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Warum das EEG 2016 weiter deformiert wird

Artikel von Axel Berg, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Meine Leitkultur ist die Energieautonomie. Nach Hermann Scheer, dem Archimedes der Energiewende, ist eine selbst- statt fremdbestimmte Verfügbarkeit über Energie das Ziel – frei und unabhängig von äußeren Zwängen, Erpressungs- und Interventionsmöglichkeiten. Dies ist auf Dauer nur mit den Erneuerbaren Energien möglich. Die autonome Umsetzung durch eine Vielzahl von Akteuren ist die einzige Erfolg versprechende Methode, den Energiewechsel rechtzeitig und unumkehrbar gegen die Funktionslogik des überkommenen Energiesystems durchzusetzen. Dieser Weg führt zu einer durchgängig neuen Struktur, die nur neben der gegenwärtigen entstehen kann – und diese Zug um Zug ersetzt und überflüssig macht.

SZA 3/2016 Warum das EEG 2016 weiter deformiert wird

Die geplante EU-Energieunion ist (noch) keine Energiewende-Union

Es war von jeher einer der größten politischen Denkfehler, das scheinbar Wünschenswerte mit dem unter gegebenen Machtverhältnissen Machbaren zu verwechseln. Dies gilt auch und ganz besonders für die Vorstellung, im Rahmen einer gemeinsamen EU-Energiepolitik die Energiewende in der EU zu beschleunigen.

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Das "Privileg Speicher"?

Artikel von Jens Vollprecht, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Der Autor formuliert juristische Antworten auf die Fragen, ob und welche finanziellen Belastungen den Betreibern von Speichern drohen. Wie stark beeinflussen Netznutzungsentgelte, die KWK-Umlage sowie die StromNEV-Umlage und die EEG-Umlage die Wirtschaftlichkeit von Speicherprojekten? Abschließend werden Ansätze für eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Stromspeicher erläutert.

SZA 1/2016 Das "Privileg Speicher"? Aktueller Rechtsrahmen und Überlegungen zur Weiterentwicklung der rechtlichen Vorgaben

Interview mit Jochen Flasbarth über die Chancen der Erneuerbaren Energien nach dem Klimagipfel in Paris

Artikel von EUROSOLAR, erschienen im Solarzeitalter 1/2016

Irm Scheer-Pontenagel, die Herausgeberin des SOLARZEITALTER, befragt in diesem Interview den Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Jochen Flasbarth, zu den Ergebnissen des Weltklima-Gipfels im Dezember 2015 in Paris und zu den Chancen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien als wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel.

SZA 1/2016 Interview mit Jochen Flasbarth über die Chancen der Erneuerbaren Energien nach dem Klimagipfel in Paris

Zehn Jahre IRES: Die Vielseitigkeit von Speichern als Reflektion und Ausblick

Artikel von Dieter Attig, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Die IRES-Konferenzen der letzten zehn Jahre spiegeln die enorme Entwicklung der Speicher wider. Gleichzeitig hat sich durch die Verbesserung der Speichermöglichkeiten auch der Blick auf die Energiewende gewandelt. Während damals, auch wegen noch nicht wahrgenommener Flexibilitätsoptionen, die Erneuerbaren Energien vielfach nur als additive Versorgungsmöglichkeit gesehen wurden, kommt jetzt die ganze wuchtige Dynamik der Umstellung zum Vorschein. Noch allerdings gelingt es den Kräften der alten Energiewelt zu vertuschen, dass die wirtschaftlichen Fakten eine weltweite Verdrängung der fossilen Energien durch Erneuerbare in immer schnellerem Tempo erzwingen werden.

SZA 2/2016 Zehn Jahre IRES: Die Vielseitigkeit von Speichern als Reflektion und Ausblick

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 2 - 2020

    „Politische Konzepte zur Mobilisierung EE müssen (deshalb) die volkswirtschaftlichen Vorteile in einzelwirtschaftliche Anreize übersetzen. Diese Vorteile – und damit die eigenen volkswirtschaftlichen Spielräume für einen Energiewechsel – gehen aber verloren, wenn EE aus anderen Ländern importiert würden, wo sie kostengünstiger produziert werden könnten.Volks- und regionalwirtschaftliche statt isolierter betriebswirtschaftlicher Kalkulationen müssen deshalb der Maßstab für Transformationsstrategien sein.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Interview mit Uwe Leprich

    Interview erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Seit der Verabschiedung des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 wird dieses als Fördergesetz Erneuerbarer Energien im Rahmen von Novellierungen angepasst. Das ist notwendig und richtig so, allerdings haben wechselnde Regierungen und politische Einflussnahmen das Ursprungsgesetz bürokratisch überfrachtet und seine Wirksamkeit zur Einführung EE ins Gegenteil verkehrt.

  • Energiewende am Wendepunkt? Die EEG-Novelle 2021

    Beitrag von Nina Scheer, MdB, erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Mit der unter Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier entstandenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird die Energiewende an einen Wendepunkt gestellt: Geht der Gesetzentwurf in seiner vom Bundeskabinett verabschiedeten Form durch, wird ab 2021 der schleichende Ausstieg aus der Energiewende eingeleitet. (Ab) 2021 wird dann mehr installierte Leistung verloren gehen, als ausgebaut wird. In diesem Sinne bedarf es umfangreicher Änderungen, für die sich die SPD Fraktion im Parlamentarischen Verfahren einsetzt.

  • CCS - Carbon Capture and Storage: Aber wohin mit dem CO2?

    Artikel von Ulf Bossel, gekürzt erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Mit den drei Buchstaben CCS soll die Energiewelt verändert werden [1, 2, 3, 4]. „Carbon Capture and Storage“ beherrscht die Diskussion zur zukünftigen Stromversorgung mit Kohle. Würde das bei der Kohleverbrennung entstehende Kohlendioxid vom Rauchgas getrennt und entsorgt, würde Kohle zu einem sauberen Energieträger – so das Wunschdenken. Von „clean coal“ ist die Rede, von der Nachrüstung aller Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidern, vom sauberen Kohlestrom für die nächsten Generationen und, wie sollte es anders sein, von riesigen Investitionen in eine "nachhaltige" Zukunft.

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