 11. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES2017) an! EUROSOLAR-Mitglieder erhalten zusätzlich einen Rabatt von 20%. Erleben Sie die ganze Welt der Energiespeicherung an drei spannenden Tagen in Düsseldorf. Wir freuen uns auf Sie!

Die IRES 2017 findet vom 14. bis 16. März zusammen mit der Energy Storage Europe (conference + expo) auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Auf der gemeinsamen Veranstaltung werden die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen sowie die Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Anwendung von Speichertechnologien in Deutschland, Europa und der Welt präsentiert und diskutiert.

Weitere Informationen sowie das aktuelle Programm zur IRES2017 erhalten Sie unter: www.energystorageconference.org

Stadtwerke Konferenz 2017 in Schwäbisch Gmünd: Jetzt als Aussteller anmelden!

Vom 10. bis 11. Mai 2017 organisiert EUROSOLAR e.V. gemeinsam mit den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd GmbH die 11. EUROSOLAR-Konferenz: „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“. Die erfolgreiche Konferenzreihe thematisiert fokussiert das Potential und die Herausforderungen von Stadtwerken als entscheidende Akteure einer innovativen, regionalen und erneuerbaren Energieversorgung.

Wir bieten branchennahen Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, sich vor Ort unseren Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft als Aussteller zu präsentieren. Start-ups und Mitglieder von EUROSOLAR profitieren von günstigen Aussteller-Konditionen. Die Anmeldung für KonferenzteilnehmerInnen wird ab Anfang Februar möglich sein.
 
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung als Aussteller finden Sie unter: www.stadtwerke-konferenz.de

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Die neue EUROSOLAR-Webseite ist online

Nach einem Programmier- und Layout-Marathon freuen wir uns, Ihnen den Internetauftritt von EUROSOLAR in einem frischen Design präsentieren zu dürfen. Wir hoffen, dass Ihnen unsere neue Webseite gefällt und wir Ihnen einen moderneren und übersichtlicheren Zugang zu unseren Inhalten ermöglichen können. Machen Sie sich selbst ein Bild - wir sind auf Ihr Feedback gespannt! 

Deutsche EUROSOLAR-Webseite: www.eurosolar.de/de

Englische EUROSOLAR-Webseite: www.eurosolar.de/en

Newsletter Header Kurznachrichten

Stadtwerke wollen Berliner Bürger an der Energiewende beteiligen

Die Berliner Stadtwerke wollen ihre Ökostromproduktion stark ausbauen und dafür auch die Bürger an der Energiewende beteiligen. Bisher betreibt der Versorger 33 Solaranlagen, weitere 22 befinden sich im Bau. Bis Ende 2018 sollen alle öffentlichen Dächer auf die Nutzbarkeit für Solaranlagen überprüft werden, so die Zielsetzung der Rot-Rot-Grünen Regierung.

Als kommunales Unternehmen wollen die Stadtwerke auch Mieterstrommodelle nutzen, um Berlin zukünftig erneuerbar zu versorgen. Dabei können Mieter einen Teil ihres Strombedarfs aus der hauseigenen PV-Anlage ohne Umweg über die Netze decken. Bisher beziehen allerdings nur etwa 2.200 Kunden ihren Strom von den noch weitgehend unbekannten Stadtwerken. 500 davon wurden allein durch neue Mieterstrommodelle gewonnen. Das Unternehmen kooperierte dazu mit verschiedenen Wohnungsbaugesellschaften.

Nähere Informationen: http://bit.ly/2iFLLPa

Seit Jahresbeginn wieder Förderung von privaten Solarstromspeichern

Im Rahmen des Förderungsprogramms der KfW-Bank können seit Beginn des Jahres erneut staatliche Zuschüsse für solare Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Solarstromanlage beantragt werden. Laut des Bundesverbandes für Solarwirtschaft (BSW) war die Installation eines Heimspeichers in Kombination mit einer PV-Anlage noch nie so attraktiv. Ein Solastromspeicher kostet heute rund 40 Prozent weniger als noch vor drei Jahren. Gleichzeitig zahlt man für selbst erzeugten Solarstrom oft nur noch halb so viel wie beim Versorger. 

Nähere Informationen zu Solarstromspeichern und den Fördermöglichkeiten finden Sie hier: http://die-sonne-speichern.de/

2016 – das Jahr der billigen Energien?

