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Editorial: Solarzeitalter 3/2016

Editorial von Irm Scheer-Pontenagel im Solarzeitalter 3/2016

Keine Sommerpause für politische Themen. Kurz vor dem Ende der Ferienzeit erlangt dabei die Debatte um die „Sicherheit“ in Deutshland eine Spitzenposition. Wie so oft wird alles mit allem vermengt: die deutsche Bevölkerung sei „aufgrund terroristischer Bedrohungen neuartigen Gefahren ausgesetzt“, heißt es. Daher sei es sinnvoll, der Bevölkerung Anweisungen zum Horten von Lebensmitteln, Wasser und Bargeld zu geben; zudem enthält ein Krisenplan die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Rationierung der Lebensmittel. Schaffen solche Vorhaben mehr Sicherheit oder ist das Angstmache?

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Klimakatastrophe in Deutschland

Kolumne von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Ausnahmezustände und Katastrophen, hervorgerufen durch den Klimawandel, werden in Zukunft an Frequenz und Dramatik zunehmen. Die entstehenden Umweltschäden werden mindestens fünfmal teurer als der rechtzeitige Umstieg auf eine andere alternative Energiepolitik. Der Autor weist auf die Drinklichkeit hin den Energiewandel einzuleiten und beklagt das Verfehlen der von Berlin einst ehrgeizig formulierten Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren.

SZA 3/2016 Klimakatastrophe in Deutschland Klimakatastrophe in Deutschland

Die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern

Artikel von Christian Pegel, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Mecklenburg-Vorpommern ist das Land der Erneuerbaren Energien. Wir sind im Bereich der Erneuerbaren Energien Vorreiter. Was vor hundert Jahren im Ruhrgebiet oder Saarland die Kohle war, das sind bei uns im Land der Wind und auch die Sonne. Beides haben wir quasi im Überfluss. Als Landesregierung setzen wir den Rahmen, damit die Erzeugung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien möglich wird. Denn wir glauben, dass die Energiewende eine große wirtschaftpolitische Chance ist.

SZA 3/2016 Die Energiewende in Mecklenburg-VorpommernSZA 3/2016 Die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern

Ein Placebo für die Ökostrombranche

Artikel von Daniel Craffonara, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Mit der Abschaffung des Grünstromprivilegs gibt es für Energiversorger keinen wirtschaftlich tragfähigen Weg Ökostrom aus Wind- und Solaranlagen direkt zum Kunden zu bringen. Die vom Wirtschaftsministerium neu eingeführte "regionale Grünstromkennzeichnung" wird jedoch den Forderungen der Kunden nach einem regionalen Grünstromprodukt nicht  ausreichend gerecht, was eine geringere Akzeptanz der Energiewende vor Ort zur Folge hat.

SZA 3/2016 Regionale Grünstromkennzeichnung: Ein Placebo für die Ökostrombranche 

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.