Newsletter September II 2017

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September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe FreundInnen von EUROSOLAR,

in unserem zweiten Newsletter im September möchten wir Sie auf unsere kommenden Veranstaltungen und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Erneuerbaren Energien aufmerksam machen. Und natürlich möchten wir Sie angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl aufrufen, Ihre beiden Kreuze mit Bedacht zu setzen und so hoffentlich eine weitere Legislaturperiode des Verhinderns, Verzögerns und Verschleppens der Energiewende abzuwenden.

Herzliche Grüße senden wir Ihnen mit unserem zweiten September-Newsletter.
Das Team von EUROSOLAR

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Inhalt:

1. EUROSOLAR Veranstaltungen
2. Kurznachrichten
3. Das Letzte zum Schluss

BannerEUROSOLARVeranstaltungen

Call for Abstracts für die 12. IRES noch bis Ende September verlängert!

EUROSOLAR organisiert vom 13. bis 15. März 2018 die zwölfte Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2018), die in Zusammenarbeit mit der siebten Energy Storage Europe (conference + expo) der Messe Düsseldorf stattfindet. Das Programm der IRES wird über einen Call for Abstracts gestaltet. Aufgrund des großen Interesses wurde die Frist zur Einreichung eines Abstracts auf den 30. September 2017 verlängert. Um mit einem Vortrag oder einem Poster teilnehmen zu können, bitten wir Sie, Ihren Abstract hier online einzureichen.

Dank der gemeinsamen Organisation mit der 7. Energy Storage Europe schaffen wir eine Plattform, bei der die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen sowie die Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Anwendung von Speichertechnologien in Deutschland, Europa und der Welt präsentiert und diskutiert werden. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren als internationaler Treffpunkt für zahlreiche Expertengruppen etabliert und wächst stetig.


Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf der IRES-Konferenz Webseite: www.energystorageconference.org

Verleihung des Deutschen Solarpreises 2017 und Symposium „Der Energethische Imperativ“

Wir freuen uns, Ihnen gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW am Samstag, den 14. Oktober 2017, in der VillaMedia in Wuppertal die diesjährigen Preisträger des Deutschen Solarpreises im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung präsentieren zu dürfen.

Im Vorfeld der Preisverleihung organisiert EUROSOLAR am Vormittag gemeinsam mit der Hermann-Scheer-Stiftung ein Symposium. Die Referenten knüpfen darin an das visionäre Werk „Der Energethische Imperativ“ von Hermann Scheer an und diskutieren, wie der Weg in das Solarzeitalter zügig umgesetzt werden kann.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, der feierlichen Preisverleihung und dem spannenden Symposium beizuwohnen. Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist kostenfrei, um eine Anmeldung bis zum 6. Oktober wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Weitere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie hier.

IRES Symposium zu den Rahmenbedingungen für Speicher

Am 20. November organisiert EUROSOLAR in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW zum vierten Mal das IRES-Symposium in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin. Das Symposium ergänzt die international und wissenschaftlich ausgerichtete IRES-Konferenz um die nationalen Perspektiven zur Entwicklung, Einführung und Nutzung von Flexibilitätsoptionen und Speichertechnologien.

Experten aus Energieforschung und -politik werden dazu im ersten Teil der Veranstaltung in Übersichtsvorträgen ihren aktuellen Wissens- und Forschungsstand präsentieren und diskutieren. Am Abend folgt eine parlamentarische Diskussionsrunde mit Teilnehmern aus Politik und Wissenschaft, die im Anschluss mit einem Get-Together abgerundet wird.

Das vorläufige Programm und die Online-Anmeldung finden Sie hier.

Einen Überblick über unsere Veranstaltungstermine im Herbst und Winter sowie weitere aktuelle Informationen zu unserer Arbeit finden Sie wie immer unter www.eurosolar.org.

Newsletter Header Kurznachrichten

EU-Kommission fordert Airbus für Batterien

Maros Sefcovic, der für die sog. Energieunion zuständige EU-Kommissar, hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung den Aufbau eines europäischen Batteriekonsortiums nach dem Vorbild von Airbus gefordert. Dazu stellte Sefcovic den europäischen Autobauern ein Fördervolumen von bis zu zwei Milliarden Euro für Forschung, Infrastruktur und Markteinführung in Aussicht. Hintergrund ist die Einschätzung der Kommission, dass die Geschwindigkeit des Wandels zur Elektromobilität allgemein unterschätzt wurde und die europäischen Automobilunternehmen bei der Entwicklung und Produktion der Batterien nun von asiatischen Herstellern abhängig sind.

