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    Deutscher
    Solarpreis
    2019
    in Gelsenkirchen
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    Am 8. Oktober
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    IRES 2020
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  • ESP 2019
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Unabhängig. Kritisch. Gemeinnützig.

Wir arbeiten für die schnelle und vollständige Ablösung atomarer und fossiler Energien durch Erneuerbare Energien. Unterstützen Sie unsere Stimme für eine dynamische und dezentrale Energiewende mit Ihrer Mitgliedschaft.

Veranstalter: EUROSOLAR e.V.; Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Kontroverse Debatten zum Weißbuch, aktuelle Einschätzungen zur Marktentwicklung, kritische Auswertungen der Ausschreibungspiloten sowie Beiträge zur zunehmenden Bedeutung der europäischen Energiepolitik: das waren die Schwerpunkte des diesjährigen Symposiums in Berlin, das von über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessiert verfolgt wurde. Die erfolgreiche Veranstaltung machte erneut deutlich, dass eine konsequente Energiewende gegen erhebliche Widerstände erkämpft werden muss.

Symposium 2015 1 

Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung zur Eröffnung des Symposiums in Berlin.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich die Konfrontation zwischen Staatssekretär Rainer Baake und EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo. Die Debatte machte deutlich, dass die Zielsetzung des BMWi, die Erneuerbaren Energien mit aller Macht in einen von Subventionen völlig verzerrten Markt integrieren zu wollen und über Ausschreibungsmodelle „wettbewerblich zu gestalten“, einer Abschaffung des EEG und seiner Errungenschaften durch die Hintertür gleichkommt. Dadurch wird die Energiewende massiv ausbremst. Fabio Longo stellte mit den Grundzügen von #NEMO den Gegenentwurf einer Neuen Energiemarktordnung vor, wie er auch im jüngsten EUROSOLAR-Memorandum dokumentiert wurde.

Die Befürchtung eines Abwürgens des EE-Ausbaus und das Verfehlen der ohnehin zu geringen Ausbauziele bestätigte sich in der Folge auch in den Beiträgen von Sandra Rostek vom Fachverband Biogas e.V. sowie von Carsten Körnig von BSW-Solar. Welche Fallstricke Ausschreibungen bereithalten und welche Milderungen die Bundesregierung in Bezug auf Ausnahmetatbestände zur Erhaltung der Akteursvielfalt in Aussicht stellen, zeigten Jens Vollprecht (BBH) und Marcel Keiffenheim (BBE e.V.) auf.

Das auch der Vorstoß der Europäischen Kommission zur Schaffung einer Energieunion mit Vorsicht zu genießen ist, stellten die Beiträge von Martina Werner, Mitglied des Europäischen Parlaments sowie der pointierte Beitrag von Stephan Grüger, MdL heraus. Die Energiewende in den Staaten der Europäischen Union werde, so Grüger in Anlehnung an ein Zitat von Hermann Scheer, entweder dezentral oder gar nicht stattfinden. Er machte deutlich, dass der vorliegende Entwurf für eine Energieunion denkbar ungeeignet sei, um in den Mitgliedsstaaten eine Energiewende zu unterstützen oder auch nur anzuregen. Vielmehr bedürfe es grundlegender Änderungen in der Politk der Kommission, wie etwa die überfällige Beendigung der ausufernden Subventionierung fossiler und atomarer Kraftwerke sowie EURATOM. Auch die Frage, ob Ausschreibungen aus europarechtlicher Sicht geboten und unumgänglich seien, wie es das BMWi behauptet, wurde dezidiert in Frage gestellt.

Auch in der abschließenden Podiumsdiskussion mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer, Eva Bulling-Schröter, Oliver Krischer und Josef Göppel sowie dem Vizepräsidenten von EUROSOLAR und Landtagsabgeordneten Stephan Grüger wurde klare Kritik an den Ausschreibungsplänen geäußert und davor gewarnt, ihre Umsetzung voreilig zu akzeptieren. Denn deren Tauglichkeit konnte längst noch nicht unter Beweis gestellt werden. Vielmehr würde neben der Akteursvielfalt auch der weitere Ausbau leiden und somit in der Konsequenz auch die Notwendigkeit, den Strommarkt tatsächlich den Erfordernissen der Erneuerbaren Energien anzupassen.