Laut der Jahresauswertung der AGORA Energiewende lagen die Weltmarktpreise für Kohle, Öl und Gas als auch die Strompreise an der Börse im Jahr 2016 mit 26,60 Euro pro Megawattstunde auf einem 10-Jahres-Tief. Doch wer profitiert eigentlich von diesen scheinbar erfreulichen Entwicklungen? Während Börsenstrom, Erdgas und Heizöl immer billiger werden, führen u.a. zunehmende Subventionen für umweltschädliche Stromerzeugung dazu, dass der Haushaltsstrompreis im Jahr 2017 die Marke von 30 Cent pro KWh übersteigen wird. Laut UBA wurden bis 2012 bereits 20,3 Milliarden Euro Steuergelder für die umweltschädliche Förderung im Energiesektor ausgegeben.

Die Energiepolitik ist mehr denn je gefordert, Umweltschädlinge für die Zerstörung unseres Lebensraums endlich zur Kasse zu bitten, anstatt diese weiter zu unterstützen. Damit könnte nicht nur das Erreichen der selbst gesteckten Klimaziele der Bundesregierung sichergestellt werden. Die niedrigen Energiepreise könnten so auch an die Bürger weitergeben werden.

Hier finden Sie die aktualisierte Ausgabe der Broschüre des Umweltbundesamts: "Umweltschädliche Subventionen in Deutschland 2016".

Bundesrechnungshof kritisiert BMWi für unzureichendes Finanzcontrolling bei der Energiewende

Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung, insbesondere dem BMWI, schwere Mängel bei der Kontrolle der Energiewende vor. In einem Prüfbericht heißt es laut einem Bericht der FAZ, dass elementare Fragen nach den Kosten und Nutzen der Energiewende für den Staat nicht gestellt wurden oder unbeantwortet blieben. So bestehe das Risiko, dass das Vorantreiben der Energiewende immer teurer werde. Konkrete Mängel bestünden in unzureichend koordinierten Absprachen hausintern sowie auf Regierungsebene. Durch Fehlorganisation gebe es viel Doppelarbeit und doppelte Förderungen.

Der Bundesrechnungshof fordert einen zielgerichteten Einsatz der jährlichen Mittel von 3 Milliarden Euro. Ein effizientes Fördercontrolling ist bisher noch nicht aufgebaut worden. Es wird nicht dafür gesorgt, dass Programme mit geringem Nutzen auslaufen und Fördermittel zielgerichteter eingesetzt werden. Es müsse eine direkte Vergleichbarkeit der Förderprogramme durch z.B. durch CO2-Einsparungen eingeführt werden.

Eine Hauptforderung ist, sich schneller einen Überblick über die finanziellen Auswirkungen zu verschaffen und diesen auch in den jährlichen Monitoringbericht aufzunehmen. Der Regierung wird vorgeworfen, sich vor Aussagen zu Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit der Energiewende zu drücken. Das schließt die Entwicklung der Ökostrom-Umlage als auch den Netzausbau ein. Die einhergehenden Zielkonflikte blieben somit ungelöst.

Erfahren Sie mehr unter: http://bit.ly/2jaj7cp

Newsletter Header zum Schluss
Auch in diesem Jahr soll an dieser Stelle das Allerletzte kommentiert werden und der Bedarf ist hoch, wie zuletzt wieder aktuelle Artikel bei Spiegel-Online und in der Süddeutschen zeigen, die politische Fehlentwicklungen dem Ausbau der Erneuerbaren Energien anzulasten versuchen.  Doch im Januar möchten wir den besinnlichen Schwung nutzen, einmal optimistisch in die Zukunft zu schauen und uns fragen, was denn möglich wäre, wenn die Bürgerinnen und Bürger flächendeckend davon überzeugt würden, dass ihr hoher Strompreis nicht dem Ausbau der Erneuerbaren Energien geschuldet ist, sondern einer falsch konstruierten Berechnung der EEG-Umlage und der künstlichen Verlängerung der fossilen Geschäftsmodelle? Und was würde passieren, wenn offensichtlich würde, dass ein „Weiter so“ mit Kohle und Atom schon auf mittlere Sicht uns alle wesentlich teurer zu stehen kommt? Und was wäre wohl möglich, wenn wir mit gemeinschaftlichen Anstrengungen das Ziel der Energieautonomie kraftvoll verwirklichen und damit das Potential der Erneuerbaren Energien endlich ausschöpfen? Lassen Sie uns also Menschen überzeugen und dafür eintreten, unsere Zukunft endlich erneuerbar zu gestalten. In diesem Sinne: Frohes Neues.

Mehr Informationen finden Sie wie immer auf unserer Internetseite www.eurosolar.org
Die aktuellsten Neuigkeiten des Vereins gibt es auch bei Twitter unter @EUROSOLAR_D.

Stärken Sie die Arbeit von EUROSOLAR und werden Sie Mitgleid!
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damit die dezentrale Energiewende!
Mehr Informationen finden Sie auf www.eurosolar.org.

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