Stephan Grüger, MdL und Vizepräsident von EUROSOLAR, begrüßt in seiner Presseerklärung den Sinneswandel der Kommission und weist gleichzeitig darauf hin, dass dieser Schritt bereits vor sieben Jahren von EUROSOLAR im Memorandum „Mehr Tempo für Elektromobilität“ gefordert wurde. Man warte nun auf die konkreten Konzepte und Sofortmaßnahmen der Kommission und erwarte eine aktive Rolle der Bundesregierung, so Grüger.

Die Presseerklärung finden Sie hier.
Das EUROSOLAR Memorandum ist hier abrufbar.

Kurze Zukunft des Verbrennungsmotors?

Mit einer Studie des britischen Verkehrsforschers Robin Hickmann zeigt Greenpeace die Folgen für Mensch und Umwelt, bei einer unveränderten Nutzung von Autos mit Verbrennungsmotoren, auf. Die Studie mit dem Titel „Why the Automobile Has No Future“ untersuchte den weltweiten Energieverbrauch des Verkehrssektors. In den Jahren von 2000 bis 2015 stieg dieser um 35 Prozent an – Prognosen weisen auf weiteres Wachstum hin. Auch die Emissionen stiegen weiter an. Damit die deutsche Autoindustrie in Zukunft überleben kann, muss sie sich endgültig vom Verbrennungsmotor abwenden und auf nachhaltige Antriebs- und Nutzungsformen setzen.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Wann und warum die Verbrennungsmotoren in Deutschland Geschichte werden, hat ein Physiker der Leibniz-Universität Hannover berechnet und erklärt seine Ergebnisse in einem Interview. Analog zu früheren technologischen Umwälzungen stellt er die These auf, dass bereits im Jahr 2026 kein KFZ mit Verbrennungsmotor verkäuflich sein dürfte. Damit stellt er die Hoffnungen vieler Akteure in Frage, die auf eine längere Zukunft von Diesel und Co. hoffen und pokern.

Das Interview finden Sie hier.

Neue Studie der Energy Watch Group belegt Nachteile der Ausschreibungen gegenüber EEG

Die Energy Watch Group, ein internationales Netzwerk aus Politikern und Wissenschaftlern, kommt in einer neuen Studie zu dem Schluss, dass politische Versäumnisse für den Stillstand in der Energiewende verantwortlich sind. Der Wechsel von garantierten Einspeisevergütungen hin zu Ausschreibungen als Instrument zur Förderung Erneuerbarer Energien sei ein herber Rückschlag für die Energiewende gewesen. Seitdem die Ausschreibungen eingeführt wurden, ging der Ausbau von Photovoltaik-, Biomasse-, Wasserkraft- und Geothermie-Anlagen drastisch zurück. Ebenso wird laut der Studie 2019 der Ausbau der Windenergie von einem starken Rückgang betroffen sein. Die Autoren fordern deshalb ein Ende der Ausschreibungen für Erneuerbare, den Abbau unnötiger bürokratischer Hürden für deren Ausbau und einen modernen Einspeisetarif für Erneuerbare-Energien-Projekte.

Weitere Informationen hier.

Newsletter Header zum Schluss

"...wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?"

Wir haben in den vergangenen Monaten mit unseren Wahlprüfsteinen und unserer Anzeigenkampagne die Energiewende ins Zentrum gestellt, wie sollte es anders sein. Wer wollte, konnte auch in vielen Artikeln nachlesen, dass Deutschland seine Klimaziele verfehlen wird. In den besseren Artikeln wurde auch klar gemacht, dass daran vor allem das Ausbremsen der Energiewende verantwortlich ist. In vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen ist die politische Blockade notwendiger Reformen ebenfalls mit Händen zu greifen.

Und doch wird in den Medien so getan, als seien der Wahlausgang und die Frage, wer ins Kanzleramt einzieht, längst entschieden. Im Dauerfeuer der Medienberichte über die Wahlumfragen der großen und kleinen Meinungsforschungsinstitute wird der Raum der Möglichkeiten eng begrenzt. Die Kanzlerin erscheint unantastbar, der „Schulzzug“ gilt als längst abgefahren und es gehe nur noch um die Frage, wer Platz 3 belegt. Doch die Wahl ist diesen Sonntag und wird von Wählerinnen und Wählern entschieden, die hoffentlich mehr auf Inhalte als auf Meinungen achten. Wählen Sie also weise.

Die aktuellsten Neuigkeiten des Vereins gibt es auch bei Twitter unter @EUROSOLAR_D.

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