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Presseinformation: Europäischer Solarpreis 2017 an zehn Preisträger in Wien verliehen

Presseinformation: Europäischer Solarpreis 2017 an zehn Preisträger in Wien verliehen

Wien, 18. November 2017 – Hoch über den Dächern von Wien, in den Räumen der Technischen Universität (TU the Sky) wurde am Samstag in einer feierlichen Veranstaltung der Europäische Solarpreis 2017 verliehen. Nach Rom, Prag und Barcelona, fand die diesjährige Preisverleihung des Europäischen Solarpreises gemeinsam mit EUROSOLAR Austria in Wien statt. Den Preis, der von EUROSOLAR e.V. ins Leben gerufen wurde, erhielten zehn Sieger aus zehn verschiedenen Ländern in zehn Kategorien. Die Gewinnerprojekte wurden anhand von Filmen, Interviews und Präsentationen den mehr als 120 Besuchern vorgestellt.

EUROSOLAR veröffentlicht energiepolitische Handlungsempfehlungen für die 19. Legislaturperiode

EUROSOLAR veröffentlicht energiepolitische Handlungsempfehlungen für die 19. Legislaturperiode

Bonn, 14. November 2017 EUROSOLAR veröffentlicht zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen energiepolitische Handlungsempfehlung und macht deutlich: Eine nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Energiepolitik kann nur mit einer umfassenden Umstellung auf Erneuerbare Energien in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr funktionieren. Das Papier stellt notwendige Sofortmaßnahmen zur Reperatur des EEG und die Gestaltung einer Neuen Energiemarktordnung ins Zentrum.

Hier finden Sie die Energiepolitischen Handlungsempfehlungen als PDF-Datei

Wenn die kommende Bundesregierung ihrer Verantwortung gerecht werden will, ist zügiges Handeln gefragt um eine nachhaltige, effiziente Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien in allen Sektoren sicherzustellen. Dazu braucht es langfristig angelegte, verbindliche politische und marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen, die eine schnelle und dezentrale Versorgung mit Erneuerbaren Energien ermöglichen.

Jetzt anmelden: Speicher für die Energiewende beim 4. IRES-Symposium am 20.11.2017 in Berlin

Jetzt anmelden: Speicher für die Energiewende beim 4. IRES-Symposium am 20.11.2017 in Berlin

Am 20. November organisiert EUROSOLAR in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW das IRES-Symposium in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin. Bereits zum vierten Mal ergänzt das Symposium die international und wissenschaftlich ausgerichtete IRES-Konferenz um die nationalen politischen Rahmen zur Entwicklung, Einführung und Nutzung von Flexibilitätsoptionen, insbesondere von Speichertechnologien. Experten aus Energieforschung und –politik werden dazu im ersten Teil der Veranstaltung in Form von Übersichtsvorträgen ihren aktuellen Wissens- und Forschungsstand präsentieren und diskutieren. Am Abend folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wissenschaft, Praxis und Parlementen. Im Anschluss können bei einem Get-Together die Diskussionen in entspannter Atomosphäre weitergeführt werden.

Termine

18. November 2017

Europäischer Solarpreis

Die diesjährige Verleihung des Europäischen Solarpreises findet gemeinsam mit der österreichischen EUROSOLAR-Sektion in Wien statt.

20. November 2017

IRES-Symposium

EUROSOLAR und die EnergieAgentur.NRW veranstalten erneut gemeinsam das IRES-Symposium in der Landesvertretung NRW in Berlin als Ergänzung zur jährlichen Speicherkonferenz.

02. Dezember 2017

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung der deutschen Sektion von EUROSOLAR findet in der Bonner Geschäftsstelle statt.

13.-15. März 2018

12. IRES 2018

Die 12. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) findet gemeinsam mit der 7. Energy Storage Europe (Konferenz und Expo) in Düsseldorf statt.

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung

"Neue Energiemarktordnung statt Rettung überkommener Strukturen"

Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien macht uns unabhängig von konfliktreichen Herkunftsländern und entzieht den Konflikten um Öl, Kohle, Erdgas und Uran gleichzeitig den Treibstoff. Sie ist damit ein aktiver Beitrag zum Frieden. Sie macht die Welt sicherer. Die dezentrale Nutzung von Erneuerbaren Energien holt die Wertschöpfung in die Regionen und stärkt damit die ländlichen Räume, sie schafft hochwertige Arbeitsplätze in Produktion, Aufbau, Betrieb, Pflege, Wartung und später auch Abbau und Recycling von Erneuerbare-Energien-Anlagen.

Lesen Sie die gesamte Resolution als pdf-Datei

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 03-2017

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    „Das Maß der Dinge sind die volkswirtschaftlichen Vorteile, die sich durch erneuerbare Energien ergeben. … Diese Vorteile … gehen aber verloren, wenn Erneuerbare Energien aus anderen Ländern importiert würden, wo sie kostengünstiger produziert werden könnten. Volks- und regionalwirtschaftliche statt isolierter betriebswirtschaftlicher Kalkulationen müssen deshalb der Maßstab für Transformationsstrategien sein.“
    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Das Ende der Energiewende in Bürgerhand?

    Artikel von Jens Mühlhaus, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    Machen wir uns nichts vor, ohne einen ernsthaften Kurswechsel in der deutschen Energiepolitik ist die Energiewende in Bürgerhand am Ende. Auch wenn wir Verfechter einer dezentralen und partizipativen es nicht wahrhaben wollen, der erwünschte Strukturwandel und der moralisch gebotene Umstieg auf Erneuerbare Energien sind politisch nicht durchzusetzen.

  • Energiewirtschaft zwischen Solarisierung und Digitalisierung

    Artikel von Dr. Holger Krawinkel, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    Die Energiewende hat eine umfassende Transformation der Energiewirtschaft eingeleitet, deren Höhepunkt mit massiven Veränderungen offenbar kurz bevorsteht. Diese Transformation beinhaltet vor allem einen fast vollständigen Austausch des Kapitalstocks der Stromerzeugung. Mit den stark fallenden Kosten für die wesentlichen Komponenten wie Solarmodule und Batteriespeicher rückt der Schwerpunkt der Investitionen in den privaten bzw. in den Gebäudebereich.

  • Auto-Terrorismus

    Kolumne von Franz Alt, erschienen im Solarzeitalter 03/2017

    Selten hat eine Industriebranche so intensiv und gnadenlos ihren eigenen Untergang betrieben wie dies zurzeit die deutsche Autobranche tut. Die „Großen Fünf“ – Daimler, BMW, VW, Porsche und Audi – haben nicht nur viele Jahrzehnte ihre Kunden betrogen, die Politik an der Nase herumgeführt und die Umwelt versaut, sie sind auch verantwortlich für zehntausende Tote pro Jahr: