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Energieautonomie und Energieautarkie

Artikel von EUROSOLAR, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Staatssekretär Flasbarth hat im Interview mit dem SOLARZEITALTER (2/2016, Seite 9 bis 13) auf das Bürgerengagement für die Energiewende verwiesen, das durch das „Streben nach Energieautonomie oder Energieautarkie“ motiviert sei. Eine Reihe von Gegnern der Erneuerbaren Energien versteht unter diesen Begriffen Kampfbegriffe, die gegen die konventionellen Energiekonzerne gerichtet und die unter den gegebenen Rahmenbedingungen schädlich und nicht realisierbar seien. Das SOLARZEITALTER dokumentiert als Beitrag zur politischen Begriffsklärung Hermann Scheers Definition aus seinem Buch „Energieautonomie. Eine neue Politik für erneuerbare Energien“, München 2005, Seite 235 bis 237.

SZA 2/2016 Energieautonomie und Energieautarkie

Eckpunkte zum EEG 2016

Artikel von Nina Scheer, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Wir   tragen   in   Deutschland   mit   Blick   auf   die Fortsetzung   der   Energiewende   eine   große   Verantwortung.   Weltweit   besteht   eine   hohe   Aufmerksamkeit, mit welchen Instrumenten in der Industrienation   Deutschland   als   europaweit wirtschaftsstärkstes   Exportland   die   Energie- wende   vorangebracht   wird.   Dreh   und   Angelpunkt   der   Energiewende   ist   der   Ausbau   Erneuerbarer Energien: Über 30 % unseres Stroms in Deutschland ist inzwischen regenerativ. Es entstanden   auf   diesem   Weg   ca.   450   000   Arbeitsplätze – verteilt auf kleine Installationsbetriebe,   aber   auch   Erneuerbare-Energien-Unternehmen, die die betreffenden Technologien binnen weniger   Jahre   zu   Weltmarktprodukten   revolutionierten.

SZA 2/2016 Eckpunkte zum EEG 2016

Länderchefs reichen Bundesregierung die Hand zur Abschaffung des EEG

Artikel von Fabio Longo, erschienen im Solarzeitalter 2/2016

Die außerparlamentarische undemokratische Einigung von Bund und Ländern auf die Abschaffung der Kernbestandteile des EEG und die Einführung verheerender Ausschreibungen bedeutet eine historische Zäsur für die Energiewende. Die Regierungschefs der Länder haben gestern einer Politik der Bundesregierung die Hand gereicht, die schweren Schaden für die meisten Regionen in Deutschland bringen, die Kosten für Verbraucher steigern und die Energiewende abwürgen wird.

SZA 2/2016 Länderchefs reichen Bundesregierung die Hand zur Abschaffung des EEG

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • "Von Sinn und Unsinn der E-Mobilität" von Claus P. Baumeister

    Wer glaubt, unser Verkehrsminister könnte sich nicht jeden Tag eine neue bescheuerte Idee einfallen lassen, irrt offensichtlich. Neben dem Verbrennen von Steuergeldern (PKW-Maut-Debakel, Bundesbahn, etc.) muss er sich regelmäßig um seine „Freude am Fahren“-Lobby kümmern, bei der er sich sicher schon einen gut dotierten Platz für die Zeit nach dem Ministerium erarbeitet hat.

  • Editorial 1 – 2020

    „Der Wechsel zu emissionsfreien und unerschöpflichen Energien ist jedoch der nervus rerum jeder nachhaltigen Klima- und Umweltstrategie. Wer diesen als nachrangig ansieht, braucht mit einer globalen Klimaschutzstrategie gar nicht erst anzufangen."

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • EUROSOLAR im weltweiten Klimanotstand: Aufruf zur Dekade der Regeneration

    Beitrag von Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 1-2020

    Für Klimastabilisierung mit 100 % Erneuerbaren Energien: Der neue Corona-Virus hält die Welt seit Wochen in Atem. Massive internationale Maßnahmen werden unternommen, die Pandemie einzudämmen, und sie davon abzuhalten, eine boomende Weltwirtschaft zu infizieren. Fast tausend Menschen fielen ihr bislang zum Opfer, und mehrere hunderttausend Menschen gelten bereits als betroffen.

  • Solarzeitalter - Dörte Fouquet: "Mit Winkeladvokat-Mustern vergeuden wir kostbare Zeit"

    Solarzeitalter - Dörte Fouquet:

    Interview mit Dörte Fouquet, erschienen im Solarzeitalter 1-2020

    Mit der Mitteilung der Kommission an das Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 11.12.2019 stellt die Europäische Kommission ihren Vorschlag, den europäischen „Grünen Deal“, vor.