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Die deutschen Klima-Heuchler

Kolumne von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 02/2017

Hat US-Präsident Trump recht, wenn er der deutschen Klimapolitik Feigheit und Heuchelei vorwirft?

Soeben hat ein Bericht des Overseas Development Institute (ODI) deutlich gemacht, dass Deutschland für die Förderung der Kohle noch immer jedes Jahr 3,2 Milliarden Euro Subventionen ausgibt. In den letzten 70 Jahren haben die deutschen Steuerzahler mehr als 650 Milliarden Euro für Kohle- und Atomförderung bezahlen müssen. Die ODI-Studie fordert, dass Kohlesubventionen künftig transparent, reduziert und in Erneuerbare Energien umgeleitet werden. Deutschland allein fördert die klimaschädliche Kohle noch immer mehr als Frankreich, England, Italien, Großbritannien, Polen, Ungarn, Spanien, Griechenland und die Tschechische Republik zusammen. Wo bleibt das „Musterland“ der Energiewende?

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Disruption in der Energiewende

Beitrag von Dr. Axel Berg, in gekürzter Fassung erschienen im Solarzeitalter 02/2017
Der Beitrag ist auch als Video unter https://www.youtube.com/watch?v=9X4TedLnGYI abrufbar

Was ist überhaupt Disruption?

"Eine disruptive Technologie (to disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung vollständig verdrängt", so Wikipedia. Aber natürlich geht es nicht nur um Technologie. Sondern auch um Verfahren, Denkweisen, Prozesse, Systeme und ganze Kulturen. Disruption ist ein Prozess, bei dem ein bestehendes Geschäftsmodell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation komplett abgelöst wird.

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Verteilnetzbetreiber als Systemmanager der Energiewende

Artikel von Michael Wübbels, erschienen im Solarzeitalter 02/2017

Mit der Energiewende werden die Aufgaben der Verteilnetzbetreiber (VNB) komplexer. Auch ist unbestritten, dass der Beitrag der VNB für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung mit der Dezentralisierung des Kraftwerkparks enorm steigt; VNB sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Hiervon sind die Hoch-, Mittel- und Niederspannung und damit alle Spannungsebenen der Verteilnetze betroffen. Parallel zur Dezentralisierung der Stromerzeugung kommt das zunehmende Erfordernis der Flexibilisierung des Verbrauchs. Diese soll durch den Strommarkt 2.0 angereizt und durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) ermöglicht werden.

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„Die Energiewende ist dezentral und partizipativ“ Interview mit Claudia Kemfert

Interview mit Claudia Kemfert, erschienen im Solarzeitalter 2/2017

„Energieunion“, „Winterpaket“, „länderübergreifende Ausschreibungen“ – das sind nur einige Stichworte aus der politischen Diskussion, die die Zukunft der Erneuerbaren Energien sowie die der Energiewende begleiten. Das SOLARZEITALTER befragte hierzu Professorin Claudia Kemfert, die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).
Dieses Interview eröffnet zudem eine neue Reihe von Gesprächen, die Irm Scheer-Pontenagel mit weiteren Trägerinnen und Trägern des Deutschen und Europäischen Solarpreises in der Kategorie „Persönliches Engagement“ führen wird und die wir in kommenden Ausgaben unserer Zeitschrift veröffentlichen werden.

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