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Ein Placebo für die Ökostrombranche

Artikel von Daniel Craffonara, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Mit der Abschaffung des Grünstromprivilegs gibt es für Energiversorger keinen wirtschaftlich tragfähigen Weg Ökostrom aus Wind- und Solaranlagen direkt zum Kunden zu bringen. Die vom Wirtschaftsministerium neu eingeführte "regionale Grünstromkennzeichnung" wird jedoch den Forderungen der Kunden nach einem regionalen Grünstromprodukt nicht  ausreichend gerecht, was eine geringere Akzeptanz der Energiewende vor Ort zur Folge hat.

SZA 3/2016 Regionale Grünstromkennzeichnung: Ein Placebo für die Ökostrombranche 

Zum Kreislaufwirtschafts-Maßnahmenpaket der EU-Kommission

Interview mit Michael Thews, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Michael Thews, zuständiger Berichterstatter für Kreislaufwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion, begrüßt das von der EU-Kommission verabschiedete Maßnahmenpaket zur Förderung der Kreislaufwirtschaft durch mehr Recycling and Wiederverwendung. Der ausgearbeitete Entwurf bleibt jedoch hinter den Vorschlägen der Vorgängerkommission zurück.

SZA 3/2016 Zum Kreislaufwirtschafts-Maßnahmenpaket der EU-Kommission

Im Wind des Wandels

Auszüge aus Hermann Scheer "Im Wind des Wandels" SZA 4/2007, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Hermann Scheer sah die Windkraft als Schrittmacher und Wegweiser zu einer schnellen Wende zu Erneuerbaren Energien. Sie zu nutzen bietet größtes Potenzial und liegt im Solidarinteresse der Gesellschaft insgesamt.

SZA 3/2016 Im Wind des Wandels

Warum das EEG 2016 weiter deformiert wird

Artikel von Axel Berg, erschienen im Solarzeitalter 3/2016

Meine Leitkultur ist die Energieautonomie. Nach Hermann Scheer, dem Archimedes der Energiewende, ist eine selbst- statt fremdbestimmte Verfügbarkeit über Energie das Ziel – frei und unabhängig von äußeren Zwängen, Erpressungs- und Interventionsmöglichkeiten. Dies ist auf Dauer nur mit den Erneuerbaren Energien möglich. Die autonome Umsetzung durch eine Vielzahl von Akteuren ist die einzige Erfolg versprechende Methode, den Energiewechsel rechtzeitig und unumkehrbar gegen die Funktionslogik des überkommenen Energiesystems durchzusetzen. Dieser Weg führt zu einer durchgängig neuen Struktur, die nur neben der gegenwärtigen entstehen kann – und diese Zug um Zug ersetzt und überflüssig macht.

SZA 3/2016 Warum das EEG 2016 weiter deformiert wird

Die geplante EU-Energieunion ist (noch) keine Energiewende-Union

Es war von jeher einer der größten politischen Denkfehler, das scheinbar Wünschenswerte mit dem unter gegebenen Machtverhältnissen Machbaren zu verwechseln. Dies gilt auch und ganz besonders für die Vorstellung, im Rahmen einer gemeinsamen EU-Energiepolitik die Energiewende in der EU zu beschleunigen.

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Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 02-2018

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 02/2018

    „Auf der politischen Ebene entscheidet sich, ob der Energiewechsel, den die Gesellschaft vollzieht, beschleunigt wird. Der energethische Imperativ bedeutet: ultimative Beschleunigung.“
    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Am raschen Kohleausstieg führt kein Weg vorbei

    Interview mit Joachim Nitsch, erschienen im Solarzeitalter 02/2018

    Drei Fragen zum sogenannten Zieldreieck (Versorgungssicherheit, Kosten und Arbeitsplätze) standen seit der EUROSOLAR-Gründung im Vordergrund der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussionen. Diese haben die politische Gestaltung der sich entwickelnden Energiewende mit Erneuerbaren Energien (EE) in Auseinandersetzung mit der damaligen Energiewirtschaft bestimmt. Dabei wurde von Anfang an – und bis heute – die notwendige Diskussion um die Frage des Energiesystemwechsels ignoriert.

  • Internationale Konferenz und Messe zur Speicherung Erneuerbarer Energien 2018

    Resümee der IRES 2018 von Dirk Uwe Sauer, erschienen im Solarzeitalter 02/2018

    Vom 13. Bis 15. März fand die Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2018) statt. Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer, Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik an der RWTH Aachen, ist wissenschaftlicher Leiter der IRES Konferenz. In seiner Abschlussrede resümierte er die drei Konferenzstage in Düsseldorf.

  • Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück: Zwiespältige Energiepolitik der Schweiz

    Artikel von Rudolf Rechsteiner, erschienen im Solarzeitalter 02/2018

    58 % der Schweizer Stimmberechtigten sagten vor einem Jahr „Ja“ zum neuen Energiegesetz und damit zum Verbot neuer Atomkraftwerke. Eine echte Energiewende will aber nicht in Fahrt kommen. Abschalttermine für die uralten Atomreaktoren gibt es keine.