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Pressemitteilung von EUROSOLAR und der EnergieAgentur.NRW:
Internationale Energiespeicherkonferenz IRES 2012: „Keine Energiewende ohne Energiespeicher“

Mit über 550 Teilnehmern aus Deutschland und 40 weiteren Ländern ist die 7. Internationale Konferenz und Ausstellung zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2012) zur größten Veranstaltung über die Lösung drängender Probleme rund um die Energiespeicherung geworden. Sie ist damit eines der weltweit wichtigsten "Branchentreffen" für Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft. In der Fachwelt hat sich die IRES als zentraler Ort des Wissens- und Meinungsaustauschs über eine der Schlüsselfragen der künftigen Energieversorgung etabliert und knüpft somit an die erfolgreichen IRES-Konferenzen aus den Vorjahren an.


Dieses internationale Forum rund um die Speichertechnologien wird von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V., und dem Weltrat für Erneuerbare Energien (WCRE) in Kooperation mit dem langjährigen Partner, der EnergieAgentur.NRW, durchgeführt und von zahlreichen namhaften Verbänden und Organisationen unterstützt.

Drei Tage lang treffen sich Experten aus Industrie, Energiewirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Politik und Finanzwirtschaft aus dem In- und Ausland. Sie diskutieren unter der Leitung des fachkundigen wissenschaftlichen Beirats der IRES vom 12.-14. November 2012 im bcc Berliner Congress Center über die technischen Möglichkeiten, Entwicklungsfortschritte sowie den Bedarf der Speicherung regenerativer Energiequellen. Über 100 Beiträge von Forschern, Unternehmensvertretern und Energieexperten wird von einer internationalen Ausstellung von Unternehmen und Verbänden begleitet.

Nach Bundesumweltminister Peter Altmaier sollen die erneuerbaren Energien zur tragfähigen Säule unserer Energieversorgung ausgebaut werden. Themen wie die Netzintegration und damit auch die Speicherung erneuerbaren Stroms gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Deswegen schlägt er vor, bei der Neuregelung des EEG Speicher-Aspekte, die für den Ausbau erneuerbarer Energien relevant sind, im neuen EEG mit zu berücksichtigen.

"Die Speicherung von Energie ist der Schlüssel zur umfassenden Nutzung erneuerbarer Energien und somit entscheidend für das Gelingen der eingeleiteten Energiewende im Kampf um Klimastabilisierung und wirtschaftliche Sicherheit durch Ausstieg aus den nuklear-fossilen Systemen unter denen unsere Gesellschaft leidet. Auf der 7. IRES 2012 werden nicht nur einzelne Speichertechnologien vorgestellt, sondern es wird systematisch aufzeigt, wie die Transformation unserer Energieversorgung und die nachhaltige Integration von  Strom, Wärme und Mobilität gelingen kann", erklärt Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR.

Irm Scheer-Pontenagel, Geschäftsführerin von EUROSOLAR, hebt hervor, dass "für eine vollständige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in Deutschland es angepasster und unterschiedlicher Speichertechnologien bedarf, wie die IRES zeigt. Zu ihrer Einführung sind allerdings klare politische Rahmenbedingungen notwendig.

Thematisch deckt die IRES 2012 nahezu das komplette Themenspektrum rund um die Energiespeicherung ab. Neben den Energiespeichertechnologien für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität geht es um rechtliche, politische, gesellschaftliche, volkswirtschaftliche und marktwirtschaftliche Aspekte der Integration von Speichern in die Energieversorgung.

"Die Lösung der Speicherfrage ist die Achillesferse der Energiewende. Wir brauchen effektive Energiespeicher, denn wir müssen das steigende, aber schwankende Energieangebot der Erneuerbaren Energien so schnell wie möglich ausgleichen. NRW ist im Hinblick auf Forschung, Technologie und Pilotprojekte das ‚Speicherland’ in Deutschland. Im Energieland Nummer 1 wollen wir Technologien entwickeln, um Strom aus Sonne und Wind mit möglichst geringen Verlusten zu speichern", so Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

"Eine Schlüsselrolle bei der Suche nach Übergangslösungen für die Speicherproblematiken scheint auch dem Verkehr zuzukommen. Das Elektroauto als dezentraler Batteriespeicher – ,Vehicle to grid' ist hier das Stichwort. Dabei zieht das E-Mobil Strom nicht bloß aus den Netzen, bei Bedarf gibt es den Strom auch wieder zurück in die Netze ab. Die nach wie vor drängendste Frage in diesem Kontext lautet: Wie schnell können leistungsstarke Batterien wirtschaftlich darstellbar bereitgestellt werden.“ so Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.

Experten aus dem In- und Ausland werden Szenarien und Abschätzungen für den Bedarf an Speicherkapazität in allen Anwendungsbereichen und Energiesektoren sowie Strategien für Energiesysteme mit hohem Anteil Erneuerbarer Energien und rein regenerative Energiesysteme vorstellen. Stationäre Speichersysteme sowie Vehicle-to- Grid-Lösungen und deren Verknüpfung mit dem Stromnetz werden ebenso präsentiert wie Smart Grid-Konzepte und Hybrid-Verbundsysteme bzw. virtuelle Kraftwerke mit Erneuerbaren Energien. Der Eigenverbrauch von Solarstrom, Offgrid- und Microgrid- Systemen und die Wärmespeicherung für den Gebäudebereich, industrielle Anwendungen und Concentrating Solar-Power-Kraftwerke werden weiterhin thematisiert.
 

Termine

10. - 12. März 2020

14th IRES Conference and Energy Storage Europe

14th IRES Conference and Energy Storage Europe, Hall 8b, Messe Düsseldorf

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Stadtwerke-Konferenz in Speyer

Stadthalle Speyer

Herbst 2020

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Verleihung des Deutschen und des Europäischen Solarpreises 2020

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.