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Balkonkraftwerke – Bürgerrecht statt Grauzone

Artikel von Matthias Hüttmann, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

Balkonkraftwerke haben einen rebellischen Charme. Ist es mit ihnen doch möglich, einen wesentlichen Teil der Grundlast eines Mieterhaushalts selbst zu produzieren. Aufgrund ihrer kleinen Leistung wird wenigstens 80 Prozent des erzeugten Stroms direkt verbraucht, was eine Einsparung von bezogenem Strom mit sich bringt. Dadurch sind diese Geräte auch ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich.

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Haben wir ausreichend Ressourcen für eine Mobilität mit 100 % Versorgung aus Erneuerbaren Energien?

Artikel von Johannes Lackmann, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

In den letzten beiden Dekaden beruhte die Hoffnung für eine weitestgehend Erneuerbare Energieversorgung der Mobilität auf der Bioenergie. Diese Perspektive ist nicht zuletzt aufgrund der unseligen ‚Tank-oder-Teller Debatte‘ der Hungerverbände weitgehend wieder abhandengekommen. Der Bioenergieanteil am Kraftstoff ist zuletzt sogar wieder gesunken auf nunmehr etwa 5 %.

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Vorrang für erneuerbare Energien muss bleiben

Kolumne von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

Deutschland kann mit einer neuen Bundesregierung nur zukunftsfähig bleiben, wenn die nächste Regierung das Klimaschutzziel erreicht, das schwarz-gelb im Jahr 2010 beschlossen hat: 40 % weniger CO2-Ausstoß bis 2020 im Vergleich zu 1990. Zurzeit sind es erst blamable 27 % weniger.
Ohne rasches Abschalten von Kohlekraftwerken ist dieses Regierungsziel, das auch international verpflichtend ist, nicht zu erreichen.

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Editorial 03-2017

Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

„Das Maß der Dinge sind die volkswirtschaftlichen Vorteile, die sich durch erneuerbare Energien ergeben. … Diese Vorteile … gehen aber verloren, wenn Erneuerbare Energien aus anderen Ländern importiert würden, wo sie kostengünstiger produziert werden könnten. Volks- und regionalwirtschaftliche statt isolierter betriebswirtschaftlicher Kalkulationen müssen deshalb der Maßstab für Transformationsstrategien sein.“
Hermann Scheer (1944 – 2010)

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Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 04-2017

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    „Tatsächlich liegt in der allein mit erneuerbaren Energien möglichen Energiebereitstellung ohne Netze bzw. mit kleinräumigen Netzen die größte Chance, die Energieketten zu sprengen und die wirtschaftlichen Strukturen zu revolutionieren.“
    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Was kostet der Himmel?

    Artikel von Prof. Peter Droege, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    Erneuerbare Energien, Naturschutz und die Bewahrung biologischer Existenz sind untrennbar miteinander verbunden

    Zum Beginn des 30. Geburtsjahrs EUROSOLARs ist es angebracht, sich gewisser Prozesse zu besinnen, die wir gewöhnlich mit dem Ablaufen von „Zeit“ umschreiben, die auch unseren eigenen Entscheidungen und Nichtentscheidungen unterliegen.

  • Mehr Systemverantwortung für Verteilnetzbetreiber

    Artikel von Michael Wübbels, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    Auf der Verteilnetzebene sind 97 Prozent der Erneuerbaren Energien (Wind, Photovoltaik, Biomasse) angeschlossen. Fast 40 Prozent der deutschen Stromproduktion wird heute über die Verteilnetze in das Gesamtstromnetz eingespeist, Tendenz steigend. Insgesamt werden auf 1,7 Millionen Kilometern Verteilnetz über 50,5 Millionen Anschlüsse nahezu alle Privathaushalte, Gewerbe und Industrieun-ternehmen versorgt. Auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) gibt es – zum Vergleich – circa 550 Anschlüsse.

  • Mieterstrom in der Praxis – vom kleinen Mehrparteienhaus bis zum Quartier

    Artikel von Dr. Tim Meyer, erschienen im Solarzeitalter 04/2017

    Im Juli trat das Mieterstromgesetz in Kraft. Auf ihm ruhen große Hoffnungen: 3,8 Mio. Haushalte, so eine Potenzialstudie des BMWi, können im Rahmen von Mieterstromprojekten an der Energiewende teilhaben. Zudem soll Mieterstrom den Solarzubau wieder ankurbeln, der sehr wahrscheinlich auch 2017 wieder hinter dem ohnehin schon ambitionslosen EEG-Ausbaupfad zurückbleiben wird.