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Energiewende in Österreich

Artikel von Wolfgang Hein, erschienen im Solarzeitalter 02/2018

Es gibt seit ein paar Monaten eine neue Regierung in Österreich mit dem jungen Bundeskanzler Sebastian Kurz von der ÖVP und dem langjährigen Oppositionsführer Heinz-Christian Strache von der einwanderungsrestriktiven und islamophoben FPÖ als Vizekanzler. Die beiden für die Energiewende zuständigen Minister Elisabeth Köstinger für Nachhaltigkeit und Tourismus (inkl. Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft sowie Energie & Bergbau, ÖVP) und Norbert Hofer für Verkehr, Innovation und Technologie (inkl. Energieforschung, Eisenbahn, hochrangigen Straßenbau und Elektromobilität) geben zu Hoffnungen Anlass, Kanzler und Vizekanzler wie auch Finanzminister halten sich bisher bedeckt. Beide Regierungsparteien stehen unter starkem Einfluss der Industriellenvereinigung, deren wichtigste Mitglieder die regionale Öl- und Gasgesellschaft OMV und der Stahlkonzern Voest-Alpine sind, die naturgemäß die Energiewende eher hinauszögern wollen.

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Editorial 01-2018

Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 01/2018

"Sonnenkraft ist das einzige Zusatzeinkommen der Erde und damit die Basis für unsere Zukunft.“

Hermann Scheer (1944 – 2010)

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Erneut schwarz-rot oder besser nicht? Interview mit Nina Scheer

Interview mit Nina Scheer, erschienen im Solarzeitalter 01/2018

Einen vergleichbar langen Prozess von der Bundestagswahl (24. September 2017) bis zur Regierungsbildung hat es in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bisher nicht gegeben. Das zumindest teilweise überraschende Scheitern der Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Grünen hat Fragen aufgeworfen und weitere politische Aktivitäten erforderlich gemacht, die zu einer weiteren, aber kleineren Koalition von CDU/CSU und SPD führen können.

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Der erfolgreichste Solarpolitiker der Welt

Beitrag von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 1/2018

Hermann Scheer war und ist der erfolgreichste Solarpolitiker der Welt. Er hat den Einstieg ins Solarzeitalter weltweit vorbereitet und mit organisiert. Wie hat er Menschen gefunden, die seinen Traum mitgetragen haben?

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Weichenstellungen und Baustellen auf dem Weg zu einer Energieversorgung vollständig auf Basis Erneuerbarer Energien

Artikel von Martin Altrock, erschienen im Solarzeitalter 01/2018

Auf dem Weg zu 100 % Erneuerbaren Energien ist eine stetige Anpassung des regulatorischen Rahmens notwendig, der wirtschaftliche, politische und technische Entwicklungen antizipiert und der sich an einem ehrgeizigen Zeitplan (1.) orientiert. Die hierfür erforderlichen rechtlichen Weichenstellungen (2.) und die etlichen zu begehenden Baustellen (3.) bilden den Schwerpunkt dieses Beitrags.

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Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.