Abschließend danken wir ganz herzlich unseren Partnern und Unterstützern, allen voran dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unseren Referentinnen und Referenten sowie den engagierten Abgeordneten unserer Podiumsdiskussion und dem diskussionsfreudigen Publikum.

Einige Impressionen:

Praxis der Energiewende 2015

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Programm

pdf small Programm des Symposiums "Praxis der Energiewende" am 29.09.15

 

Veranstaltungsort

anfahrtVertretung des Freistaats Thüringen beim Bund
Mohrenstr. 64
10117 Berlin

Weitere Informationen zur Anreise mit der Bahn oder dem PKW finden Sie hier.

Bitte beachten Sie: Keine Parkmöglichkeiten in direkter Umgebung vorhanden!



 Veranstalter

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Mit freundlicher Unterstützung von:

SYMP15 Kooperationspartner VRD  


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Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Tobias Jaletzky

EUROSOLAR e.V.
Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
Kaiser-Friedrich-Straße 11
53113 Bonn
Tel. 0228 / 289 1448 und 362375
Fax 0228 / 361279 und 361213
E-mail: symposium[at]eurosolar.de

 

 

Termine

14. September 2019

Deutscher Solarpreis

Verleihung des Deutschen Solarpreises 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

26.September

Podiumsdiskussion

#EnergyRevolutionNow – Klima retten mit Erneuerbaren Energien, Diskussionsabend in der Alten VHS Bonn

8. Oktober 2019

Praxiswerkstatt "Solare Stadt"

Arbeitsworkshop in Kooperation mit der Stadt Bonn und den SWB Energie und Wasser

26. Oktober 2019

Mitgliederversammlung

EUROSOLAR-Geschäftsstelle in Bonn

15. November 2019

Europäischer Solarpreis

Verleihung des Europäischen Solarpreises 2019 in Luxemburg

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2017

"Die Energiewende ist die zivilisatorische Herausforderung für die nächste Bundesregierung "

Resolution der Mitgliederversammlung der deutschen Sektion von EUROSOLAR am 02. Dezember 2017 Die nächste Bundesregierung trägt die Verantwortung dafür, den energiepolitischen Schlingerkurs der letzten Jahre zu beenden und endlich klare, verlässliche und unbürokratische Rahmenbedingungen zu schaffen, und die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten. Sie muss dafür Sorge tragen, dass die Energieversorgung Deutschlands schnell, kostengünstig und vollständig auf 100 % Erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Dieser Wechsel ist technisch möglich, ökonomisch sinnvoll, gesellschaftlich geboten und mit einem reparierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie einer Neuen Energiemarktordnung realisierbar.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 02-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    „Nicht der Ausbau von überregionalen Übertragungsnetzen steht (…) auf der Tagesordnung, sondern die Regionalisierung von Netzsystemen durch kommunale und regionale Stromunternehmen.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Je mehr Prosumer, desto besser

    Interview mit Claudia Kemfert, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Die „Fridays for Future“-Bewegung stellt Forderungen an die deutsche Politik. In einer Erklärung fordert sie Klimagerechtigkeit und kündigt an, die Schulstreiks und andere Aktionen fortzusetzen, bis politische Entscheidungen nicht länger zu Lasten ärmerer Regionen und folgender Generationen getroffen würden. Es bedurfte wohl erst einer weltweiten Jugendbewegung als Weckruf auch an die deutsche Politik, um wieder über die Ziele und Regelungen zu streiten, die für die Gestaltung der Energiesystemwende mit Erneuerbaren Energien (EE) unabdingbar sind.

  • „Für den Erfolg der Energiewende brauchen wir die Vielen"

    Grußwort von Marburgs Oberbürgermeister Thomas Spies, erschienen im Solarzeitalter 2/2019

    Am 15. und 16. März organisierte EUROSOLAR gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg die jährlich stattfindende Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“. Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Konferenztag mit einer ermutigenden Rede.

  • Zum 75. Geburtstag von Hermann Scheer

    Artikel von Mathias Greffrath, erschienen im Solarzeitalter 2/2019


    Am 29. April wäre Hermann Scheer 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert der Autor und Journalist Mathias Greffrath an den Gründer von EUROSOLAR und den erfolgreichen Impulsgeber für die International Renewable Energy Agency (IRENA).