• IRES 2018 Call for Abstracts
    13.-15. März 2018
    12.Internationale
    Konferenz zur
    Speicherung
    Erneuerbarer
    Energien
    und
    7. Energy Storage
    Europe

  • Deutscher Solarpreis

    Deutscher
    Solarpreis 2017


    am 14. Oktober
    in Wuppertal
    verliehen

  • Europäischer Solarpreis
    Europäischer
    Solarpreis 2017

    am 18. November
    in Wien verliehen

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Bonn/Berlin, 27. Juni 2014

„Die Deform des EEG erhöht die Kosten der Energieversorgung und behindert die Energiewende“

Zur heute im Bundestag beschlossenen Deform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) erklärt Stephan Grüger, MdL,  Mitglied des Vorstands der deutschen Sektion der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V.:

Die heute im Bundestag beschlossene Deform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) senkt nicht die „Kosten der Energiewende“, wie die Befürworter der Deform nicht müde werden zu betonen, sondern führt zu höheren Kosten der Energieversorgung, die dann vor allem die Haushaltskunden bezahlen werden.

Dies liegt einerseits daran, dass die tatsächlichen Kostentreiber im EEG, nämlich:

1.) die unter den Bundesministern Rösler (FDP) und Altmaier (CDU) gegenleistungslos ausgeuferten Industrierabatte (§ 40 ff EEG) eher ausgeweitete als – wie von Sigmar Gabriel vor der Bundestagswahl gefordert – zurückgefahren,

2.) der paradoxe Ausgleichsmechanismus gar nicht angegangen und

3.) die kostentreibende und ökonomisch unsinnige Offshore-Manie fortgeschrieben wurde.

Andererseits macht die angebliche „Marktintegration“ der Erneuerbaren Energien durch den Zwang zur Direktvermarktung die erneuerbaren Energien nicht preisgünstiger, sondern teurer, als im Vergleich zur degressiven Einspeisevergütung.

Die Verlangsamung und möglicherweise sogar das Abwürgen der Energiewende spielt zudem der hochsubventionierten überkommenen Energiewirtschaft in die Hände, deren Energieproduktion auf Grund stetig steigender Primärenergiepreise immer teurer wird. Diese zusätzlichen Kosten für die Stromverbraucher wären durch eine schnelle und konsequente Energiewende auf der Basis eines entsprechenden EEG vermeidbar. Leider hat sich die Mehrheit des Bundestages heute für einen anderen Weg entschieden. Konsequenterweise wurden neben einer notwendigen Reform der wahren Kostentreiber auch andere für eine erfolgreiche Energiewende notwendige Reformen NICHT angegangen. So fehlt z.B. weiterhin eine den Anforderungen einer zukünftigen zu 100% auf dezentral erzeugten Erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung gerecht werdende Strategie zur Errichtung dezentraler Stromspeicher. EUROSOLAR hat in dem Memorandum zu den "Eckpunkten für eine EEG-Novelle" hierzu praktikable Vorschläge gemacht.

Bleibt zu hoffen, dass Bündnis90/Die Grünen den markigen Worten ihrer Bundestagsfraktion („Abrissbirne der Energiewende“) auch Taten folgen lassen. Eine Zustimmung der Länder mit Regierungsbeteiligung der Grünen im Bundesrat zur EEG-Deform würde die Glaubwürdigkeit auch dieser Partei Lügen strafen.

Termine

22. Februar 2018

Auftakt zur Jahrespartnerschaft mit der Stadt Bonn

Auftaktveranstaltung zur Jahrespartnerschaft 2018 zwischen EUROSOLAR und der Stadt Bonn | Altes Rathaus, Markt 2, 53111 Bonn

13. - 15. März 2018

12. IRES 2018

12. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) gemeinsam mit der 7. Energy Storage Europe (Konferenz und Expo) | Halle 8b, Messe Düsseldorf, Arena-Straße, 40474 Düsseldorf

15. - 16. Mai 2018

Stadtwerke-Konferenz

12. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ in Kooperation mit der N-ERGIE AG und der ENERGIEregion Nürnberg e.V. | PARKS Nürnberg, Berliner Platz 9, 90409 Nürnberg

22. August 2018

Jubiläumsfest 30 Jahre EUROSOLAR

30-Jahr-Feier in der EUROSOLAR-Geschäftsstelle | Kaiser-Friedrich-Straße 11, 53113 Bonn

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2017

"Die Energiewende ist die zivilisatorische Herausforderung für die nächste Bundesregierung "

Resolution der Mitgliederversammlung der deutschen Sektion von EUROSOLAR am 02. Dezember 2017 Die nächste Bundesregierung trägt die Verantwortung dafür, den energiepolitischen Schlingerkurs der letzten Jahre zu beenden und endlich klare, verlässliche und unbürokratische Rahmenbedingungen zu schaffen, und die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten. Sie muss dafür Sorge tragen, dass die Energieversorgung Deutschlands schnell, kostengünstig und vollständig auf 100 % Erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Dieser Wechsel ist technisch möglich, ökonomisch sinnvoll, gesellschaftlich geboten und mit einem reparierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie einer Neuen Energiemarktordnung realisierbar.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 04-2017

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    „Tatsächlich liegt in der allein mit erneuerbaren Energien möglichen Energiebereitstellung ohne Netze bzw. mit kleinräumigen Netzen die größte Chance, die Energieketten zu sprengen und die wirtschaftlichen Strukturen zu revolutionieren.“
    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Was kostet der Himmel?

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    Erneuerbare Energien, Naturschutz und die Bewahrung biologischer Existenz sind untrennbar miteinander verbunden

    Zum Beginn des 30. Geburtsjahrs EUROSOLARs ist es angebracht, sich gewisser Prozesse zu besinnen, die wir gewöhnlich mit dem Ablaufen von „Zeit“ umschreiben, die auch unseren eigenen Entscheidungen und Nichtentscheidungen unterliegen.

  • Mehr Systemverantwortung für Verteilnetzbetreiber

    Artikel von Michael Wübbels, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    Auf der Verteilnetzebene sind 97 Prozent der Erneuerbaren Energien (Wind, Photovoltaik, Biomasse) angeschlossen. Fast 40 Prozent der deutschen Stromproduktion wird heute über die Verteilnetze in das Gesamtstromnetz eingespeist, Tendenz steigend. Insgesamt werden auf 1,7 Millionen Kilometern Verteilnetz über 50,5 Millionen Anschlüsse nahezu alle Privathaushalte, Gewerbe und Industrieun-ternehmen versorgt. Auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) gibt es – zum Vergleich – circa 550 Anschlüsse.

  • Mieterstrom in der Praxis – vom kleinen Mehrparteienhaus bis zum Quartier

    Artikel von Dr. Tim Meyer, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    Im Juli trat das Mieterstromgesetz in Kraft. Auf ihm ruhen große Hoffnungen: 3,8 Mio. Haushalte, so eine Potenzialstudie des BMWi, können im Rahmen von Mieterstromprojekten an der Energiewende teilhaben. Zudem soll Mieterstrom den Solarzubau wieder ankurbeln, der sehr wahrscheinlich auch 2017 wieder hinter dem ohnehin schon ambitionslosen EEG-Ausbaupfad zurückbleiben wird.