Aktuelles

„Von Sinn und Unsinn der E-Mobilität“ von Claus P. Baumeister

Wer glaubt, unser Verkehrsminister könnte sich nicht jeden Tag eine neue bescheuerte Idee einfallen lassen, irrt offensichtlich. Neben dem Verbrennen von Steuergeldern (PKW-Maut-Debakel, Bundesbahn, etc.) muss er sich regelmäßig um seine „Freude am Fahren“-Lobby kümmern, bei der er sich sicher schon einen gut dotierten Platz für die Zeit nach dem Ministerium erarbeitet hat.

EUROSOLAR: Digitalisierung der Energiewende unabhängig und dezentral gestalten

Bonn, 15. September 2020 – Um die vielfältigen Herausforderungen der Energiewende zu lösen, spielt die Digitalisierung eine Schlüsselrolle. Je nachdem, welchen Pfad wir jetzt einschlagen, können wir Autonomie und Selbststeuerung der Menschen erhöhen oder aber reduzieren. Denn Technologie an und für sich ist neutral und leidenschaftslos. Dezentral eingesetzt, kann sie kostengünstig sein und uns unabhängig von Energieversorgern machen.

EUROSOLAR Deutschland Stellungnahme

Perspektiven für Ü20-Photovoltaik-Kleinanlagen nach Auslaufen der EEG-Förderung. Eigenstromnutzung einfach unterstützen Die vollständige Stellungnahme inklusive Anhang und Praxisbeispiel finden Sie hier als PDF-Dokument. 1. Das Problem Seit dem Jahr 2000 wurden in Deutschland fast zwei Millionen kleine Photovoltaik-Anlagen errichtet, die Strom ins Netz einspeisen und dafür eine über 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung bekommen. Für die ersten 20.000 Pioniere endet die EEG-Förderung mit dem Ende dieses Jahres. Nach BSW-Verbandsangaben fallen in den kommenden fünf Jahren mehr als 100.000 PV-Anlagen mit über 1.000 Megawatt aus der Förderung. Bereits 2021 sind Windräder und Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von knapp 4.000 MW betroffen. Die Ü20-Anlagen fallen nicht einfach aus dem EEG. Sie dürfen weiter vorrangig ihren Strom durch das Verteilnetz ins Übertragungsnetz leiten. Sie bekommen bloß keine EEG-Vergütung mehr, sondern müssen ihren Strom selbst über einen Direktvermarkter verkaufen. Der Anlagenbetreiber wird durch die Direktvermarktung zum Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Er unterliegt damit verschiedenen energierechtlichen Pflichten, insbesondere Meldepflichten und – bei der Belieferung von privaten Haushaltskunden – inhaltlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung des Stromliefervertrags und die Abrechnung der Stromlieferungen. Für eine Vermarktung schreibt das EEG inzwischen vor, dass mit viertelstündlicher Auflösung zu messen und zu bilanzieren ist und eine Fernsteuerung eingebaut werden muss. Den Kosten von bis zu 100 Euro pro Jahr für einen SmartMeter stehen Vergütungen des ins Netz eingespeisten PV-Stroms in Höhe des Börsenpreises gegenüber. Dieser lag die letzten 20 Jahre meistens unter 5 Cent pro kWh. Eine typische Hausdachanlage verfügt über etwa 6 kW Leistung und erzeugt damit rund 6000 kWh Strom im Jahr. Speist der Erzeuger den gesamten PV-Strom ins Netz ein, erlöst er demnach 0,05 x 6000 = 300 Euro. Neben den Kosten für den Messstellenbetrieb und für den SmartMeter fallen nach 20 Jahren Betriebszeit auch Wartungskosten an: So müssen etwa der Wechselrichter repariert oder defekte Module ersetzt werden. Das rechnet sich für PV-Kleinstanlagen nicht; allenfalls für Windräder oder große PV-Freiflächenanlagen.

PV-Deckel weg, doch Hindernisse bleiben: Statement zur Einigung der Koalition

19.05.2020 – Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR e.V., erklärt: "Mit der gestrigen Einigung der großen Koalition ist der 52-GW-PV-Deckel nun aufgehoben. EUROSOLAR sieht jedoch keinen Grund zum Jubel, dass die Finte von Wirtschaftsminister Altmaier, die schon seit 2012 als Ablenkungsmanöver dient, im Gewand einer „großzügigen Geste“ entfernt wurde!

Corona-Impuls zur befreienden Ära der Regeneration: Vom Virus in die Sonne

Prof. Peter Droege, Präsident EUROSOLAR e.V. Die Geschwindigkeit des neuen Corona-Virus, 2019er Modell, überraschte viele. Plötzlich löste sich alles öffentliche, kulturelle, Geselligkeit genießende soziale Leben auf: zombiehaft schein-erloschen oder virtualisiert mutiert. Dennoch hätte es niemanden überraschen sollen. Denn Pandemien und…

20 Jahre Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) – 10 Jahre EEG-Deform

Zum 20ten Jahrestag des Inkrafttretens des Erneuerbare Energien Gesetzes erklärt der Vizepräsident von EUROSOLAR e.V., Stephan Grüger: „Heute vor 20 Jahren trat das EEG in Kraft. Es war das erfolgreichste industriepolitische Gesetz in der Geschichte der Bundesrepublik.

Das Kohle(-ausstiegs)-gesetz: Wer und was wirklich begünstigt wird

Der Gesetzesentwurf in Kürze Ein Jahr nach dem Entwurf der Kohlekommission wurde das Gesetz zur Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung vom Bundeskabinett beschlossen. Laut diesem soll Deutschland bis spätestens 2038 aus der Kohle ausgestiegen sein. Ob ein Ende der Kohleverstromung bereits im Jahr 2035 erfolgen kann, soll 2032 geprüft werden.

REN21 Erneuerbare in Städten 2019 Globaler Statusbericht

REN21 Cities
  REN21 zieht eine Zwischenbilanz der Energiewende in Städten mit ihrem ersten globalen Statusbericht über Erneuerbare Städte 2019. Städte sind für einen großen Teil schädlicher Emissionen verantwortlich, aber sie haben auch gute Gründe, ihren Kurs zu ändern. UNEPs Emissionsminderungsbericht 2019 zeigt, dass die Welt im Gegensatz zu vielen öffentlichen Zusagen von Politikern, Regierungen und Unternehmen keineswegs auf dem Weg ist, in naher Zukunft eine CO2-arme Wirtschaft zu schaffen. Mehr als 70 Prozent der Städte sind bereits spürbar vom Klimawandel betroffen, und diese Zahl kann nur steigen.