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Interview mit Jochen Flasbarth über die Chancen der Erneuerbaren Energien nach dem Klimagipfel in Paris

Artikel von EUROSOLAR, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Irm Scheer-Pontenagel, die Herausgeberin des SOLARZEITALTER, befragt in diesem Interview den Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Jochen Flasbarth, zu den Ergebnissen des Weltklima-Gipfels im Dezember 2015 in Paris und zu den Chancen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien als wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel.

SZA 1/2016 Interview mit Jochen Flasbarth über die Chancen der Erneuerbaren Energien nach dem Klimagipfel in Paris

Editorial: Solarzeitalter 2/2016

Artikel von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Im Referentenentwurf des BMWi (IIIB2) zum Gesetz zur Einführung von Ausschreibungen für Strom aus Erneuerbaren Energien wird diese Neuregelung als „Paradigmenwechsel“ und „alternativlos“ bezeichnet. Die Umstellung sei mit dem   Erneuerbare   Energien   Gesetz   (EEG)   2014 beschlossen, die Erfahrungen der Pilot-Ausschreibungen   für   Freiflächenanlagen   evaluiert   und   als ein Gesetz zur Durchführung von Ausschreibungen   umzusetzen.   Obwohl   die   Erfahrungen   mit Pilot-Ausschreibungen zunächst den Erfolg dieses grundsätzlichen Paradigmenwechsels belegen sollten, führt allein ihre Durchführung schon dazu, gar nicht mehr die Frage zu stellen, ob ein solcher Wechsel sinnvoll ist. Stattdessen wird ein Gesetzentwurf vorgelegt, der allein das „wie“ als Umsetzung gestaltet (Nina Scheer, Eckpunkte zum EEG 2016, Seite 11).

SZA 2/2016 Editorial von Irm Scheer-Pontenagel

Zehn Jahre IRES: Die Vielseitigkeit von Speichern als Reflektion und Ausblick

Artikel von Dieter Attig, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Die IRES-Konferenzen der letzten zehn Jahre spiegeln die enorme Entwicklung der Speicher wider. Gleichzeitig hat sich durch die Verbesserung der Speichermöglichkeiten auch der Blick auf die Energiewende gewandelt. Während damals, auch wegen noch nicht wahrgenommener Flexibilitätsoptionen, die Erneuerbaren Energien vielfach nur als additive Versorgungsmöglichkeit gesehen wurden, kommt jetzt die ganze wuchtige Dynamik der Umstellung zum Vorschein. Noch allerdings gelingt es den Kräften der alten Energiewelt zu vertuschen, dass die wirtschaftlichen Fakten eine weltweite Verdrängung der fossilen Energien durch Erneuerbare in immer schnellerem Tempo erzwingen werden.

SZA 2/2016 Zehn Jahre IRES: Die Vielseitigkeit von Speichern als Reflektion und Ausblick

Kommunale Energieversorgung braucht kommunale Gestaltungssicherheit

Artikel von Nina Scheer, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Es gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Kommunen in Deutschland, die Lebensbedingungen vor Ort zu organisieren. Das kommunale Leben und die lokale Infrastruktur brauchen daher ein hohes Maß an kommunaler Mitbestimmung, um der verfassungsrechtlich verbrieften Daseinsvorsorge Rechnung tragen zu können. Hierauf ist nicht zuletzt unsere Demokratie ein Stück weit angewiesen. Die Strukturen der Parteiendemokratie wären ohne das häufig kommunalpolitisch verankerte Engagement von Parteimitgliedern, Ehrenamtlern und Helfern undenkbar.

SZA 1/2016 Kommunale Energieversorgung braucht kommunale Gestaltungssicherheit

Langfristiger Bedarf an Energiespeichern für die Strom- und Energiewende

Artikel von Frank Merten, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Es ist nicht mehr die Frage, ob neue Energiespeicher für die Energiewende gebraucht werden, sondern wann, wo, wie viele, welche und wofür? Die Antworten darauf hängen maßgeblich vom Ausbaugrad der Erneuerbaren Energien (EE) und den betrachteten Systemgrenzen ab. Generell lässt sich sagen, dass der Bedarf an Energiespeichern etwa ab einem EE-Anteil von 50 % an der Stromversorgung zunimmt, oberhalb von etwa 75 % zwingend notwendig wird, und dann um ein Vielfaches wächst, je mehr der EE-Stromanteil an die 100% Marke rückt.

SZA 1/2016 Langfristiger Bedarf an Energiespeichern für die Strom- und Energiewende

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 3-4/2019

    "Auch in der etablierten Energiewirtschaft wächst eine neue Generation von Entscheidungsträgern heran, die erkennen, dass Atomenergie und fossile Energien in eine Sackgasse führen. Sie versuchen deshalb, den Einstieg in erneuerbare Energien in einer Weise zu gestalten, die in die Strukturen der überkommenen Energieversorgung passt."

    Hermann Scheer (1944-2010)

  • Städte im Aufstand: Gegen einen ignorierten Notstand

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    EUROSOLAR, unsere Mitglieder und ein frisch gewählter Vorstand gehen das Jahr 2020 mit zwei eng verknüpften Themen an: die Zukunft der Städte und der sich stündlich dramatisch verschärfende Klimanotstand. Damit beginnt EUROSOLARs eigentliche Arbeit aufs Neue – und damit auch unsere wichtigste Aufgabe: Nicht nur den Energienotstand für Deutschland, Europa und die Welt auszurufen, sondern mit unseren Erkenntnissen und Forderungen zu retten helfen, wer und was denn noch zu retten ist.

  • „Die Stadtwerke sind Marktführer in den Sektoren Strom und Wärme“

    Interview mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    Vor 70 Jahren wurde der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) gegründet - er ist damit ebenso alt wie das Grundgesetz. Nach dem Krieg stand als Grundlage der Daseinsvorsorge für die Menschen die verlässliche Versorgung mit Wasser und Energie im Vordergrund.

  • Energiewende und Waldoption – Argumente für eine Doppelstrategie der Klimapolitik

    Artikel von Udo E. Simonis, erschienen im Solarzeitalter 3/2019

    In der Klimawissenschaft wie in der Klimapolitik haben sich Gruppen gebildet, die nicht miteinander kommunizieren, sondern sich voreinander abschotten. Im Ergebnis werden der technische Weg zum Klimaschutz – die „De-Karbonisierung“ – und der natürliche Weg – die „Re-Naturierung“ – von Wissenschaftlern wie von Politikern nicht als zwei Wege zum gleichen Ziel gesehen, obwohl es viele gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.