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Die Energiewende wird verschleppt

Artikel von Dr. Dieter Attig, erschienen im SOLARZEITALTER 01/2019

Die politischen Themen in Deutschland sind derzeit mannigfaltig. Die politischen Parteien suchen verzweifelt nach Feldern, die ihre schwindende oder gefährdete Bedeutung verbessern. Dabei geht es vorrangig um Stimmanteile. Die tatsächliche Bedeutung der Themen tritt völlig in den Hintergrund. Besonders schlimm ist die Vernachlässigung des Klimawandels, dem weltweit eine absolut vorrangige Bedeutung eingeräumt werden müsste.

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Neujahrsgruß 2019

Die Zeit der Verwirklichung ist da: das Jahr der regenerativen Resilienz

Artikel von Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 04-2018

2018 war ein überaus aktives Jahr für uns, mit vielen Programmen und Veranstaltungen, viele in unserem heimatlichen Bonn, in Berlin – und in zahlreichen Städten und Regionen unserer Sektionen. Es war ein Jahr der Erneuerung, Stärkung und Vorbereitung.

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Editorial 04-2018

Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 04/2018

„Zwar können bei Kosten- und Preisvorteilen erneuerbarer Energien ab einem bestimmten Zeitpunkt die Garantievergütungen entfallen, aber nicht die Vorrangstellung, die den bleibenden höheren gesellschaftlichen Wert erneuerbarer Energien markiert.“

Hermann Scheer (1944 – 2010)

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„Wir brauchen Bürgerenergie in großem Maßstab“

Interview mit Volker Quaschning, erschienen im Solarzeitalter 04-2018

Die Diskussion um neue Trassenführungen im Rahmen der Energiewende mit Erneuerbaren Energien (EE) wird so lange geführt werden wie die Annahme vorherrscht, Überschuss-Strom aus dem Norden müsse – wegen der Aufgabe von Atomkraftnutzung – in den Süden transportiert werden.

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Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 2 - 2020

    „Politische Konzepte zur Mobilisierung EE müssen (deshalb) die volkswirtschaftlichen Vorteile in einzelwirtschaftliche Anreize übersetzen. Diese Vorteile – und damit die eigenen volkswirtschaftlichen Spielräume für einen Energiewechsel – gehen aber verloren, wenn EE aus anderen Ländern importiert würden, wo sie kostengünstiger produziert werden könnten.Volks- und regionalwirtschaftliche statt isolierter betriebswirtschaftlicher Kalkulationen müssen deshalb der Maßstab für Transformationsstrategien sein.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Interview mit Uwe Leprich

    Interview erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Seit der Verabschiedung des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 wird dieses als Fördergesetz Erneuerbarer Energien im Rahmen von Novellierungen angepasst. Das ist notwendig und richtig so, allerdings haben wechselnde Regierungen und politische Einflussnahmen das Ursprungsgesetz bürokratisch überfrachtet und seine Wirksamkeit zur Einführung EE ins Gegenteil verkehrt.

  • Energiewende am Wendepunkt? Die EEG-Novelle 2021

    Beitrag von Nina Scheer, MdB, erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Mit der unter Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier entstandenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird die Energiewende an einen Wendepunkt gestellt: Geht der Gesetzentwurf in seiner vom Bundeskabinett verabschiedeten Form durch, wird ab 2021 der schleichende Ausstieg aus der Energiewende eingeleitet. (Ab) 2021 wird dann mehr installierte Leistung verloren gehen, als ausgebaut wird. In diesem Sinne bedarf es umfangreicher Änderungen, für die sich die SPD Fraktion im Parlamentarischen Verfahren einsetzt.

  • CCS - Carbon Capture and Storage: Aber wohin mit dem CO2?

    Artikel von Ulf Bossel, gekürzt erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Mit den drei Buchstaben CCS soll die Energiewelt verändert werden [1, 2, 3, 4]. „Carbon Capture and Storage“ beherrscht die Diskussion zur zukünftigen Stromversorgung mit Kohle. Würde das bei der Kohleverbrennung entstehende Kohlendioxid vom Rauchgas getrennt und entsorgt, würde Kohle zu einem sauberen Energieträger – so das Wunschdenken. Von „clean coal“ ist die Rede, von der Nachrüstung aller Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidern, vom sauberen Kohlestrom für die nächsten Generationen und, wie sollte es anders sein, von riesigen Investitionen in eine "nachhaltige" Zukunft.

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