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Integrieter, digital, effizient: Erfolgsfaktoren für die Energiewende

Artikel von Andreas Kuhlmann, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Energiewende verändert sich. Die Herausforderungen, die in den kommenden 15 Jahren zu bewältigen sind, unterscheiden sich fundamental von dem, was in den vergangenen 15 Jahren auf der Agenda stand. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist heute Mainstream. Neue Technologien und immer mehr dezentrale Komponenten stellen die Energieversorgung dar. In Zukunft wird es vor allem auch darum gehen, diese Vielfältigkeit klug zu vernetzen und sektorübergreifend zu einer funktionierenden Einheit zu formen.

SZA 1/2016 Integriert, digital, effizient: Erfolgsfaktoren für die Energiewende

Editorial: Solarzeitalter 1/2016

Artikel von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Die Ergebnisse der Pariser Weltklimakonferenz sind natürlich ein Thema dieser Ausgabe. Fast euphorisch klangen so manche Bewertungen des Pariser Klimaabkommens. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, äußert sich im Interview (Seite 9) zu den Ergebnissen der Konferenz wie auch zu den Chancen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien als wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel. Wie häufig im Verlaufe von Interviews rücken Themen in den Vordergrund, die weiterer Information und Argumentation bedürfen. Wir halten es, wie Jochen Flasbarth, für fatal, den Ausbau der Erneuerbaren Energien „insgesamt deutlich abzubremsen“.

SZA 1/2016 Editorial von Irm Scheer-Pontenagel

Energieautonomie und Energieautarkie

Artikel von EUROSOLAR, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Staatssekretär Flasbarth hat im Interview mit dem SOLARZEITALTER (2/2016, Seite 9 bis 13) auf das Bürgerengagement für die Energiewende verwiesen, das durch das „Streben nach Energieautonomie oder Energieautarkie“ motiviert sei. Eine Reihe von Gegnern der Erneuerbaren Energien versteht unter diesen Begriffen Kampfbegriffe, die gegen die konventionellen Energiekonzerne gerichtet und die unter den gegebenen Rahmenbedingungen schädlich und nicht realisierbar seien. Das SOLARZEITALTER dokumentiert als Beitrag zur politischen Begriffsklärung Hermann Scheers Definition aus seinem Buch „Energieautonomie. Eine neue Politik für erneuerbare Energien“, München 2005, Seite 235 bis 237.

SZA 2/2016 Energieautonomie und Energieautarkie

Eckpunkte zum EEG 2016

Artikel von Nina Scheer, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Wir   tragen   in   Deutschland   mit   Blick   auf   die Fortsetzung   der   Energiewende   eine   große   Verantwortung.   Weltweit   besteht   eine   hohe   Aufmerksamkeit, mit welchen Instrumenten in der Industrienation   Deutschland   als   europaweit wirtschaftsstärkstes   Exportland   die   Energie- wende   vorangebracht   wird.   Dreh   und   Angelpunkt   der   Energiewende   ist   der   Ausbau   Erneuerbarer Energien: Über 30 % unseres Stroms in Deutschland ist inzwischen regenerativ. Es entstanden   auf   diesem   Weg   ca.   450   000   Arbeitsplätze – verteilt auf kleine Installationsbetriebe,   aber   auch   Erneuerbare-Energien-Unternehmen, die die betreffenden Technologien binnen weniger   Jahre   zu   Weltmarktprodukten   revolutionierten.

SZA 2/2016 Eckpunkte zum EEG 2016

Länderchefs reichen Bundesregierung die Hand zur Abschaffung des EEG

Artikel von Fabio Longo, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Die außerparlamentarische undemokratische Einigung von Bund und Ländern auf die Abschaffung der Kernbestandteile des EEG und die Einführung verheerender Ausschreibungen bedeutet eine historische Zäsur für die Energiewende. Die Regierungschefs der Länder haben gestern einer Politik der Bundesregierung die Hand gereicht, die schweren Schaden für die meisten Regionen in Deutschland bringen, die Kosten für Verbraucher steigern und die Energiewende abwürgen wird.

SZA 2/2016 Länderchefs reichen Bundesregierung die Hand zur Abschaffung des EEG

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 02-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    „Nicht der Ausbau von überregionalen Übertragungsnetzen steht (…) auf der Tagesordnung, sondern die Regionalisierung von Netzsystemen durch kommunale und regionale Stromunternehmen.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Je mehr Prosumer, desto besser

    Interview mit Claudia Kemfert, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Die „Fridays for Future“-Bewegung stellt Forderungen an die deutsche Politik. In einer Erklärung fordert sie Klimagerechtigkeit und kündigt an, die Schulstreiks und andere Aktionen fortzusetzen, bis politische Entscheidungen nicht länger zu Lasten ärmerer Regionen und folgender Generationen getroffen würden. Es bedurfte wohl erst einer weltweiten Jugendbewegung als Weckruf auch an die deutsche Politik, um wieder über die Ziele und Regelungen zu streiten, die für die Gestaltung der Energiesystemwende mit Erneuerbaren Energien (EE) unabdingbar sind.

  • „Für den Erfolg der Energiewende brauchen wir die Vielen"

    Grußwort von Marburgs Oberbürgermeister Thomas Spies, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Am 15. und 16. März organisierte EUROSOLAR gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg die jährlich stattfindende Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“. Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Konferenztag mit einer ermutigenden Rede.

  • Zum 75. Geburtstag von Hermann Scheer

    Artikel von Mathias Greffrath, erschienen im Solarzeitalter 2/2019


    Am 29. April wäre Hermann Scheer 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert der Autor und Journalist Mathias Greffrath an den Gründer von EUROSOLAR und den erfolgreichen Impulsgeber für die International Renewable Energy Agency (IRENA).