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Keine Energiewende ohne Verkehrswende

Artikel von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 01/2017

In China sind 2016 etwa 1,6 Millionen Menschen an Smog und Feinstaub gestorben, in Indien über eine Million und in den EU-Länder über 400.000. Wie lange wollen wir diesen Massenmord noch hinnehmen?

In China müssen Käufer von Neuwagen, die noch mit Benzin fahren, oft bis zu über einem Jahr auf ihre Zulassung warten und müssen bei Smog mit Fahrverboten rechnen – während ein Elektroauto sofort zugelassen wird und auch immer fahren darf. Es ist klar, wem die Zukunft gehört.

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Editorial 4-2016

Editorial von Irm Scheer-Pontenagel im Solarzeitalter 4/2016

Die Ergebnisse der Pariser Klimakonferenz als das weltweite Festlegen anzustrebender Ziele zur nötigen Reduzierung von Treibhausgasen wurden sehr gelobt und begrüßt und damit hohe Erwartungen an die nationalen Umsetzungspläne der Konferenz in Marrakesch geknüpft. Frühere Klimakonferenzen wurden von dem Satz begleitet: „International reden und national aufschieben“. Zu befürchten ist, dass die heutige Option heißt: „International reden und national aussteigen!“ Was es bedeutet, wenn eine Nation wie die USA sich aus dem weltweit so wichtigen Thema Energie und Klima verabschiedet, ist noch nicht absehbar. Um so wichtiger ist daher die Ankündigung von hohen Ausbauzielen Erneuerbarer Energien vieler Länder und großer Städte.

SZA 4/2016 Editorial von Irm Scheer-Pontenagel

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Status der Energiewende: Das Imperium schlägt zurück von Stephan Grüger

Artikel von Stephan Grüger, MdL im Solarzeitalter 04/2016

Fans der Star-Wars-Saga wissen, was auch Barack Obama auf seiner Abschiedstour häufiger sagt: Geschichtliche Entwicklungen finden nicht linear, sondern dynamisch, oder besser – mit Hegel und Marx zu sprechen – dialektisch statt. Der Fortschritt ist nicht linear – schon allein aus dem simplen Grund, dass des einen Fortschritt des anderen Untergang bedeuten kann.

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Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2017

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    „Das Maß der Dinge sind die volkswirtschaftlichen Vorteile, die sich durch erneuerbare Energien ergeben. … Diese Vorteile … gehen aber verloren, wenn Erneuerbare Energien aus anderen Ländern importiert würden, wo sie kostengünstiger produziert werden könnten. Volks- und regionalwirtschaftliche statt isolierter betriebswirtschaftlicher Kalkulationen müssen deshalb der Maßstab für Transformationsstrategien sein.“
    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Das Ende der Energiewende in Bürgerhand?

    Artikel von Jens Mühlhaus, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    Machen wir uns nichts vor, ohne einen ernsthaften Kurswechsel in der deutschen Energiepolitik ist die Energiewende in Bürgerhand am Ende. Auch wenn wir Verfechter einer dezentralen und partizipativen es nicht wahrhaben wollen, der erwünschte Strukturwandel und der moralisch gebotene Umstieg auf Erneuerbare Energien sind politisch nicht durchzusetzen.

  • Energiewirtschaft zwischen Solarisierung und Digitalisierung

    Artikel von Dr. Holger Krawinkel, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    Die Energiewende hat eine umfassende Transformation der Energiewirtschaft eingeleitet, deren Höhepunkt mit massiven Veränderungen offenbar kurz bevorsteht. Diese Transformation beinhaltet vor allem einen fast vollständigen Austausch des Kapitalstocks der Stromerzeugung. Mit den stark fallenden Kosten für die wesentlichen Komponenten wie Solarmodule und Batteriespeicher rückt der Schwerpunkt der Investitionen in den privaten bzw. in den Gebäudebereich.

  • Auto-Terrorismus

    Kolumne von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    Selten hat eine Industriebranche so intensiv und gnadenlos ihren eigenen Untergang betrieben wie dies zurzeit die deutsche Autobranche tut. Die „Großen Fünf“ – Daimler, BMW, VW, Porsche und Audi – haben nicht nur viele Jahrzehnte ihre Kunden betrogen, die Politik an der Nase herumgeführt und die Umwelt versaut, sie sind auch verantwortlich für zehntausende Tote pro Jahr: